Ridesharing Mobility Startup MOIA: kostengünstig, komfortabel und umweltfreundlich von A nach B

MOIA Ridesharing Fahrzeug
Bildrechte: MOIA

Jeder kennt folgende Situation: man möchte möglichst schnell von A nach B kommen. Öffentliche Verkehrsmittel sind zu umständlich, eine Taxifahrt zu teuer. Das Mobility Startup MOIA möchte mithilfe des Ridesharing-Prinzips für solche Situationen eine komfortable und kostengünstige Alternative bieten.

Das Mobility Startup MOIA als Alternative zu den öffentlichen Verkehrsmitteln und dem privaten Fahrzeug

MOIA wurde 2016 als Tochter des Volkswagen Konzerns gegründet. Das Ride-Sharing Startup möchte mit Elektrofahrzeugen eine umweltfreundliche Alternative zum privaten PKW bieten und gleichzeitig öffentliche Verkehrsmittel in den Innenstädten ergänzen. Taxis sind oft teuer und öffentliche Verkehrsmittel umständlich – MOIA bietet eine kostengünstige und komfortable Alternative.

Bisher ist MOIA nur in Hamburg und Hannover aktiv. Ziel des Mobility Startups ist es jedoch, in der Zukunft in zahlreichen Großstädten den Verkehr und die Umwelt zu entlasten. Und das geht noch konkreter: bis 2025 soll die Anzahl der Fahrzeuge in den europäischen und US-amerikanischen Städten um eine Million reduziert werden.

Wie funktioniert das Ridesharing beim Mobility Startup MOIA?

Bei VW-Tochter MOIA bucht man seine Fahrten über eine App. Man lädt diese herunter und erstellt ein persönliches Konto. Buchung und Bezahlung der Fahrten erfolgt ganz einfach über die MOIA App.

MOIA-Algorithmus bündelt angefragte Fahrten und plant Routen

Der Unterschied zwischen MOIA und herkömmlichen Taxifahrten ist, neben den Kosten und den vollelektrischen Fahrzeugen, der Aspekt des Ridesharing. Sobald Fahrten über MOIA gebucht werden, versucht ein Algorithmus diese zu kombinieren. Somit wird man an einem Punkt bei sich in der Nähe abgeholt und teilt sich die Fahrt mit anderen Personen, die eine ähnliche Route zurücklegen möchten.

Welche Vorteile hat das Ridesharing mit Mobility Startup MOIA?

Die Beförderung mit MOIA hat, insbesondere im Vergleich mit Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln und dem privaten Fahrzeug, zahlreiche Vorteile. Diese erklären wir im Folgenden.

Mobility Startup MOIA: mit Elektrofahrzeugen als Entlastung für den Verkehr und die Umwelt

Wie oben schon berichtet, hat sich die VW Mobility-Tochter das Ziel gesetzt, in zahlreichen Städten die Zahl der Fahrzeuge zu reduzieren. Besonders auf der sogenannten letzten Meile in den Innenstädten soll mithilfe des Ridesharing-Prinzips der Verkehr reduziert werden. Anstatt dass jeder einzeln mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem privaten PKW zur Arbeit fährt, teilt man sich die Fahrten und trägt somit dazu bei, die Anzahl der Fahrzeuge in den Innenstädten zu reduzieren.

MOIA-Fahrzeuge sind ausschließlich elektrisch unterwegs. Das soll neben dem Verkehr auch die Umwelt entlasten. Das Mobility Startup verfügt über eigene, von VW gebaute elektrische Minibusse. Sie basieren auf dem Volkswagen Crafter, dem kleinen Transporter von Volkswagen. Mit sechs Sitzen und einer Reichweite von 300km sind diese ideal für das Ridesharing und die Bewältigung von vielen täglichen Strecken ausgestattet.

Mit Ridesharing Startup MOIA kostengünstig, komfortabel und zuverlässig von A nach B

Das Startup MOIA wirbt vor allem mit den geringen Kosten, die für einzelne Fahrten verlangt werden. Als besondere Kundenaktion bietet das Startup MOIA im Februar an, Personen für maximal 5 Euro von A nach B zu befördern.

Die Tatsache, dass der Buchungs- und Bezahlungsprozess über die App abgewickelt werden kann ist, besonders im heutigen Smartphone-Zeitalter, zudem sehr lukrativ und komfortabel.

Die Fahrten selbst sind zuverlässig und sicher. Durch den MOIA-Algorithmus werden genaue Fahrtzeiten berechnet. Man kann sich daher darauf verlassen, pünktlich an sein Ziel zu kommen. Die genaue Fahrt- und Ankunftszeit erfährt man durch die App bereits vor der Buchung. Des Weiteren verfügt das Startup über hochqualifizierte Fahrer und hochwertige Fahrzeuge, die einen sicher von A nach B befördern.

Das Mobility Startup MOIA im Vergleich zu anderen Ridesharing-Anbietern in Deutschland

Ein weltweit bekannter Wettbewerber ist Uber. Der renommierte Sharing-Spezialist ist aktuell in Düsseldorf, München und Berlin vertreten. Im Vergleich zu dem Ridesharing, das bei MOIA angeboten wird, ähnelt der Service von Uber eher dem eines Taxis. Ein Fahrer fährt hier eine begrenzte Anzahl an Passagieren, die in der Regel zusammen ein- und aussteigen.

Weitere Wettbewerber, die mit ähnlichem Ridesharing-Prinzip vorgehen, sind die SSB Flex in Stuttgart, CleverShuttle in Berlin und Daimler-Tochter ViaVan. SSB Flex ist ein Ridesharing-Service, der als Ergänzung zu den vorhandenen öffentlichen Verkehrsmitteln dient. CleverShuttle und ViaVan bieten sogenannte ‚On-Demand’ Busse an – ein Konzept, das mit dem von Startup MOIA vergleichbar ist. Fahrten werden gebucht und durch einen Algorithmus gebündelt und geplant.

Es bleibt sicher spannend zu sehen, wie sich das Mobility Startup MOIA weiterhin entwickelt. Ride-Sharing Lösungen kombiniert mit elektrischen Fahrzeugen erobern derzeit die Innenstädte.