Was ist ein Plug-In Hybrid?

Hybridfahrzeuge zeichnen sich dadurch aus, dass sie sowohl einen Verbrennungsmotor, als auch einen Elektromotor besitzen. Beide Motoren werden in Kombination miteinander genutzt. Meist übernimmt der Elektromotor das Fahren bei niedrigen Geschwindigkeiten und der Verbrennungsmotor schaltet sich ab einer gewissen Geschwindigkeit dazu.

Die europäische Union hat eine genauere Definition festgelegt, um somit eine verbindliche und einzuhaltende Normen für Autohersteller aufzusetzen. Ein Fahrzeug, welches als Hybridfahrzeug bezeichnet werden soll, muss mindestens zwei Energieumwandler und mindestens zwei Energiespeichersysteme vorweisen können. In unserem heutge gängigen Verständnis wird hierbei einer davon mit elektrischer Energie betrieben. Offiziell heißt ein solches Fahrzeug nach EU-Normierung dann Somit wird dann der „Hybridelektrofahrzeug“. Das Fahrzeug weist somit einen Elektromotor und einen Verbrennermotor (Diesel- oder Ottomotor) auf.

Der Unterschied zwischen Vollhybriden und Plug-In Hybriden

Der Unterschied zwischen Vollhybriden und Plug-In Hybriden besteht darin, dass der Plug-In Hybrid auch am regulären Stromnetz (z.B. zu Hause in der heimischen Garage) geladen werden kann. Der Vollhybrid hingegen wird nur über den internen Verbrennungsmotor geladen. Damit verbinden Plug-In Hybride die Vorteile von Verbrennern und Elektroautos in einem Fahrzeug.

Was ist der aktuelle Stand der Hybridfahrzeuge

Die Hybridfahrzeugtechnologie wird auch in Deutschland immer populärer. Von Kia bis Porsche haben aktuell nahezu alle Hersteller ein eigenes Hybridfahrzeug im Produktportfolio.

Toyota ist der weltgrößte Hersteller von Hybridfahrzeugen. Die Verkäufe des japanischen Automobilherstellers bestanden in Europa in 2017 zu 40 Prozent aus Hybridfahrzeugen, in Deutschland entscheiden sich mehrheitlich die Käufer eines Toyota Neuwagens für einen Hybridantrieb.

Welche weiteren Hybridmodelle gibt es auf dem Markt?

Die Automobilhersteller haben inzwischen fast alle ein Hybridfahrzeug im Programm. Wir führen hier eine wichtige Hybridmodelle auf:

Audi A3 e-tron
Audi Q7 e-tron Quattro
BMW 225xe Active Tourer
BMW 330e iPerformance
BMW 530e iPerformance
BMW 740e iPerformance
BMW X5 xDrive 40e iPerformance
BMW i8
DS7 Crossback E-Tense
Ford Mondeo Hybrid
Hyundai Ioniq Plugin-Hybrid
Kia Niro Hybrid
Kia Optima Plug-in-Hybrid
Mercedes C 300 DE
Mercedes E 300 DE
Mercedes E 350 e
Mercedes GLC 350 e
Mercedes GLC 350 e Coupé
Mercedes S 560 e
Mini Countryman Plug-in-Hybrid
Mitsubishi Outlander Plug-in-Hybrid
Porsche Cayenne Plug-in-Hybrid
Porsche Panamera 4 E-Hybrid Sport Turismo
Porsche Panamera Turbo S E-hybrid
Porsche Panamera Turbo S E-hybrid Sport Turismo
Range Rover P400e Plug-in-Hybrid
Range Rover Sport P400e Plug-in-Hybrid
Toyota Yaris Hybrid
Toyota C-HR Hybrid
Toyota Lexus CT 200h
Toyota Prius Plugin Hybrid
Toyota Prius+ Hybrid
Volvo S90 Plug-in-Hybrid
Volvo V90 Plug-in-Hybrid
Volvo XC60 Plug-in-Hybrid
Volvo CX90 Plug-in-Hybrid
VW Golf GTE
VW Passat Variant GTE

Was kosten die Hybridfahrzeuge und welche Förderprogramme greifen bei Plug-in-Hybriden?

In der Regel kosten die Hybridmodelle einige Tausend Euro mehr als das Basismodell mit Verbrennungsmotor. Die meisten Hersteller geben jedoch inzwischen auch auf die Hybridvariante einige Prozente an Rabatt. Diese betragen je nach Hersteller und Fahrzeug zwischen 8 und 25 Prozent auf den Listenpreis. 

Es gibt zusätzlich weitere Prämienprogramme der Hersteller. Das beginnt mit der Diesel-Eintauschprämie, geht weiter mit speziellen Förderprogrammen und letztlich gibt es den Bundeszuschuss von 1.500 Euro für PHEV-Modelle.

Das günstigste Hybridmodell am Markt ist aktuell der Hyundai Ioniq für 29.900 Euro. Ein Audi A3 liegt bei 39.400 Euro, eine C-Klasse Hybrid bei 52.000 Euro. Das teuerste Hybridfahrzeug ist derzeit der Porsche Panamera Turbo S E-Hybrid für 185.000 Euro.

Ist der Kauf eines Plug-In Hybrids sinnvoll?

Plug-In Hybride erweitern in ihrer Essenz die Möglichkeiten eines Benziners mit den Vorteilen eines Elektroautos. Dadurch ist es möglich kurze Strecken im Stadtverkehr vollelektrisch zurückzulegen, ohne die Möglichkeit zu verlieren lange Strecken mit gewohnt kurzen Tankstops zurückzulegen.

Die Umweltfreundlichkeit eines Plug-In Hybriden ist zwar nicht so hoch wie die eines vollelektrischen Fahrzeuges, aber noch deutlich vor einem regulären Verbrenner. Das heißt, dass Hybridfahrzeuge von zukünftigen Fahrverboten als letztes betroffen sein werden.

Selbst der ADAC rät dazu ein Hybridfahrzeug dem Elektrofahrzeug vorzuziehen, wenn umweltbewusstes Fahren ein entscheidendes Kaufkriterium darstellt, ohne den täglichen Komfort aufgeben zu müssen.