VW präsentiert Sedric Active auf der CEBIT

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Sedric Active (Quelle: Volkswagen Group)
Sedric Active (Quelle: Volkswagen Group)

Auf der diesjährigen CEBIT präsentierte Volkswagen die Sport-Version der im März 2017 vorgestellten virtuellen Studie. Sedric steht für “self-driving-car” und das sagt schon viel über das Fahrzeug aus: es fährt von selbst. Bei der vorgestellten Version “Sedric Active” ist aber nicht nur das Sedric Programm, sondern auch das Active. Dabei ist zu beachten, dass “Sport-Version” in diesem Falle nicht für einen Sportwagen steht…

Ausgelegt auf Aktivsportler

Klingt im ersten Moment vielleicht etwas seltsam, aber tatsächlich hat VW das gesamte Fahrzeug auf aktive Sportler abgestimmt. Mit Hilfe eines Dachträgersystems kann der Sedric Active eine gesamte Windsurfausrüstung bestehend aus Windsegel und Surfbrett transportieren. Zudem kann er den Sportlern autonom an eine Abholposition folgen, so dass ein zusätzliches Fahrzeug nicht länger benötigt wird. 

Auch das Interieur des Sedric Active ist auf die individuellen Bedürfnisse von Aktivsportlern ausgelegt. 

Unterschiedliche Varianten für individuelle Mobilität 

Neben dem Active plant VW auch die Einführung weitere Versionen auf ganz individuell zugeschnittene Zielgruppen. So soll es eine “Nightlife”-Version geben mit einem Mikrofon für On-Car-Karaoke-Gesang. (Dieses Modell scheint wohl eher auf den asiatischen Markt zu zielen). Zudem ist auch ein Sedric Schoolbus geplant, wie der Name schon sagt: als autonomer Schulbus.

Sedric Varianten (Quelle: Volkswagen Group)
Sedric Varianten (Quelle: Volkswagen Group)

CDO Jungwirth geht zurück in die USA

Der VW-Digitalchef Johann Jungwirth, der an der Entwicklung des Sedric aktiv beteiligt war und die Digitalisierung von VW in den vergangenen Jahren massiv vorangetrieben hat, wird von der Konzernspitze wieder abgeschoben. Der neue VW-Chef Herbert Diess baut die Führungsstrukturen weiter um und schickt Jungwirth zurück ins Silicon Valley. Dort soll er die VW-CarSharing-Projekte von VW anschieben. 

Fraglich ist aber, was VW dort genau vorhat: Die bisherigen CarSharing-Projekte von VW fokussieren sich in Europa. Zudem ist der US-Markt mit Uber schon stark besetzt. Was aber Hoffnung macht: Auf der CEBIT sagte Chief Digital Officer Jungwirth, dass autonomes Fahren in näherer Zukunft Realität werden würde. Zunächst stünden der amerikanischen und der chinesische Markt im Mittelpunkt, erst danach käme der europäische Markt. Vielleicht versucht VW mit Jungwirth den amerikanischen autonomen Fahrzeugmarkt zu erobern?

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