Irgendwie war es die Woche der Nachrichten rund um den StreetScooter. Die Aachener Mobility-Tochter der Deutsche Post/DHL StreetScooter bezeichnet sich ja selbst gerne als Startup, auch wenn sie dieser Kategorie inzwischen deutlich entwachsen sein dürfte.

500 StreetScooter Fahrzeuge gehen an UZE Mobility

Eine Großorder von 500 Fahrzeugen kam in dieser Woche von UZE Mobility. Das Startup möchte den Kunden von Baumärkten und Einrichtungshäusern gratis Elektro-Transporter zur Verfügung stellen. Refinanziert werden diese Fahrten auf zweierlei Weise. UZE versieht die Transporter mit Werbeflächen, die standortbasiert auf Zielgruppen optimierte Werbung anzeigen. Ein kleines Beispiel hierzu: Nach erfolgreichem Shopping im Möbelhaus wird bei Blick auf die Bierwerbung auf dem Fahrzeug gleich im Getränkehandel noch die ein oder andere Bierkiste gekauft. So lassen sich die Möbel dann auch entspannt gemeinsam mit Freunden aufbauen.

Die zweite Monetarisierungsquelle stellen die Daten dar, welche die UZE StreetScooter aufzeichnen. Diese Idee haben sich die Gründer von UZE Mobility aus den USA abgeschaut. “Die Hardware in Deutschland ist gut”, so UZE-CEO Alexander Jablovski. Die Streetscooter seien für einen modernen, abgasfreien Transport besonders geeignet. Aber die erhobenen Daten mit den anonymisierten Fahrten der User zu nutzen, das ist quasi ‘Neuland’. Verkehrs- und Wetterdaten sind beispielsweise zwei spannende Datenquellen, die sich exzellent für die Weitervermarktung eignen.

UZE Mobility möchte also die Städte von Verkehr, Lärm sowie Emissionen bis 2025 entlasten und smarter machen. Ab Januar werden wir die ersten der schwarz gebrandeten Fahrzeuge in Köln sehen. Weitere Städte in NRW und später ganz Deutschland sind für den Roll-out geplant. Hier noch der Imagefilm von UZE zu ihrem Plan, mit sauberer Technologie und Sharing Entlastung für die Mobilität in unseren Städten zu bringen.

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Stromnetz Hamburg übernimmt zwei StreetScooter Fahrzeuge

Zwei StreetScooter Modelle „Work“ und „Work L“ mit einer Reichweite von bis zu 160 km werden ab sofort bei Stromnetz Hamburg eingesetzt. Insgesamt stehen 100 E-Fahrzeuge der verschiedensten Automarken den Kollegen/innen für ihren dienstlichen Einsatz zur Verfügung. Damit setzt Stromnetz Hamburg auch im Transportbereich auf elektrisches Fahren. In einer zweijährigen Testphase sollen möglichst viele praktische Erfahrungen mit dem Elektrotransporter aus Aachen gesammelt werden. Und der StreetScooter ist in guter Gesellschaft, denn beim Stromnetz Hamburg werden die Einsätze mit BMW i3,Renault Zoe und Kangoo, VW E-Golf und e-up oder den Nissan e-NV 200 Kastenwagen gefahren.

Hintergrundinformationen über StreetScooter

StreetScooter baut ein emissionsfreies Elektro-Nutzfahrzeug, welches konsequent auf die Bedürfnisse seiner Kunden ausgerichtet werden kann. “Wir bei StreetScooter bauen damit keine Autos, sondern Werkzeuge auf Rädern”. Inzwischen finden wir 8.000 StreetScooter auf deutschen Straßen, die mehr als 40 Millionen Kilometer an Erfahrung gesammelt haben.

Anfang November gab es dann eine wichtige Genehmigung vom Kraftfahrtbundesamt (KBA).  Das Einsteigermodell WORK hat die „EG-Typgenehmigung für Großserien“ erhalten. Das seit Oktober produzierte neue Modell WORK XL, welches gemeinsam mit den Kölner Ford Werken gebaut wird, besitzt die Großserien Genehmigung schon. Eine solche Großserien Genehmigung ist für StreetScooter schon deshalb wichtig, weil die starke nationale Nachfrage nun auch im europäischen Ausland angekommen ist. Dieser internationalen Nachfrage kann man nun verstärkt nachkommen.