Nach dem Motto “Sharing is Caring” hat sich CleverShuttle sein Geschäftsmodell aufgebaut. Der Sharing-Gedanke dahinter ist irgendwie nichts Neues: Raus aus dem Haus, über die App die Fahrt planen, ins CleverShuttle steigen und los geht’s. Dabei bequem, umweltfreundlich und bezahlbar.

Was unterscheidet CleverShuttle mit vergleichbaren RideSharing-Services?

Das Unternehmen verbindet Fahrgäste mit ähnlichen Routen und bezeichnet sich deshalb selbst als günstigster Fahrdienst Deutschlands. Dabei werden bei Clevershuttle ausschließlich Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybride genutzt.

Was sind die Vorteile des Ridesharing Anbieters CleverShuttle?

Die Fahrten sind dabei 40 bis 60 Prozent günstiger als vergleichbare Taxifahrten. Was früher Mitfahrgelegenheit hieß, heißt heute “Ride-pooling” und wird über die App ganz unkompliziert für die Nutzer geplant.

Die Buchung der ausgewählten Strecke ist dabei über die App besonders einfach. Anzahl der Plätze auswählen, die Buchung bestätigen und nach wenigen Minuten Wartezeit bezahlen. Die App ist in Berlin, Leipzig, Hamburg, Frankfurt am Main, Stuttgart, Dresden und München zu bestimmten Betriebszeiten nutzbar. In Berlin sind die Fahrten beispielsweise Montag bis Donnerstag 9 bis 4 Uhr, sowie Freitag bis Montag durchgehend möglich.

Was hat CleverShuttle mit Uber gemein und was unterscheidet die beiden Mobility Startups?

Die Idee erinnert schon sehr an Uber. Anders als der Mitbewerber aus den USA verdeutlichen die Gründer von CleverShuttle, allen gesetzlichen Regeln zu folgen und ein behördlich genehmigter Mitfahrdienst mit Elektroautos zu sein. Uber Pop war deutschlandweit vom Markt genommen worden. Und vor allem in Berlin musste das Startup bei den deutschen Behörden Überzeugungsarbeit leisten, was für die zehn ersten Autos nun auch funktioniert hat.

Denn alle Fahrer von CleverShuttle sind fest angestellt und verfügen über eine Lizenz zur Personenbeförderung. Fast wie ein Taxifahrer. Und die Fahrer erhalten je nach Einsatzort einen Stundenlohn, womit CleverShuttle als Mietwagenunternehmen eingeordnet werden kann. Das Unternehmen sieht sich also nicht wie Uber als Plattform, sondern als Beförderer.

Clevershuttle wird von der Deutschen Bahn finanzielel unterstützt

Seit 2015 ist die Deutsche Bahn an dem Mobilitäts-Startup beteiligt und kündigte Ende 2016 an, erneut bei der siebenstelligen Finanzierungsrunde von CleverShuttle mitzugehen. So sollen die Elektroautos des Startups, die übrigens von der Deutsche Bahn-Tochter DB Rent gestellt werden, noch in diesem Jahr über die Straßen in Hamburg und Frankfurt am Main düsen. Der Plan für die Zukunft soll übrigens sein, in alle deutschen Großstädten mit mehr als 200.000 Einwohnern zu expandieren.

Wer steht hinter dem jungen Unternehmen CleverShuttle?

Schon seit der Schulzeit wollten Bruno Ginnuth, Jan Hofmann und Slava Tschurilin ein Unternehmen gründen und haben dieses 2014 mit CleverShuttle umgesetzt. Zunächst haben sie es in München und Leipzig umgesetzt. Seit Herbst 2016 fahren ihre Fahrzeuge auch in Berlin. Ihr Team ist mittlerweile auf 74 Personen gewachsen und arbeitet zielstrebig an der Marktreife ihrer App. Die Vision sind nahezu autofreie deutsche Städte.

Der Rides-Sharing Dienst Clevershuttle wird durch die Bundesregierung für Umweltschutz ausgezeichnet

Die Gründer wurden für die Implementierung des Mitfahrservice in Deutschland sowie die nachhaltige und umweltschonende Umsetzung ihrer Idee von der Bundesregierung mit dem Deutschen Mobilitätspreis ausgezeichnet. Letztes Jahr feierte das Unternehmen den 1 Millionsten Fahrgast. Es bleibt spannend ob es dem Unternehmen gelingen wird, einen Uber ähnlichen Status in Deutschland aufzubauen. Mit der Deutschen Bahn als Unterstützung, ist ihnen diese Möglichkeit aber sicherlich gegeben.