Innovation in deutschen Großstädten: Der UrmO erfindet den Verkehr neu. Das elektrische Kleinstfahrzeug ermöglicht Städtern eine staufreie Fahrt. Jetzt startet die Kickstarter-Kampagne.

Eines der derzeit spannendsten Themen im Bereich der E-Mobilität ist die Last-Mile. Im Zuge zunehmender Urbanisierung und einer immer höheren Verkehrsdichte in Innenstadträumen, beginnen immer mehr Startups und Unternehmen alternative Fortbewegungsstrategien zu entwickeln, die oftmals das klassische Auto ergänzen sollen. Intermobilität ist hier das Stichwort und das Szenario eigentlich einfach: Wenn ich schon kaum mehr in der Stadt parken kann, parke ich eben etwas weiter außerhalb und fahre dann mit einem alternativen Gefährt an mein Ziel!

Eines dieser Konzepte ist UrmO aus München!

Das elektrische Kleinstfahrzeug bringt schon jetzt die Zukunft auf die Straße. Das innovative Fortbewegungsmittel ist ein sechs-Kilogramm-leichter e-Floater, der in Sekundenschnelle auf Aktenkoffergröße zusammengeklappt werden kann.

Er erreicht eine Geschwindigkeit von 15 km/h und wird über intuitive Gewichtsverlagerung gesteuert. Damit eignet sich der UrmO ideal für den Stadtverkehr.

Kickstarter-Kampagne von UrmO: Jetzt soll der UrmO in Serie gehen

Das Münchner UrmO-Team plant nun die Serien-Produktion und startet bei der Plattform kickstarter.com eine Crowdfunding-Kampagne. Ab 8. Oktober kann der UrmO zu einem Preis von 1.199 Euro vorbestellt werden. Regulärer Kostenpunkt für den UrmO: 1.800 Euro.
„Unser Fundingziel liegt bei 65.000 Euro, damit haben wir eine solide Grundlage für die Serien-Produktion“, sagt Gründer Felix Ballendat. Am 8. November ist die Kickstarter-Kampagne beendet und im direkten Anschluss startet eine weitere Kampagne auf Indiegogo. Ende 2019 sollen die e-Floater ausgeliefert werden. Ein perfekter Zeitpunkt, denn: Bis dahin wird das Fahrzeug auch für den Straßenverkehr zugelassen sein werden. Um die Weiterentwicklung von UrmO voranzutreiben und neue Modelle zu entwickeln, sucht das Startup außerdem Investoren, die sie mit ihrem Wissen aus der Industrie unterstützen.

Das Team: Experten und Tüftler

Hinter UrmO stehen die Gründer Felix Ballendat, Jakob Karbaumer und Sebastian Signer. Felix Ballendat ist ein wahrer e-Mobilitäts-Experte, der sein Handwerk von der Pieke auf gelernt hat: Nach seiner Ausbildung baute er sich seinen BMW zu einem Elektroauto um (wir hatten darüber bereits berichtet), später arbeitete er u.a. für das US-Unternehmen Tesla. Jakob Karbaumer war an der Entwicklung des Akkus für den ersten elektrischen Supersportwagen beteiligt. Mit Sebastian Signer haben sich die beiden einen ehemaligen Unternehmensberater und erfahrenen Gründer mit ins Boot geholt.

Vision und Ziele:
Der UrmO soll auf Europas Straßen rollen In den nächsten Jahren will UrmO im EU-Markt expandieren, um in naher Zukunft im Segment E-Floater Marktführer zu sein. Bis dahin stehen für UrmO jede Menge Termine auf dem Plan. Ob in Kopenhagen, Paris oder New York: Das innovative Unternehmen präsentiert sich auf allen relevanten internationalen Mobilitätsmessen. Alle Zeichen stehen auf UrmO: Schon jetzt ist die Nachfrage immens. „Mit der Crowdfunding-Kampagne hoffen wir, viele weitere UrmO-Fans zu finden“, sagt Gründer Sebastian Signer.
Zur Crowdfunding-Kampagne: www.kickstarter.com

 

Die UrmO-Fakten im Kurz-Überblick

  • Gewicht: 6,5 Kilogramm
  • Maximalgeschwindigkeit: 15 km/h
  • Reichweite pro Akkuladung: 20 km
  • Ladezeit: etwa 45 Minuten (Schnelllader auf 80%)
  • Preis: 1.800 Euro

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