Als nächster Hersteller elektrischer Fahrzeuge wählt das amerikanische Mobility Startup Fisker die bayerische Landeshauptstadt München für seinen europäischen Hauptsitz. Damit folgen die Amerikaner den chinesischen Elektroauto Wettbewerbern wie etwa NIO oder BYTON, die ebenfalls ihre europäischen Teams in München sitzen haben.

Was ist der Hintergrund für die Entscheidung von Fisker für München?

Fisker wählt München als Standort und hat dafür eine ganze Reihe von Gründen:

  • Fisker sieht in München einen zentralen Standort für seine Europaaktivitäten.
  • Fisker kündigte kürzlich eine strategische Zusammenarbeit mit Magna International zur Unterstützung der gemeinsamen Entwicklung und Herstellung des vollelektrischen Fisker Ocean SUV Fahrzeuges an, dessen Markteinführung für Q4 2022 geplant ist. Das Elektroauto Fisker Ocean wird von Magna in Europa an seinem Standort in Graz gebaut, die Nähe zu München gilt hier als Riesenvorteil.
  • Anfang des Monats Oktober bestätigte Fisker die Unterzeichnung eines bedeutenden Fahrzeugauftrags über 300 Einheiten mit Viggo, einem innovativen dänischen Ride-Hailing-Dienst. Auch hier ist die Nähe zum deutschen Standort wichtig.

Unter dem Namen ‘Matrix’ wird München einen bequemen Zugang zu den wichtigsten europäischen EV-Märkten bieten und die unmittelbare Nähe zum Magna-Werk in Graz spielt Fisker damit voll aus.

“München ist seit langem eine wichtige globale Drehscheibe für die Automobilindustrie. Die Ansiedlung unseres regionalen Hauptsitzes in Süddeutschland wird es uns ermöglichen, schnell und effizient mit dem Aufbau unserer Verkaufs- und Vertriebsaktivitäten in ganz Europa zu beginnen. Die leichte Erreichbarkeit sowohl des Autobahnnetzes als auch der Alpenstraßen war ebenfalls ein Gesichtspunkt für die Validierung unserer Fahrzeugleistungsziele,” so Henrik Fisker, CEO und Gründer des amerikanischen Elektroauto-Herstellers.

Bildrechte/Copyright: Fisker Medienseite – Das europäische Headquarter wird in München sein

Fisker drückt bei der europäischen Expansion aufs Tempo. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, mit seinen nachhaltigen Fahrzeugen der Welt Nr. 1 unter den E-Mobilitäts-Dienstleistern zu werden. Dazu CEO Fisker:

“Angesichts der Akzeptanz der europäischen Reservierungen beschleunigen wir auch die Einführung unserer Verbraucherzentren, wobei das erste in Europa voraussichtlich im 4. Quartal 2021 eröffnet wird, ebenfalls in München”.

Unser Fazit zur Wahl von München durch den Hersteller Fisker

Neben dem Münchener Automobilhersteller BMW und dem quasi nebenan beheimateten OEM Audi in Ingolstadt wählen internationale Mobility Anbieter inzwischen gerne München als Europastandort. Nach den beiden chinesischen Mobility Startups BYTON und NIO kommt nun mit Fisker ein amerikanisches Startup nach Bayern. Letztlich wird die nach München vergebene Mobility Messe IAA auch eine gewisse Rolle dafür gespielt haben. München wird Hub der Mobility Szene von Morgen, wir bleiben dran.