Anfang des Jahres 2020 stellte Citroën sein elektrisches Stadtmobil mit dem freundlichen Namen ‚Ami‘ vor. Jetzt folgt ein Jahr später Opel in Deutschland mit seiner Interpretation des elektrischen Fahrwürfels und nennt sein elektrisches Leichtfahrzeug (LEV) Opel Rocks-e.

Mit einer Länge von gerade einmal 2,41 Metern und einer Breite von 1,39 Metern ist der Rocks-e letztlich die deutsche Version des Citroën Ami, kein Wunder, gehört Opel doch seit 2017 zum gemeinsamen Mutterkonzern PSA. Das kompakte Elektroleichtfahrzeug ist mit einer 5,5-kWh-Batterie ausgestattet. Mit Hilfe von 9 PS kommt man laut Opel 75 Kilometer weit und lädt die Batterien an der hauseigenen Steckdose in ca. 3,5 Stunden wieder auf.

Vierrädrige Elektroleichtfahrzeuge kommen

Erlaubt ist der Rocks-e für Jugendliche ab 15 Jahren mit der Führerscheinklasse AM. Diese gilt für vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge mit einer Nenndauerleistung/Nutzleistung von nicht mehr als 6 kW, jeweils mit nicht mehr als zwei Sitzplätzen und einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h.

Der Rocks-e trägt das neue Markengesicht Opel Vizor samt LED-Scheinwerfern und ‑Blinkern. Das Design wird durch die an beiden Seiten identisch gestalteten Türen betont. Die Beifahrertür schwingt wie gewohnt nach vorne, die Fahrertür jedoch gegenläufig nach hinten auf – Opel nennt das bei der Einführung: ‘stylish und zugleich clever’. 

Bildrechte: Opel – der Opel Rocks-e (2021) die Türen des LEV

Sustainable Urban Mobility – die Lösung für unsere Städte

Opel bezeichnett seine neue Fahrzeugkategorie SUM, was für ‚Sustainable Urban Mobility‘ steht. Dabei trifft vor allem das Wort ‚Urban‘ den Nagel auf den Kopf, denn die Geschwindigkeit des Rocks-e ist vergleichbar der des Ami auf 45 km/h limitiert. Nachhaltig in der Stadt bewegen und dort vor allem einen der begehrten Parkplätze finden zu können, dafür steht SUM von Opel. In Paris stehen derzeit 5.000 Ami LEVs im Sharing Service zur Verfügung, in der französischen Hauptstadt lassen sich die Citroën Ami bereits ab einem Alter von 14 Jahren fahren.

Für die Fahrt im Opel Rocks-e bietet der Gangwahlhebel die Funktionen Drive, Neutral und Reverse. Den Zugang zum Rocks-e gibt es per Handy, doch auch ohne Mobiltelefon lassen sich im Cockpit die Reichweite und der Ladezustand der Batterie ablesen.

Der Preis für den Rocks-e steht noch nicht fest, allerdings dürfte er unweit des Preises für den Citroën Ami liegen, der bei 6.000 Euro beginnt. Der tatsächliche Preis für den Rocks-e wird abhängig von den drei Ausstattungs-Linien (Rocks-e, Rocks-e Klub und Rocks-e Techno) sein. Es bleibt abzuwarten, inwiefern auch Opel bei der Einführung verstärkt auf das Sharing Modell für den Rocks-e setzt. In Paris ist der Ami ab 19,99 Euro monatlich zu haben, wir sind gespannt.

Hier die Zusammenfassung für den neuen Opel Rocks-e

  • Basiert auf dem Citroen Ami
  • 5,5 kWh Batterie mit 75 km (Reichweite
  • Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h
  • Zwei Sitzplätze
  • Fahrbar ab einem Alter von 15 Jahren
  • Vorerst nur für den deutschen Markt geplant