E-Scooter Sharing Startup Circ: ein junges Startup mit großen Zielen

E-Scooter Sharing Startup Circ: ein junges Startup mit großen Zielen
Ein E-Scooter des jungen Startups Circ in Berlin

Seit dem 15. Juni ist es soweit: E-Scooter dürfen offiziell auf den deutschen Straßen gefahren werden. Die Einführung der kleinen elektrischen Tretroller bringt vor allem eines mit sich: einen Wettbewerb der E-Scooter Startups, die sich in Deutschland so früh wie möglich etablieren möchten.

Darunter auch das junge Berliner Mobility Startup Circ (früher ‚Flash’), das E-Scooter zum ‚Sharen’ anbietet. Circ hat bereits die Betriebserlaubnis, um das E-Scooter-Sharing in Deutschland anzubieten und ist bereits seit dem 17. Juni in Berlin am Start. Mit diesem frühen Start ist Circ das erste E-Scooter Sharing Startup, das seine Sharing Dienste in Deutschland anbietet.

E-Scooter Sharing Startup Circ: Komfort und Sicherheit auf zwei Rädern

E-Scooter Sharing Startup Circ: ein junges Startup mit großen Zielen
Ein E-Scooter von Mobility Startup Circ: Komfort und Sicherheit vereint

Die E-Scooter von Mobility Startup Circ sollen nicht nur durch ihre orangene Farbe herausstechen – sie sollen vor allem durch Komfort und Sicherheit überzeugen. Sie erfüllen nicht nur die vom Bundesverkehrsministerium auferlegten Sicherheitsvorschriften, sondern verfügen zudem über Ausstattung, die zusätzlichen Komfort gewährleistet.

Zu der in Deutschland vorgeschriebenen Sicherheitsausstattung gehören, unter anderem, Frontalleuchten und zwei unabhängige Bremsen. Komfort wird durch große Räder, Federungen und einen robusten Aluminiumrahmen gewährleistet. Für zusätzlichen Komfort können Circ-Scooter-Fahrer ihren morgendlichen Kaffee in einen Cupholder stellen und ihr Smartphone bequem an der Lenkstange anbringen.

E-Scooter Sharing Startup Circ: ein junges Startup mit großen Zielen
Der Lenker eines Circ E-Scooters mit Leuchten, Bremsen, Smartphone- und Cupholder

Die E-Scooter von Mobility Startup Circ sind zudem mit Batterien ausgestattet, die eine Reichweite von 34-45 km ermöglichen. So sind die kleinen elektrischen Zweiräder ideal für Kurzstrecken auf der letzten Meile und können bequem am Arbeitsplatz oder zu Hause wieder aufgeladen werden.

Wie funktioniert das E-Scooter Sharing bei Mobility Startup Circ?

Das Sharing folgt, ähnlich wie oftmals das Carsharing, dem Free-Floating Prinzip. Das bedeutet, dass die E-Scooter an beliebigen Orten innerhalb des Geschäftsbereiches des Anbieters abgeholt und wieder abgestellt werden können.

Der Prozess des E-Scooter Leihens erfolgt relativ unkompliziert: App herunterladen, Konto erstellen und einen E-Scooter in der Nähe aussuchen. Das Entsperren des elektrischen Tretrollers erfolgt durch einen QR-Code auf dem Smartphone, der am Lenkrad des E-Scooters gescannt wird. So erfolgt auch das Absperren des E-Scooters und die Abrechnung der Fahrt.

Wie viel kostet das E-Scooter Sharing bei Mobility Startup Circ?

Das Entsperren eines E-Scooters kostet einmalig 1 Euro und jede darauf folgende Fahrtminute 15 Cent.

Kooperation mit Städten: Mobility Startup Circ möchte seine E-Scooter in den ÖPNV integrieren

Zudem möchte das Sharing-Startup vermehrt mit Betreibern des ÖPNV zusammenarbeiten, um die elektrischen Zweiräder nahtlos in den öffentlichen Nahverkehr zu integrieren. So können E-Scooter Fahrer in Zukunft die kompakten und klappbaren Zweiräder bequem in den öffentlichen Verkehrsmitteln transportieren, um sie dann auf der letzten Meile – beispielsweise auf dem Weg in die Arbeit – zum Einsatz zu bringen.

In der Schweiz setzte das E-Scooter Sharing Startup dies bereits in die Tat um. Dank einer Kooperation mit den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) können SBB-Kunden mit einem gültigen Ticket einen Circ E-Scooter nutzen, um vom Bahnhof an ihr Endziel zu gelangen.

Wer steckt hinter Mobility Startup Circ und welche Investments erfolgten bislang?

Das junge Berliner Startup Circ wurde von Lukasz Gadowski gegründet. Der Circ-Gründer ist ebenfalls für die Gründung der Online Shopping Plattform Spreadshirt bekannt. Mit Investments beteiligte Gadowski sich des Weiteren an dem jungen Berliner Carsharing Unternehmen Miles.

Eines ist klar: Gadowski unterstützt und baut auf das Sharing-Prinzip – ob Carsharing oder E-Scooter Sharing. Die Zukunft der Mobilität soll daher nachhaltiger und multimodaler werden und die letzte Meile soll durch Sharing-Angebote entlastet werden.

Das junge Startup Circ konnte sich ebenfalls bereits hohe Investmentsummen sichern. Für seinen Marktstart in Deutschland und Europa erhielt der E-Scooter Sharing Anbieter Investments in Höhe von circa 55 Millionen Euro von Investoren wie Signals, IDinvest und Target Global.

Unser Fazit zu dem jungen E-Scooter Sharing Startup Circ

Aktuell sind die E-Scooter von Mobility Startup Circ bereits in 26 Städten und sieben Ländern unterwegs. Bei seinem Marktstart 2018 ist das durchaus eine bemerkenswerte Entwicklung.

Doch das ist noch nicht alles – denn das junge Startup hat noch größere Ziele, auch innerhalb Deutschlands. Neben Berlin startet Circ mit seinen Sharing Services nun auch in Hamburg und Köln durch. Langfristig möchte das Berliner Startup seine E-Scooter in vielen weiteren deutschen Städten anbieten – darunter auch meine Heimatstadt Augsburg.

Man sollte allerdings nicht außer Acht lassen, dass die Konkurrenz der E-Scooter Sharing Anbieter in Deutschland nicht schläft. Gerade jetzt möchten E-Scooter Startups durchstarten und ihre Sharing Dienste in so vielen Städten wie möglich anbieten. Darunter sind auch große Wettbewerber wie Bird, Lime oder TIER Mobility. Es wird spannend bleiben, wie sich so ein junges Startup gegen die Konkurrenz durchsetzt.

Trotz allem verfolgt das junge Berliner Startup eine rasante Entwicklung und hat große Ziele. Wir sind gespannt, die Circ-Scooter bald in Augsburg höchstpersönlich testen zu können!