Letzte Woche kündigte die spanische Mobility-Plattform Cabify eine globale Partnerschaft mit what3words an. Cabify ist eine spanische Mobilitätstechnologieplattform, die private Nutzer und Unternehmen mit verschiedenen Verkehrsmitteln verbindet. Mit Hilfe seiner Smartphone App werden Fahrzeuge zur Vermietung bereit gestellt.

Die Fahrzeuge werden von ihren jeweiligen Besitzern gefahren, die ein strenges Auswahlverfahren durchlaufen müssen. Als eines der größten Transportunternehmen in der spanisch- und portugiesischsprachigen Welt ist Cabify in Mexiko, Chile, Kolumbien, Peru, Brasilien, Panama, Ecuador, Portugal, Spanien, Argentinien, Dominikanische Republik und Uruguay tätig. Cabify ist bestrebt, die Überlastung auf den Straßen zu verringern, indem es eine Alternative zum eigenen Auto bietet.

Partnerschaft von Cabify und what3words

Die bahnbrechende Integration ermöglicht den Fahrern die Eingabe von Wortadressen aus jeweils drei Worten (what3words) für ihre Abfahrtsorte, was eine reibungslosere, effizientere und zuverlässigere Fahrt bedeutet. Das englische Startup what3words hat die Welt in ein Raster von 3m x 3m Quadraten unterteilt, jedes mit einer Adresse aus drei Wörtern. So verweist die Kombination ///upper.pictured.doctor zum Beispiel vor die Tür von Cabify’s Büro in Madrid.

Die neue Präzision, welche sich durch die Verwendung der Adressen von what3words bietet, eliminiert die Herausforderung für den Fahrer, nach Abhol- und Rückgabepunkten zu suchen. Dabei kann es sich um eine bestimmte Tür, einen Stadion-Nebeneingang, eine Straßenecke oder ein Parktor handeln. Die Routenplaner können genaue Positionen eingeben. Das erspart sowohl dem Planer als auch dem Fahrer Zeit und gleichzeitig Stress. Zusätzlich wird das E-Hailing-Erlebnis für die Fahrtgäste angenehmer, die oft Zeit damit verbringen, die Fahrer selbst zu exakten Zielen zu führen.

Cabify arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung des Kundenerlebnis

Cabify selbst hat in den letzten Jahren intensiv daran gearbeitet, das jeweilige Kundenerlebnis zu verbessern, und machte ungenaue und inkonsistente Adressierung als einen der Hautfaktoren für die Unzufriedenheit der Nutzer des Services aus. Das bisherige ungefähre Setzen von Pins, welche beispielsweise in der Mitte eines Gebäudes gesetzt sind, machten es bislang schwer zu erkennen, welches der richtige Abhol- oder Abgabepunkt ist.

Schuld daran sind zusätzlich doppelte Straßennamen. So hat beispielsweise Mexico City 632 verschiedene Juarez Straßen, gefolgt von 624 Hidalgo Straßen. Wer kann sich da schon sicher sein, welche von denen gemeint ist.

Die eingebaute AutoSuggest Funktion von what3words verwendet eine sogenannte Fehlervermeidung Funktion, um die richtige 3-Wort-Adresse vorzuschlagen, selbst wenn die eigene Suche Tippfehler oder andere Fehler enthalten sollte. Durch die Verwendbarkeit in 26 Sprachen lassen sich Wortadressen in der eigenen Muttersprache eingeben, selbst wenn man im Ausland eine Adresse suchen sollte.

what3words CEO Chris Sheldrick lobt die exakte Adressierung

Chris Sheldrick, CEO und Mitbegründer von what3words ergänzt: „Weiter so, ein bisschen weiter, links und wieder links, stop stop stop stop stop! Ein wenig zurück …“ ist eine allzu häufige Erfahrung, wenn man in einem Ride-Hailing-Service fährt. Durch die Nutzung einer what3words Adresse können sowohl Cabify Nutzer als auch Fahrer sicher sein, dass sie genau wissen, wohin sie unterwegs sind, ohne Schritt-für-Schritt-Anweisungen hinzufügen zu müssen. Wir freuen uns, dass Cabify seinen Nutzern die Vorteile von what3words bietet. Da Mitfahrgelegenheiten immer mehr an Bedeutung gewinnen, müssen wir Lösungen finden, sie exakter zu bedienen.’

Integration in die neue Mercedes-Benz A-Klasse

Vor einigen Monaten hatten wir über die Integration von what3words Daten in die neue Mercedes-Benz A-Klasse berichtet. Hier ist unser Bericht dazu:

what3words Technologie in der A-Klasse von Mercedes Benz

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