Die Berliner Polizei kauft mit dem Toyota Mirai gleich zwei serienmäßige Brennstoffzellen-Fahrzeuge für den täglichen Einsatz im Streifendienst. Die mit Wasserstoff betriebenen Toyota Mirai Autos erweitern ab sofort den Fuhrpark der Berliner Polizei.

Wasserstoff Autos als alternativer Antrieb für das Senken klimaschädlicher CO2-Emissionen

Die Brennstoffzellen-Fahrzeuge Toyota Mirai fahren mit 100% Wasserstoff und somit ohne fossile Brennstoffe wie Benzin oder Diesel. Mit Hilfe von Wasserstoff kann das Kraftstoffangebot im Verkehrssektor klimafreundlich erweitert werden und somit lassen sich direkt klimaschädliche CO2-Emissionen deutlich senken. In der Brennstoffzelle verschmelzen Wasserstoff und Sauerstoff, es bleibt reines Wasser oder Wasserdampf übrig. Mit der generierten Energie wird der Elektromotor des Toyota betrieben.

Toyota setzt auf den Mirai als Wasserstoff Auto

In Deutschland existiert nicht gerade ein reichhaltiges Angebot an Fahrzeugen, die mit Wasserstoff betrieben werden. Der japanische Fahrzeughersteller Toyota jedoch präsentiert in diesen Wochen seine zweite Generation des Wasserstoffautos Mirai. Der Name bedeutet in japanischer Sprache “Zukunft” – Toyota setzt also auf den H2-Antrieb als zukünftige Alternative zu Verbrennern und reinen Elektrofahrzeugen.

In der „Toyota Environmental Challenge 2050“ hat der japanische Automobilhersteller seine langfristigen Ziele zur Verringerung der CO2-Emissionen seiner Fahrzeuge und seiner Werke festgeschrieben. Das Vorantreiben der Brennstoffzellentechnik ist Teil dieser Unternehmensvision.

Toyota Mirai Wasserstoff Auto im Einsatz bei der Polizei Berlin
Bildrechte: Toyota Mirai – Wasserstoff Auto für die Polizei in Berlin

Die Ausstattung des Toyota Mirai als Polizeiwagen

Mit der charakteristischen polizeiblauen Beklebung ist der Toyota Mirai auf Anhieb als Streifenwagen erkennbar. Die Merkmale des Blaulichts im typischen Dachbalkensystem, das Martinshorn und die Funkvorrüstung weisen auf den Einsatz im Revier. Die viertürige Limousine wird künftig insbesondere bei regelmäßigen Kontrollfahrten genutzt, auch für Transport und Beförderung steht das alternativ angetriebene Modell den Beamten zur Verfügung.

Wie sieht die Infrastruktur für Wasserstoff in Berlin aus?

Infrastrukturseitig ist Berlin mit fünf Wasserstofftankstellen auf dem Stadtgebiet bestens für den Einsatz der mit wasserstoffbetriebenen Serienfahrzeuge von Toyota gerüstet. Aus diesem Grund unterstützt auch der Berliner Senat mit seinem Programm für Nachhaltige Entwicklung den Kauf der beiden Toyota Mirai Fahrzeuge.

Ziel des durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) co-finanzieren Programmes ist es, nachhaltig und gewinnbringend die Verringerung der CO2-Emissionen im gewerblichen und öffentlichen Bereich zu unterstützen. Durch eine umweltentlastende Infrastruktur soll der ökologische Strukturwandel beschleunigt und die Lebens- und Umweltqualität Berlins verbessert werden.

Einige technische Eckdaten zum Brennstoffzellen-Fahrzeug Toyota Mirai

Die beiden Wasserstofftanks des Toyota Mirai ermöglichen Reichweiten von über 500 Kilometern pro Tankfüllung auch während der kalten Jahreszeit. Der Toyota Mirai fährt selbst längere Strecken problemlos, zumal der Tankstopp mit drei bis fünf Minuten nicht wesentlich länger dauert als bei konventionell angetriebenen Fahrzeugen. Der Brennstoffzellenantrieb, der Wasserstoff in elektrische Energie umwandelt, treibt einen 113 kW/154 PS starken Elektromotor antreibt. Als Emission entsteht dabei lediglich Wasserdampf.

Unse Fazit zum Einsatz von zwei Toyota Mirai Wasserstoffautos in Berlin

Es wird beim Einsatz von reinen Elektroautos im Polizeieinsatz ja gerne kolportiert, dass die Reichweite bei der Verbrecherjagd ein großes Problem sein könnte. Nun, die Berliner Polizei dürfte selbst für Verfolgungsjagden ins Brandenburger Umland mit den Toyota Mirai gut gerüstet sein. Mehr als 500 Kilometer Reichweite und ein äußerst antrittsstarker E-Motor machen den Wasserstoffwagen zu einem idealen Einsatzwagen für die Berliner Polizei.

Es sind genau diese Anwendungsfälle, die wir bei der Umsetzung der eMobilität zur Alltagstauglichkeit benötigen. Wir werden die Ergebnisse in Berlin weiter beobachten.