Interviews zur Smarten Mobilität

Die neue Ausrichtung des eMobilitätBlog

Viele spannende Themen haben uns in den vergangenen Jahren hier auf dem eMobilitätBlog beschäftigt. Mit unserem Start im Herbst 2016 galten wir als absolute Outsider, kaum ein Medium berichtete wie wir fokussiert zu den Entwicklungen rund um die Elektromobilität. Heute haben die großen Verlage eigene Magazine und E-Seiten zur Elektromobilität. Sie haben ihre Redaktionen inzwischen auf die Neuigkeiten rund um Elektroautos, E-Nutzfahrzeuge, Ladestationen und die Herausforderungen beim Umstieg auf die emissionsarmen Mobilitätslösungen ausgerichtet. Und das ist gut so, denn somit tritt das ein, was wir bereits in 2016 auf unserem Blog vorhersagten: die E-Mobilität wird ein seriöser Bestandteil in unserem Mobilitätsmix, und das nicht erst 2050, sondern bereits zu Beginn der 20er Jahre.

Wir stellen den eMobilitätBlog anders auf und ich bin Co-Founder des europäischen MOTION Magazines

Nachdem wir den sogenannten Tipping Point für den Einsatz der Elektromobilität erreicht haben, wird sich der eMobilitätBlog nunmehr anders aufstellen. Ich schreibe hier nur noch fokussiert über die persönlichen Ladeerlebnisse, die eigenen Fahrten mit Elektroautos und rund um die urbanen Themen der Mikromobilität. Das Ganze ergänzen Interviews mit echten Machern – den Mobility Makers – aus der ganzen Welt.

MOTION Magazine – a mission to drive environmental and social change –

Gemeinsam mit einem internationalen Team habe ich Anfang 2021 MOTION Magazine lanciert, eine englisch-sprachige smart mobility Plattform, die den Lifestyle, die emotionale und nachhaltige Seite der Elektrifizierung der Industrie einfängt. Mit dem Aufkommen des “E” – der elektrischen Fortbewegungsart – haben wir uns in nachhaltige und aufregende neue Fahrzeuge verliebt. Jetzt nehmen wir viele Tausend Begeisterte in Europa mit auf der Reise, auf der wir die Beschleunigung der Mobilitätsinnovationen und die Schönheit ihrer sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen erleben.

Natürlich werde ich auch weiterhin auf meinem LinkedIn Profil Neuigkeiten und Hintergrundberichte zu den Entwicklungen der Mobilität der Zukunft posten. Inzwischen habe ich dort ein Netzwerk von vielen Tausend Mobility Begeisterten aufgebaut und ich freue mich über jeden neuen Begleiter in dieser Runde. Mobility ist eines der Kernthemen unserer Zeit und macht daher weder an Landesgrenzen, noch an sprachlichen Grenzen halt. Auf LinkedIn kommuniziere ich daher mehrheitlich in englischer Sprache, denn meine vielen Kontakte in meiner zweiten Heimat in Australien sprechen kaum Deutsch.

Ich werde auch weiterhin auf Video Formate setzen und interessante Persönlichkeiten aus allen Bereichen der Mobilität zu Wort kommen lassen. Folgt mir auf meinem Mobility Video Kanal um aktuell dran zu bleiben. Ich interviewe spannende Persönlichkeiten aus der Mobility Branche, Gründer von Logistik und Mobility Startups und ich berichte weiterhin über die Transformation in die Elektromobilität. Und so gehen wir in unser siebtes Jahr mit dem eMobilitätBlog – wer die Geschwindigkeit der Transformation in diesem Sektor kennt, für den ist das ja bereits eine halbe Ewigkeit.

Michael Brecht Tesla

Die Geschichte des Elektromobilität Blogs als Medium rund um E-Mobility im deutschsprachigen Raum

Bereits im Jahr 2016 starteten wir den eMobilität Blog und begleiten seither die spannenden Entwicklungen rund um die Elektromobilität. Unser Fokus war zunächst stark auf die Entwicklung der Elektrofahrzeuge ausgerichtet. Mit der Einführung von Elektroautos erleben wir immerhin die größte Verkehrsrevolution seit Verbreitung des Pkw. Was als ökologische Initiative begann, wurde längst zu einem Lifestyle-Thema und einer ernstzunehmenden Marktentwicklung. Das Elektroauto wandelte sich vom Nischenprodukt zur praktischen, umweltfreundlichen und langfristig sparsamen Alternative zum Benzin- oder Dieselmotor.

Von der Innovation zum Lebensgefühl

Doch in den Monaten seit unserem Start gaben der weltweite Anstieg an Treibhausgasen und damit verbundene Umweltprobleme den Anstoß, Mobilität insgesamt neu zu denken. Letztlich trägt unsere Mobilität zu 25 Prozent zum weltweiten CO2 Ausstoß bei. Der Klimawandel und der damit verbundene Innovationsdruck wird somit nicht nur für die Automobilhersteller zur großen Herausforderung. Es geht letztlich um die Frage, wie wir alle in unserem Mobilitäts-Verhalten dazu beitragen können, den nachgewiesenermaßen menschengemachten Klimawandel in den Griff zu bekommen.

Elektroautos und alternative Antriebe als Lösung für die Automobilindustrie

Eine Lösung stellen Fahrzeuge dar, die keine CO2-Emissionen verursachen. Als Elektrofahrzeug gilt heute ein Fahrzeug, das ohne Verbrennungsmotor auskommt und seine Antriebskraft idealerweise aus Strom generiert, der aus regenerativen Quellen, wie Sonne oder Wind, stammt. Elektromobilität senkt die Feinstaubbelastung in der Luft und schont natürliche Ressourcen. Und Elektroautos sind inzwischen, auf ihren gesamten Lebenszyklus betrachtet, umweltfreundlicher als Verbrennerfahrzeuge.

Doch wie bekommen wir diese neuen Elektroautos auf die Straße? Regierungen in ganz Europa unterstützen den Trend mit milliardenschweren Fördermitteln und Investitionen. In Deutschland wird die Infrastruktur öffentlicher Ladestationen laufend ausgebaut, für Fahrzeugbesitzer, die „umsteigen“, gibt es finanzielle Förderungen und steuerliche Entlastungen.

Innovative Fahrzeughersteller schaffen das!

Für die Automobilindustrie ist die Zeitenwende eine Gelegenheit, ihre Innovationskraft unter Beweis zu stellen. Sämtliche Autohersteller, angefangen bei den klassischen Automobilherstellern wie BMW, Mercedes-Benz oder die Volkswagen Gruppe mit Audi, Seat, VW und Skoda über Land Rover, Renault und Peugeot bis hin zu den Herausforderern wie Tesla, Nio, BYTON oder Polestar entwickeln ihre Hybrid- und Elektrofahrzeuge stetig weiter, damit die „Stromer“ noch schneller laden, noch weiter kommen und Strom noch effizienter in Antriebsenergie umwandeln.

Automobilkonzerne und deren innovative Herausforderer haben verstanden, dass spätestens ab dem Jahr 2020 Elektroautos in Kundenhände gebracht werden müssen. Letztlich werden die Hersteller auch durch drohende Strafen motiviert. Bis zum Jahr 2021 dürfen alle neu zugelassenen Pkw in der EU durchschnittlich maximal 95 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Um das besser zu verdeutlichen hier ein Vergleich: dieser Wert entspricht einem Verbrauch von 4,1 Liter Benzin oder 3,6 Liter Diesel – durchschnittlich. Und da die Hersteller diese Werte nur mit einem Mobilitätsmix aus Verbrenner- und Elektroautos schaffen, wird jetzt eben Druck gemacht. Nur mit einem ordentlichen Anteil an Elektroautos in den Verkäufen lassen sich milliardenschwere Strafen für die großen Hersteller vermeiden.

Elektromobilität News – Entscheidungshilfen für den Wandel

Mit diesem Blog begleiten wir die Entwicklung der Elektromobilität in Deutschland als prägende wirtschaftliche und gesellschaftliche Strömung. Wir sammeln essenzielle Informationen rund um den Kauf und Betrieb von Elektrofahrzeugen, erläutern rechtliche Hintergründe und schaffen Transparenz, was die Herausforderungen der e-Mobilität betrifft.

Dabei geht es unter anderem um die Beantwortung von Fragen wie:

  • Ist ein Elektrofahrzeug geeignet für mich?
  • Was muss ich beim Umstieg beachten?
  • Wie nutze ich mein Elektroauto für die letzte Meile (Kurzstrecke) oder auf langen Strecken?
  • Kommt mich ein „Stromer“ auf Dauer wirklich günstiger?
  • Welche gesetzlichen Rahmenbedingungen sollte ich kennen?

Ziel ist es, mit eMobilität – der Blog dazu beizutragen, Interessierten die notwendigen Kenntnisse und den aktuellsten Wissenstand zu vermitteln. So verschaffen wir Ihnen einen Überblick und bieten Ihnen eine fundierte informationelle Grundlage, die es Ihnen erlaubt, sich in Zeiten einer Mobilität im Wandel klug zu entscheiden.

Strategien gegen den drohenden Verkehrsinfarkt in unseren Städten

Doch was sich zunächst als Problem für die Automobilhersteller darstellt, ist in Wirklichkeit ein Problem für uns alle. Der Trend in den vergangenen Jahren zu großen SUVs zu greifen und damit u.a. in unsere Städte zu fahren, ist für die Hersteller ein Problem im Rahmen ihrer CO2 Compliance. Mit diesen Riesenschiffen lassen sich die CO2 Ziele (von 95 Gramm CO2 pro Kilometer) sicherlich nicht erreichen.

Wir brauchen also ein neues Denken für die Mobilität in den Städten und auf dem Land. Im vergangenen Jahr standen Autofahrer in Deutschland im Schnitt 120 Stunden im Stau. In München waren das mehr als 140 Stunden, also mehr als sechs Tage. Wie gelingt es uns also, die urbane Mobilität zu verbessern und gleichzeitig Staus, Unfälle und Umweltverschmutzung zu verringern. Europäische Städte und deren Verantwortliche stehen vor gemeinschaftlichen Herausforderungen.

Einige der Städte befinden sich bereits mitten im Wandlungsprozess. Besonders herauszuheben sind hierbei Amsterdam, Kopenhagen und Paris. Hier wird ganzheitlich an einer Mobilität der Zukunft gearbeitet, Verkehrsströme analysiert, der ÖPNV ausgebaut, Fahrradwege verbreitert und neu entwickelt, neue Verkehrsmittel in die Planungen integriert und gleichzeitig der Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel vollzogen.