Der Berliner Carsharing Anbieter WeShare startet jetzt auch in der Freien und Hansestadt Hamburg. Zu Beginn stehen ab dem 25. Februar in Hamburg zunächst 400, ab April dann bis zu 800 vollelektrische ID.3 im Sharing zur Verfügung. Der Einsatz vollelektrischer Autos ist das Differenzierungsmerkmal von WeShare, dem Carsharing Angebot aus dem VW Konzern.

Elektrisches Carsharing in Hamburg von WeShare

Das Geschäftsgebiet des Carsharing Anbieters WeShare umfasst zum Start in Hamburg rund 100 Quadratkilometer und erstreckt sich von Osdorf im Westen bis Billstedt im Osten und von Fuhlsbüttel im Norden bis zur Elbe im Süden. Somit erreicht WeShare zum Start annähernd die Hälfte der Hamburger Bevölkerung direkt mit seinem Angebot. 

Interessierte Hamburger Neukunden können sich ab sofort bei WeShare vorab registrieren und erhalten als Begrüßungsangebot im ersten Monat das Premiumpaket WeShare+ kostenfrei sowie bei einer Registrierung bis zum 25. Februar zusätzlich 15 Euro Startguthaben. Mit WeShare+ kommen die Kunden in den Genuss von deutlich reduzierten Minuten- und Tagespreisen.

WeShare beabsichtigt mit seinem vollelektrischen Angebot eine wichtige Rolle im Angebotsmix Hamburgs einzunehmen und die Stadt in ihren Nachhaltigkeitsbestrebungen zu unterstützen. Denn Hamburg ist in Sachen neue Mobilitätslösungen sehr innovativ. Schon früh testeten hier die Ridesharing Lösungen von MOIA und ioki. Letzteres ist ein wichtiger Partner der Hamburger Hochbahn bei den Innovationen für die Bewohner im Umland der Hansestadt. Hier wird per On-demand Ridesharing die letzte Meile mit der Bahn Tochter ioki bespielt.

„Durch die Corona-Pandemie können wir leider erst mit rund einem Jahr Verspätung in Hamburg an den Start gehen. Umso mehr freuen wir uns, dass es nun endlich los geht“, sagt Philipp Reth, CEO von WeShare.

Die Konfiguration von WeShare der elektrischen Fahrzeuge setzt eine Batteriereichweite von bis zu 425 Kilometern. Damit kann der ID.3 nicht nur für innerstädtische Fahrten genutzt werden. Das Fahrzeug bietet sich auch für Tagesmieten und Langstreckenfahrten an. Fahrten am Wochenende an die Nord- oder Ostsee inklusive.

WeShare kommt mit eigener Ladestrategie nach Hamburg

Um die Fahrzeuge laden zu können, ist WeShare in Hamburg Ladepartnerschaften mit der Volkswagentochter MOIA und der Schwarz-Gruppe (Lidl, Kaufland) eingegangen. Dabei nutzt WeShare zum einen die Ladeinfrastruktur an zunächst einem MOIA-Betriebshof. Perspektivisch ist geplant, dass WeShare weitere Betriebshöfe und dezentrale Ladehubs von MOIA nutzen kann. 

„Für uns als Stadt ist es wichtig, dies als Beitrag für die Mobilitätswende nutzbar zu machen. Deswegen freue ich mich sehr über die ebenfalls geplante Einbindung von WeShare in die HVV Switch. Mit HVV Switch wollen wir den HVV zu einem Mobilitätsverbund erweitern und allen Bürgerinnen und Bürgern eine zentrale digitale Mobilitätsplattform zur Verfügung zu stellen,“ so Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende in Hamburg.

Mein Fazit zu diesem Markteintritt von WeShare in Hamburg

Corona (COVID-19) hat den Berlinern bislang einen Strich durch die Rechnung für den Launch in Hamburg gemacht, doch jetzt schaltet die Berliner Carsharing Tochter auf Angriff. Die vollelektrischen ID.3 und die Ladestrategie von WeShare sind die Basis für einen umweltverträglichen Markteintritt.

Allerdings werden alle Carsharing Anbieter bislang kritisiert, dass ihre Fahrzeuge zu mehr Verkehr in den urbanen Zentren führen und somit das Ziel, weniger Fahrzeuge dank Sharing zu haben, nicht erreicht wird. Jetzt kommt es also auf die HamburgerInnen an, die mit Hilfe der WeShare Carsharing Lösung zukünftig verstärkt auf das eigene Fahrzeug verzichten können. Auf geht’s Hamburg.