Weltpremiere des Porsche Mission E Cross Turismo in Genf

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Auf dem Genfer Automobilsalon enthüllt Porsche den Mission E Cross Turismo, eine Konzeptstudie eines elektrisch angetriebenen Cross Utility Vehicle (CUV). Die Markteinführung kündigte der Sportwagenhersteller für 2019 an. Ist Porsche damit gerüstet für die Zukunft?

Auf den Mission E folgt der Mission E Cross Turismo

In diesen Tagen findet der 88. Internationale Automobilsalon in Genf statt und bietet den Besuchern vom 8. bis zum 18. März spannende Neuheiten rund ums Auto. Porsche stellt dort eine Konzeptstudie vor, die den Weg des Herstellers in die Elektromobilität weist und Antworten auf die Frage nach dem Sportwagen der Zukunft gibt: Den Mission E Cross Turismo. Dabei handelt es sich um ein Cross Utility Vehicle, kurz CUV, eine Mischung aus Kombi, Sport- und Geländewagens. Ein wahres Multitalent also, das gleichermaßen für Reisen, Alltag und Abenteuer taugt und ein vielseitiger Begleiter in der Stadt und über Land ist.

Quelle: YouTube (https://youtu.be/oa5F1cWLnRg)

Automobilkenner wird der Begriff Mission E bereits geläufig sein, denn das ursprüngliche Mission E Konzept wurde bereits vor drei Jahren auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt vorgestellt. Mit dem Mission E Cross Turismo knüpft Porsche an die Studie von 2015 an und präsentiert Porsche eine mögliche Erweiterung seiner Elektrofahrzeugreihe. Dabei soll der Mission E Cross Turismo allerdings deutlich näher am Serienmodell sein, das 2019 in den Handel kommen soll.

Was steckt unter der Motorhaube?

Unter der Motorhaube verstecken sich zwei Elektromotoren mit einer Systemleistung von über 600 PS / 440 kW, die den Mission E Cross Turismo in weniger als 3,5 Sekunden auf 100 km/h katapultieren. Ausgestattet mit einer 800-Volt-Architektur kann der E-Flitzer zur Freude aller Kunden in gut 15 Minuten für eine Reichweite von 400 Kilometern geladen werden. Zuhause oder unterwegs ist ein Laden wegen der geringen Dauer also kein Problem. Auch induktives Laden soll mit dem Mission E Cross Turismo möglich sein.

Das große, von der Frontscheibe bis zur Heckklappe durchgehende Panorama-Glasdach sorgt für ein großzügiges Raumgefühl. Unterstützt wird dieses Raumgefühl durch das neuartige Anzeige- und Bedienkonzept mit Touch-Bedienung.

… und Außen?

Wie nicht anders erwartet, spiegelt sich nicht nur im Inneren, sondern auch im Äußeren die Porsche DNA wieder. Die Front des 4,95 Meter langen und 1,42 Meter hohen Porsche Mission E Cross Turismo suggeriert auf den ersten Blick die Verwandtschaft zur Sportwagenikone Porsche 911. Die Silhouette wird bestimmt von der sportlichen, nach hinten abfallenden Dachlinie – von den Porsche-Designern „Flyline“ genannt. Hier findet sich ein Anklang an das Heck des Panamera Sport Turismo. Dieses zeichnet sich neben dem durchströmenden Dachspoiler unter anderem durch das durchgängige Leuchtband aus. Der weiß leuchtende Porsche-Schriftzug setzt sich aus Glasbuchstaben zusammen und ist in eine dreidimensionale Blende mit Leiterbahnengrafik eingebettet. Beim Ladevorgang pulsiert das „E“ des Porsche-Schriftzugs, und die Leiterbahnen werden durch Lichtimpulse zum Leben erweckt. Eine Spielerei, die den Energiefluss für den Kunden erlebbar machen soll.

3 KOMMENTARE

  1. Porsche Mission E – aber wie laden?
    „… zu Hause oder unterwegs ist ein Laden wegen der geringen Dauer also kein Problem“ wird hier behauptet. Wenn wir mal von einem Verbrauch von 20 kWh/100km ausgehen und die Grundrechenarten bemühen, dann benötigt eine Aufladung von 15 Minuten für 400 km eine Ladeleistung von 320 kW. Das ist die Leistung einer mittelgroßen Transformatorenstation. Ein modernes Einfamilienhaus verfügt meist über einen elektrischen Hausanschluss mit 3*50A. Das sind gut 30 kW. Wenn im Haus nicht auch noch gekocht oder gewaschen wird, benötigen 400 km nahezu 3 Stunden Ladedauer. Eine Ladung über die „Haushaltssteckdose“ dauert rd. 30 Stunden.
    Es genügt nicht, etwas von Autos zu verstehen, um über Elektromobilität zu sprechen. Die Kenntnis einiger elektrotechnischer, energiewirtschaftlicher und netztechnischer Grundlagen, sowie der Grundrechenarten ist da schon hilfreich!

  2. Schön das die deutschen Autohersteller beginnen nun offensichtlich E-mobilität etwas ernster voranzutreiben. Die ersten erwähnenswerten deutschen E-Autos ( ab 2012 herum) waren ja eher dazu da, Bundesförderungen abzugreifen: umgebaute VW-Golfs, BMW und Mercedes alle mit kundenunfreundlichen Kurzreichweiten,… und das Laden ist nur in Zeitlupe möglich.
    Porsche zeigt nun mal was möglich ist wenn man möchte,…leider auch erst in 2 bis 3 Jahren,…

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