Ausgewählte Mobility Startups im Fokus

Wir haben im Folgenden einige erfolgversprechende Mobility Startups aufgeführt. Sie sind entweder von Gründern und Innovatoren selbst gegründet worden, oder es handelt sich um Gründungen innerhalb größerer Unternehmen. Diese Gründungen von Startups in den Corporates finden vielfach an einem extern gelegenen Standort statt, um die Entwicklung des kleinen, jungen Gründungsteams nicht unnötig mit organisatorischen Fussfesseln des Großunternehmens zu belasten.

Mobility Startups

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Was ist derzeit besonders angesagt? Die Mobility Startups aus dem E-Scooter Sharing Segment

Die derzeit spannendsten Mobility Startups in Deutschland sind die Sharing Anbieter im E-Scooter Segment. Nachdem seitens der Politik und Regulatoren monatelang die Einführung hin-und her diskutiert wurde, sind seit der zweiten Junihälfte alle der E-Scooter Sharing Startups auch in deutschen Städten unterwegs.

Aus Berlin kommen mit TIER, Circ und Wind gleich drei E-Scooter Sharing Startups. Aus Skandinavien ist VOI am Start, hier ist der Berliner VC Project-A beteiligt. Die beiden großen Mobility Sharing Anbieter Bird und Lime sind ebenfalls in deutschen Städten gestartet. Unser Blog berichtet wöchentlich zu den spannenden Ereignissen rund um E-Scooter.

Mobility Startups und Unternehmen

Startups sind in Deutschland eine neue Spezies an Unternehmen. Der ursprünglich aus der englischen Sprache abgeleitete Begriff kann auch start-up oder Start-up geschrieben werden.

Die Definition von Startups – Jungunternehmen und in der Regel frisch gegründet

Startups sind neugegründete Unternehmen, die in der Regel weniger als fünf Jahre lang bestehen. Der Begriff Startup stammt aus der englischen Sprache und bezieht sich auf junge, noch nicht etablierte Unternehmen, welche ihre innovativen Geschäftsideen in einer neu gegründeten Unternehmensstruktur verwirklichen möchten.

Neben der wichtigen Rolle als Innovationstreiber, haben die Startups weltweit einen hohen Stellenwert als Wirtschaftsfaktor erreicht. In Deutschland ist die durchschnittliche Mitarbeiterzahl eines Startups inzwischen auf mehr als zwölf Personen angewachsen. Die Jungunternehmen nutzen gerade im Vergleich zu den traditionellen Unternehmen ihre kleinere Größe für die schnellere Entwicklung vor allem digitaler Geschäftsmodelle. Als ein solcher Träger der Digitalisierung verwirklichen die Startups Zukunftstechnologien und nehmen häufig erfolgreich eine Führungsrolle ein.

Die Geschichte der Entwicklung von Startups

In den 90er Jahren entstanden Startups meist aus den Businessplan-Wettbewerben großer Unternehmensberatungen, Wirtschaftsprüfungen oder Universitäten. Die Wettbewerbe von McKinsey, KPMG oder Andersen Consulting führten die Absolventen von Universitäten an Gründungsthemen heran. Viele der Preisträger wurden dann in die Beratungshäuser selbst abgeworben.

Woher stammen die Startups selbst und ihre Gründer?

Heute haben sich in den führenden Universitäten und Business Schools in Deutschland eigene Formate entwickelt, die es jungen Absolventen ermöglichen, ihre eigene Gründung zu evaluieren und voranzutreiben. Einer Studie des Deutschen Startup Monitors (DSM) zufolge besitzen heute mehr als 80 Prozent der Startup-Gründer einen Abschluss einer Hochschule oder Universität. Beinahe jeder achte Gründer kann einen Doktortitel aufweisen. Gerade in den sehr technisch fundierten Gründungen wie dem Mobility Bereich ist der Anteil der Gründer mit Hochschul- und Doktorabschluss besonders hoch.

Als führende Universitäten in der Entwicklung von Unternehmensgründungen gelten heute die beiden privaten Einrichtungen WHU – Otto Beisheim School of Management und European Business School. Unter den öffentlichen Universitäten weist München als einziger Standort Deutschlands mit zwei Universitäten im Top-10 Ranking des jährlichen Berichtes des DSM eine besonders große Dichte an wissenschaftlicher Basisarbeit für Gründer auf. Die Technische Universität München (kurz TUM) ist gemeinsam mit der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) die Alma Mater eines großen Anteils von Gründern mit einer Ausbildung in der bayerischen Landeshauptstadt.

Exzellente Abgänger finden sich für ebenfalls am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH), der Universität Hamburg (UHH), der Technischen Universität Berlin und der Universität zu Köln. Die Universität Hannover und die Technische Universität Darmstadt haben ebenfalls einen sehr guten Ruf bei der Ausbildung von zukünftigen Gründern. Nicht zuletzt gibt es gerade im Bereich der Mobility-Gründer bei den Universitäten und Hochschulen in Augsburg und Ingolstadt exzellente Abgänger, die vor allem durch ihre lokale Nähe zu den OEMs und der Zulieferersparte während der meist praxisnahen Studiengänge erfolgreich sind.

Mobility Startups in großen und globalen Dimensionen gedacht – die neuen Automobilhersteller mit ihren Elektroautos

Weltweit schaffen es hervorragend finanzierte Startups aus dem Automotive Bereich, neue elektrische Automarken zu kreieren und sukzessive global bekannt zu machen. Wir berichten daher auch von den erfolgreichen internationalen Neugründungen. Mobility Startups mit elektrischen Fahrzeugen made in China, USA oder Europa schaffen den Durchbruch. Sie tragen so klangvolle Namen wie etwa

  • Geely
  • NIO
  • BYTON
  • Microlino
  • e.GO
  • Sono Motors
  • Faraday Future
  • GYON
  • Polestar
  • Uniti

und sind heute allesamt die Herausforderer der bekannten Fahrzeughersteller Daimler, BMW, VW, Ford, Opel oder FCA, Renault und PSA. Für die bestehenden Autohersteller bedeuten diese neuen Herausforderer ein eigenes Umdenken, letztlich sind die Wettbewerber von heute und morgen ohne die Altlasten aus Dieselskandal oder riesigen Produktionskapazitäten in Hochlohnländern behaftet.

Auf diesem Blog fokussieren wir auf Mobility Startups – Startups aus den Bereichen der Next generation Mobilität

Auf eMobilität – der Blog beschäftigen wir uns mit Startups, die aus den Bereichen Automobile, Logistik und Verkehr stammen, den sogenannten Mobility Startups.

Tätigkeitsfelder von Mobility Startups und Unternehmen

Einer aktuellen Studie des DSM zufolge lassen sich in Deutschland 5,2 Prozent der deutschen Startups dem Bereich Automobile, Logistik und Verkehr zuordnen.

Gerade im Bereich der Mobility Startups ergibt sich für Gründer in Deutschland, aber auch in der Schweiz und Österreich, ein Dilemma. In der Regel sind Gründungen in den Bereichen Automotive, Logistik oder Verkehr deutlich kapitalintensiver als beispielsweise eine Gründung im Segment eCommerce oder Marketing-Analytics. Eine in Europa deutlich konservativere Investitionsfreude von Kapitalgebern hemmt Gründungen in diesem Mobility Startup Segment. In anderen globalen Startup Zentren wie etwa dem Silicon Valley, Tel Aviv, Singapur oder auch im chinesischen Shenzhen, Shanghai oder Peking werden große Beträge viel leichter in Neugründungen investiert.

Erfolgreiche Mobility Startups finden sich aber auch in Europa in den Segmenten Sharing Modelle, Autonomes Fahren, Flottenmanagement, Energie und Infrastruktur, Software as a Service, Artificial Intelligence, Sensorik, Big Data oder im eher traditionellen Fahrzeugbau, den Fahrzeugen.

Die Standortwahl der Gründer von Mobility Startups

Als Folge der Globalisierung können sich Gründer heute beinahe unabhängig vom jeweiligen Standort potentieller Kunden mit ihrem Startup niederlassen. Wichtig für die Verwirklichung digitaler Lösungen sind neben einer schnellen Internetverbindung regionale Netzwerke. Hier finden sich andere Gründer und Gründerinnen, die entweder ähnliche Geschäftsideen betreiben, oder als Partner bei Wachstumsfragen zur Verfügung stehen. Nicht zu vernachlässigen ist für viele Gründer heute aber auch der schnelle Zugriff auf Personalressourcen und damit einhergehend ein attraktives Umfeld mit hoher Lebensqualität.

Für die Startup Gründungen im Mobility Segment gilt die Besonderheit der fruchtbaren Nähe zu den großen OEMs und Zulieferern. Deshalb ist das Gründen eines Mobility Startups in Bayern und Baden-Württemberg für Gründer zunehmend attraktiv. Sowohl in München und Stuttgart, aber auch in den kleineren Städten wie Ingolstadt, Augsburg, Ulm, Reutlingen oder Karlsruhe finden sich inzwischen Gründerteams, die intensiv mit den dortigen großen Unternehmen zusammenarbeiten. Aber auch in Zürich in der Schweiz finden wir interessante Startups aus dem ‚next-generation‘ Mobility Segment. Der Fokus in der Schweizer Startup-Metropole liegt auf Drohnen-Startups, also jenen Flugkörpern, die durch senkrechten Start ohne große Start- und Landebahnen auskommen. Der Fokus auf diese elektrischen Fluggeräte begründet sich in der Besetzung gleich mehrerer thematisch entsprechender Lehrstühle an der renommierten ETH in Zürich. Gemeinsam mit Gründerhilfen wie etwa durch das Schweizer Venturelab gelingen in der Schweiz Mobilitätsentwicklungen schnell und die Geschäftsmodelle werden erfolgreich global ausgerollt.

Mobility Startups: Nähe zu traditionellen Unternehmen aus dem Mobilitätsumfeld

Der Grund, weshalb die Zusammenarbeit mit traditionellen Unternehmen gerade für Mobility Startups so gut funktioniert, liegt daran, dass die Gründer nach erfolgreich erstellten Prototypen die Nähe zu den großen Herstellern suchen. Hier werden gemeinsam unter realistischen Marktgegebenheiten und mit großen Datenmengen die neuen Geschäftsmodelle und innovativen Lösungen erprobt. Das gilt vor allem für die automotive Startups, die zunehmend ihre Kontakte zu den großen OEMs wie Daimler (Mercedes-Benz), BMW, Audi oder VW suchen. Automotive Startups sind daher auch verstärkt im Süddeutschen Raum zu finden, also in Stuttgart, Ingolstadt oder München oder einer der Städte mit Zulieferern, wie etwa Reutlingen, Friedrichshafen, Ulm oder Augsburg.

Letztlich bedeutet diese Nähe und potentielle Zusammenarbeit mit etablierten Firmen auch einen Grund für den verstärkten Aufbau von Startup-Ablegern aus aller Welt. Gerade die hochtechnologischen innovativen Startups aus dem Silicon Valley und aus Israel suchen die Nähe zu den deutschen Automobilherstellern und Zulieferern. Deren Corporate Venture Teams sitzen zwar in München, Stuttgart oder Berlin, die tägliche Zusammenarbeit mit den Unternehmen findet jedoch in den Firmenzentralen statt.

Eine Besonderheit stellt die Beziehung der Startup-Ökosysteme von Deutschland und Israel dar. Mit dem Ziel, diese Startups miteinander zu vernetzen, wurde das German Israeli Startup Exchange Program (GISEP) ins Leben gerufen. Hiermit wird den deutschen und israelischen Startups der Zugang zum jeweils anderen Markt erleichtert. Dieses Programm wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Führende Innovationszentren der Mobilitätsunternehmen und ihrer Mobility-Startups in Deutschland

Die in Stuttgart beheimatete Daimler AG hat mit dem Lab1886 bereits im Jahr 2007 ein eigenes Innovations-Lab gegründet. Das Lab1886 unterstützt seitdem das Unternehmen mit neuartigen Geschäftsmodellen aus den innovativen Startups. Das müssen übrigens nicht nur automotive Startups sein. Die Geschäftsmodelle werden gemeinsam mit den innovativen Startups im Lab1886 erdacht, getestet und für den globalen Roll-out aufgestellt. Die Innovationsstätte von Daimler folgt den vier Grundsäulen seiner Unternehmensstrategie CASE. Anhand der vier Themenschwerpunkte ‚Connected, Autonomous, Shared & Service und Electric Drive‘ werden neue Geschäftsfelder entwickelt. So sind in den letzten Jahren beispielsweise car2go, moovel oder Mercedes me mit ihren digitalen Lösungen aus dem Lab1886 entstanden. Ein weiteres Erfolgsbeispiel für das Lab1886 ist das englische innovative Startup what3words, welches im Jahr 2018 zu einem der Top 10 Startups aus dem Mobility Segment weltweit gewählt wurde.

Die Deutsche Bahn fördert rund um das Kerngeschäft Bahn Startups für 100 Tage mit Workshops, Mentoring, und Arbeitsplätzen in ihrer DB mindbox. Das Förderprogramm StartupXpress soll helfen, dem „Proof of Concept“, also der Überprüfung der Marktrealität der geförderten Startups, unter die Arme zu greifen. Hierbei stellt Europas größtes Verkehrsunternehmen Zugang zu seinen riesigen Datenmengen zur Verfügung. Diese Eisenbahninfrastruktur ebenso wie die hohe Zahl an täglichen Kundenkontakten in Zügen, Bussen, Bahnhöfen oder bei Carsharing- und Mietfahrradsystemen sind für Mobility Startups hochattraktiv.

In München bieten die TU München und UnternehmerTUM Studierenden, Wissenschaftlern, Gründern und Startups Hilfe bei Gründungsvorhaben. Neben einer umfassenden Qualifizierung gibt es Unterstützung beim Aufbau des Startups und bei der Finanzierung. Dafür wird seit 2015 das Entrepreneurship Center auf dem Forschungscampus in Garching genutzt. Vor Ort berät ein jeweils speziell zusammengestelltes und erfahrenes Team aus Unternehmern, Wissenschaftlern und Managern die Startup-Gründer. Diese Experten betreuen die Gründer beim Aufbau des Unternehmens und in Finanzierungsfragen. Die Lehrstühle des TUM Entrepreneurship Research Institute lassen ihre Forschungserkenntnisse unmittelbar in die Gründungsförderung einfließen. Als Gesellschafterin und Vorsitzende des Aufsichtsrats der UnternehmerTUM GmbH fungiert die BMW-Erbin Susanne Klatten. Allein durch ihr Engagement ergeben sich gerade im Umfeld von UnternehmerTUM viele Ideen für Mobility Startups.

Einige der ursprünglich hier präsentierten jungen Unternehmen sind nicht mehr wirklich der Kategorie Startups zuzuordnen

Da wären zunächst einmal die beiden deutschen Carsharing Marktführer car2go und DriveNow. Das zum Daimler Konzern gehörende Startup car2go ist ein globaler Anbieter von Car-Sharing Dienstleistungen. Eine Fusion mit dem Carsharing Service von BMW DriveNow wurde im Frühjahr 2019 vollzogen, die Apps der beiden Sharing Anbieter werden sukzessive zusammen gelegt. Das Carsharing Unternehmen DriveNow wurde ursprünglich gemeinsam von BMW und der Sixt AG gegründet. Es wird in die Fusion der Carsharing Services von Daimler und BMW eingebracht. Der Name für das gemeinsame Carsharing Angebot von Daimler und BMW heißt ab sofort SHARENOW und bietet mit mehr als 20.000 Fahrzeugen vom kompakten Stadtauto bis zum schnittigen Coupé für den Sommerausflug viele Alternativen. In den Städten kommt das kostenfreie parken als Vorteil hinzu, SHARENOW arbeitet nach dem Freefloat Prinzip und lässt seine Autos über die App aufschließen.

mytaxi

Nicht mehr richtig Startup sondern eher ‘Grownup’ ist der digitale Service von mytaxi – die Plattform für die Verbindung von Taxifahrer und Kunden. Seit mehr als zehn Jahren existiert mytaxi, 2009 ging mytaxi als erste Taxi-App der Welt an den Start. Das Unternehmen wurde kürzlich im Rahmen der Zusammenlegung der Mobility Services von Daimler und BMW in den Bereich FREE NOW integriert. Das Team von mytaxi verteilt sich inzwischen auf 24 Standorte in neun europäischen Ländern.

Die beiden amerikanischen Mobility Dienstleister Uber und Lyft

Der Privatchauffeur für Jedermann oder wie man weltweit das Taxigewerbe disruptiert. Eines der inzwischen größten Mobility Startups ist Uber aus San Francisco. Sein größter Wettbewerber in den USA ist der amerikanische Ride-Sharing Anbieter Lyft – auch er bietet die Mitfahrgelegenheit in seinen Fahrzeugen an. Beide Unternehmen expandieren zusätzlich in Bike- und Scooter-Sharing Angebote – bei UBER gibt es inzwischen Pläne für die Einführung von Flugtaxi Services mit dem Namen UBERAir.