Tesla Unfälle – Musk kritisiert Berichterstattung

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https://twitter.com/CC_Firefighters/media
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Nach Angaben der jährlichen Unfall-Statistik kamen in den Vereinigte Staaten 35.092 Menschen im Jahr 2015 bei Verkehrsunfällen auf amerikanischen Straßen ums Leben. Doch besonders Verkehrstote, die in einem Tesla verstarben, rücken immer in den Fokus der Medien. So haben mehrere aktuelle Unfälle die Nachrichten erneut überschwemmt.

Aktuelle Unfälle

Ein Mann aus Tettnang ist bei einem Autounfall mit einem Tesla in der Schweiz ums Leben gekommen. Laut der Polizei war der Mann auf der Schweizer Autobahn A2 zunächst mit der Leitplanke kollidiert und hatte sich darauffolgend überschlagen. Der Wagen fing anschließend Feuer und der Fahrer verstarb.

In Florida wurden zwei Jugendliche aus Fort Lauderdale getötet und ein Dritter verletzt, als ein Model S von der Straße abkam und Feuer fing. Die Polizei sagte, dass die Geschwindigkeit ein Grund für den Unfall gewesen sein könnte. Als die Jugendlichen die Kontrolle über das Fahrzeug verloren – schlugen sie gegen eine Betonwand.

Ein Tesla-Vertreter kommentierte in einer Erklärung:

„Wir konnten die Fahrzeugidentifikationsnummer noch nicht ermitteln, sodass wir nicht feststellen konnten, ob Logdaten vorhanden sind. Wäre der Autopilot jedoch eingeschaltet gewesen, hätte er die Geschwindigkeit des Fahrzeugs auf dieser Straße auf 35 km / h oder weniger begrenzt, was nicht den Augenzeugenaussagen und dem Schaden am Fahrzeug entspricht. “

Autopilot Unfälle

Auch Unfälle im Zusammenhang mit dem Autopiloten von Tesla wurden direkt von diversen Medien erwähnt. Beispielsweise war ein Model S bei Salt Lake City mit einer Geschwindigkeit von 100 km/h  ungebremst in ein Feuerwehrfahrzeug gefahren. Die Frau wurde nur leicht verletzt. Die Fahrerin hatte angegeben: „Der Wagen war auf Autopilot geschaltet! Ich habe auf meine Handy geschaut, als es zum Unfall kam.“

Zu dem Unfall mit der leichtverletzen Frau schrieb Musk: „Was an diesem Unfall wirklich erstaunlich ist, ist, dass ein Model S einen Feuerwehrwagen bei 60 Meilen traf und der Fahrer nur einen Knöchel brach. Ein Aufprall bei dieser Geschwindigkeit führt normalerweise zu schweren Verletzungen oder zum Tod.“

Musk verärgert über Berichterstattung

Tesla-Unfälle haben im Vergleich zu Unfällen bei beispielweise gasbetriebenen Autos eine hohe Medienpräsenz. Musk hat dazu auf Twitter folgendes Statement veröffentlicht:

„ Es ist schlecht, dass ein Unfall mit einem Tesla, der zu einem gebrochenen Knöchel führt, viele Schlagzeilen macht und 40.000 Menschen, die allein im vergangenen Jahr bei US-Autounfällen ums Leben gekommen sind, keine Aufmerksamkeit bekommen.“

 

 

Fazit

Es scheint so, als würde man Unfälle mit Fabrikaten von Tesla für Klicks ausnutzen. Bei schweren Unfällen kommt es oft zu einer Entflammung der Fahrzeuge. Trotzdem rücken die Fahrzeuge der Kalifornier deutlich öfter in den Fokus der Öffentlichkeit.

Ich habe den Eindruck, dass sich viele Fahrer auch in extremer Weise auf ihren Autopilot verlassen. In Deutschland sind genau aus diesem Grund autonome Fahrlevel in ihrer Freiheit begrenzt. Stau-Assistenten können den Alltag erleichtern, man sollte jedoch nicht mit 100 km/h einige SMS Nachrichten verschicken, in der Hoffnung, dass der Autopilot alles regelt. Dafür sind die Systeme momentan noch nicht ausgelegt.

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