Am Dienstag gab Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) endlich bekannt: die EU-Kommission in Brüssel hat keine Einwände gegen die Anfang November beschlossene höhere Förderung von Elektrofahrzeugen in Deutschland. Die neuen Fördersätze sind für alle vollelektrischen und hybriden Fahrzeuge anwendbar, die nach dem 4. November 2019 in Deutschland zugelassen wurden. “Die neue Förderrichtlinie wird demnächst in Kraft treten”, so der Minister. Das werde noch im Februar der Fall sein.

Wie sieht die Förderung von Elektroautos in Deutschland zukünftig aus?

Für reine Elektroautos unter einem Nettolistenpreis von 40.000 Euro steigt der Zuschuss von bislang 4.000 Euro auf nunmehr 6.000 Euro. Bei teureren Elektrofahrzeugen bis zu einem Betrag von 65.000 Euro wird es zukünftig 5.000 Euro Prämie geben. Diese Grenze ist somit ebenfalls angehoben worden, denn bisher lag die Höchstgrenze für eine Fördermöglichkeit bei 60.000 Euro.

Für Pkw mit Brennstoffzelle (Wasserstoff-Fahrzeuge) gibt es eine Förderung von 4.000 Euro. Hybridfahrzeuge oder andere Pkw mit weniger als 50 Gramm CO2-Emissionen pro Kilometer werden ab sofort mit 4.000 Euro subventioniert (zuvor 3.000 Euro). Jeweils die Hälfte der Summe stammt aus dem Fördertopf des Bundes, die andere Hälfte steuert der jeweilige Autohersteller bei.

Ausbau der Ladeinfrastruktur für ein flächendeckendes und kundenfreundliches Ladenetz

Die Bundesregierung und die Autoindustrie hatten sich im November gemeinsam verständigt, dass sich die Industrie an den Förderungen weiter beteiligt. Als zweiter Förderbereich wurden Massnahmen für den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos verabschiedet.

Wir haben hier die Hintergrundinformationen zu den jetzt aktuellen Fördermöglichkeiten zusammengestellt.