Es muss nicht immer Berlin oder München sein, wenn es um smarte Startups aus dem Mobility-Segment geht. Aus dem beschaulichen Biberach bei Ulm stammt die Softwareschmiede AZOWO, die sich selbst als Mobilitätsplattform bezeichnet. Das junge Unternehmen wurde 2015 von Peter Jegutzki, Andreas Kopf und Patric Schneider mit Sitz in Biberach gegründet.

AZOWO bringt in diesem Monat seine Flottenmanagement-Software auf den Markt. Mit der neuen cloud-basierten Lösung lassen sich Fuhrparks transparenter und effizienter digital verwalten und optimieren. Zeitgleich mit dem Produkt-Launch präsentiert AZOWO ein neues Design der Plattform.

Flexible Lösung ermöglicht neue nachhaltige Mobilitätskonzepte

Die Flottenmanagement-Software Fleet Management ist das zweite Produkt des jungen Unternehmens mit Sitz in Biberach. Sie ermöglicht eine umfassende digitale Verwaltung von Fahrzeugflotten, unabhängig von Größe oder Fahrzeugart. In einer digitalen Fahrzeugakte sind sämtliche Daten und Dokumente zu einem bestimmten Fahrzeug direkt und online einsehbar. Optional können die Fahrzeuge mit einer Telematik-Einheit ausgestattet werden, wodurch zusätzliche Daten, beispielsweise Kilometer- und Tankstände, in Echtzeit erfasst werden. Funktionen wie Fahrer- und Schadensmanagement und das Erstellen von Reportings können über die Lösung ebenfalls einfach und übersichtlich gemanagt werden.

“Das Flottenmanagement-Tool ist das Herzstück unserer Mobilitätsplattform und wir sind sicher, dass wir mit der neuen Software Fleet Management vielen Flottenmanagern den Alltag erleichtern werden”, sagt Andreas Kopf, Geschäftsführer und CTO von AZOWO. “Viele Unternehmen wissen gar nicht, wie viele Kosten sie durch eine effiziente Auslastung einsparen könnten – hier möchten wir der Ansprechpartner in Sachen Transparenz sein.”

Zur Verwaltung von Fuhrparks, aus klassischen Firmenwagen und gemeinschaftlich genutzten Fahrzeugen, kann die Flottenmanagement-Software mit der bestehenden Mobility Sharing-Lösung kombiniert werden. Es spielt dabei keine Rolle, ob der Fuhrpark sich nur aus PKWs zusammensetzt, oder ob weitere Fahrzeuge wie Motor- bzw. Elektroroller, Fahrräder oder Transporter genutzt werden. Kunden wie die Kreissparkasse Biberach, der Logistikdienstleister Liefery, das Wohnbauunternehmen Metzger+Co sowie der Möbelbeschlaghersteller Hettich setzen AZOWOs Mobility Sharing-Software bereits erfolgreich im Bereich Corporate Carsharing ein.

Bisher arbeitet AZOWO mit Mittelstandsunternehmen, Institutionen, Lieferdiensten und Pflegediensten bzw. Krankentransporten zusammen. Mit der flexiblen Kombination aus Flottenmanagement und Mobility Sharing setzt AZOWO weiter auf neue Mobilitätskonzepte, die zu einer effizienteren Fahrzeugnutzung und einem nachhaltigen Umdenken, insbesondere im B2B-Bereich, anregen sollen: Durch Kooperationen im öffentlichen Bereich, beispielsweise zwischen Städten oder Gemeinden und Unternehmen können Innenstädte aktiv entlastet werden. Auch eine Zusammenarbeit mit Wohnkomplexen, die Bewohnern gemeinschaftlich genutzte Fahrzeuge zur Verfügung stellen, wird durch die neue Software möglich. Dadurch kann dem Problem mangelnden Parkraums entgegengewirkt werden.

Seed Investment für AZOWO unter anderen mit Project A aus Berlin

Im Juni diesen Jahres sammelte das Startup einen Millionenbetrag für weiteres Wachstum ein. Eingestiegen sind der Berliner Investor Project A, die Beteiligungsgesellschaft der Kreissparkasse Biberach, Chancenkapital BC und die  Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg MGB.

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