Uniti beendet zweite Crowdfunding Kampagne und strebt die Produktion seines Elektrofahrzeuges Uniti One an

Die Uniti Crowdfunding Kampagne geht ihrem Ende zu. Am kommenden Freitag, den 1. Februar, endet die Kampagne. An die 2.000 neue Investoren hat das schwedische Mobility Startup neu gewinnen können. Die Kampagne hat bislang mehr 1,2 Millionen Pfund (ca. 1,38 Millionen Euro) an Mitteln eingebracht. Diese sollen nunmehr für die Vollendung der seriennahen Fahrzeuge bis Ende des kommenden Jahres bereitgestellt werden.

Bereits 2017 hat Uniti für den Bau des Prototypen des One eine Crowdfunding Kampagne erfolgreich genutzt

Bereits im Jahr 2017 hatten die Schweden per Crowdfunding-Kampagne ca. 1 Millionen Euro für die Entwicklung eines Prototyen ihre Uniti One eingesammelt. Das sind für die klassischen Automobilhersteller sehr kleine Beträge, wenn es um Entwicklungskosten eines Fahrzeuges geht.

Was wissen wir über das Elektrofahrzeug Uniti One?

Nach Aussagen der schwedischen Entwickler soll das gerade einmal 400 Kilogramm leichte Fahrzeug als 2 oder 4-Sitzer auf den Markt kommen. Das Fahrzeug wird aus Kohlefaser- und Bioverbundwerkstoffen gefertigt. Seine Reichweite wird dank einem 22-Kilowattstunden-Akku bis zu 300 Kilometer betragen. Preislich soll das Elektrofahrzeug bei 15.000 Euro liegen, ein echter Preisbrecher.

Das Elektroauto Uniti One wird das perfekte Fahrzeug für die Stadt

Gerade auf der letzten Meile in unseren Städten machen sich die großen Unterschiede zwischen den kleinen Stadtflitzern und den bislang so beliebten SUV Verbrennern bemerkbar. In diesem Jahr werden wir einige kleine, neue Elektrofahrzeuge auf unseren Straßen sehen. Neben dem schon bekannten smart EQ kommt der Microlino als Zweisitzer ab dem Sommer zu uns. Der SVEN und der e.GO aus NRW sind weitere kleine Elektroautos, an denen zur Zeit mit Hochdruck gearbeitet wird.

Carsharing bedeutet Umweltschutz sofern die Fahrzeuge elektrisch fahren und die Flotten auf kleine Elektroautos fokussiert sind

Es handelt sich um einen Innovationsbereich, der immer beliebter wird und der auf der Hoffnung aufbaut, dass Carsharing den Bewohnern unserer Großstädte Platz und Geld sparen kann. Die Carsharing Anbieter wie car2go und DriveNow (vor kurzem erst zum neuen Mobility Anbieter ‘Jurbey’ fusioniert), aber auch e-wald, Flinkster & Co. setzen in vielen Städten auf Carsharing Lösungen.

Nicht jede Form von Carsharing führt zu weniger Verkehr auf den Straßen

Die jüngsten Berichte aus den amerikanischen Städten zu Carsharing zeigt jedoch auch, dass mit Hilfe dieses Teilens der Fahrzeuge nicht unbedingt weniger Fahrzeuge auf den Straßen sind. Elementar für die Einführung der Carsharing Flotten ist, dass eine Flotte an elektrischen Fahrzeuge die CO2-Emissionen reduzieren hilft. Es gilt hocheffiziente elektrische und vor allem auch kleine Fahrzeuge für die Stadt auf die Straße zu bringen.

Kleine Fahrzeuge mit besonderen Parkplätzen bevorzugen, das meinen die Microlino Macher in ihrem Neujahrsgruß

Hierzu hatten sich auch die beiden Schweizer Macher des Elektroautos Microlino jüngst in ihrer Neujahrsbotschaft an uns geäußert:

Die drei Mobility Wünsche der Microlino Macher

Über das schwedische Elektroauto Startup Uniti

Uniti beabsichtigt nicht nur das Auto zu elektrisieren, sondern auch die Herangehensweise an die Fahrzeuge selbst komplett zu verändern. Das schwedische Mobility Startup entwickelt sein Elektrofahrzeug, das speziell für den Sharing Prozess entwickelt wurde und platzsparende Designs bietet, die mit Smart Cities interagieren.

Der Uniti One ist das erste Elektrofahrzeug der Schweden

Das erste Fahrzeug der Schweden wird der Uniti One sein. Dieser Zweisitzer mit dem Namen One ist für die schnelle Fortbewegung in einer Stadt konzipiert. Uniti konzentriert sich auf die Unterstützung von Drittanbieter Technologien. Dazu gehört eine globale Partnerschaft mit Siemens und die geplante Integration in die Smart City Funktionalität diverser Anbieter. Hier planen die Schweden, gemeinsame Ideen umzusetzen wie etwa “Mobility as a Service” (kurz “MaaS” genannt), bei denen eine einzige App die Zahlung abwickeln und Routen planen könnte. Wichtig dabei: eine Mischung aus den verfügbaren Verkehrsmitteln bietet den Kunden immer die bequemste Lösung an. So steht der Kunde im Mittelpunkt, ein klassisches digitales Vorgehen und sehr erfrischend für einen Automobilhersteller.