Tesla Energy hat den Unterschied in Q1 gemacht und Tesla dabei geholfen, die Umsatzerwartungen in diesem ersten Quartal 2018 mit über 400 Millionen US-Dollar zu übertreffen. Nun sind Details zu einem noch größeren Energiespeicherprojekt in den Fokus gekommen.

Q1 Ergebnise

Dass man die Umsatzergebnisse in Quartal 1 mit über 400 Millionen US-Dollar übertraf, war auf einen Anstieg der Energiespeicherbereitstellung um 161% von Quartal 4 in 2017 auf 373 MWh zurückzuführen. Diese Steigerung konnte durch den Abschluss eines großen südaustralische Projekt erfolgreich gemeistert werden. Dort hat man den weltgrößten Akku eröffnet. (Tesla Aktionärsbrief) Ein neues Projekt könnte nun alle Energiespeicher in den Schatten stellen.

Teslas Q1-Konferenz

Ein wichtiges Detail, das aus Teslas Q1-Konferenzanruf kam, aber größtenteils übersehen wurde, ist ein mögliches riesiges 1 GWh Energiespeicherprojekt. Tesla hat kürzlich mehrere sehr große Energiespeicherprojekte in Betrieb genommen, aber ein neues könnte sie alle in den Schatten stellen.

129-MWh-Powerpack-Projekt

Als der Gründer Galileo Russel Tesla Chef Elon Musk über die Auswirkungen der Online-Schaltung des riesigen 129-MWh-Powerpack-Projekts in Südaustralien befragte, antwortete der CEO:

„Ich denke, es hatte eine tiefgreifende Wirkung. Süd Australien hat die Chance genutzt, den größten Akku der Welt zu bauen, und es hat wirklich gut funktioniert. Wenn Sie die Artikel lesen, hat es weit über den Erwartungen gelegen, weil die Batterie im Millisekundenbereich reagieren kann – viel schneller als jede Kohlenwasserstoffanlage. So war seine Netzstabilisierung tatsächlich schneller als eine Gasturbinenanlage, die normalerweise recht schnell anspricht.“

Auswirkungen des Australien Projekts

Das Batteriesystem hat bereits in nur wenigen Tagen im Januar rund 1 Million US-Dollar umgesetzt und es erweist es sich als viel effizienter als die Mittel, die Netzbetreiber im Allgemeinen verwenden, um das Netz zu stabilisieren.

1.000 Megawattstunden?!

Musk wollte die Frage von Russel vollstetig beantworten und ging auf die Nachhaltigkeit ein, wobei dieser interessante Satz heraus kam:

„Die Versorger, mit denen wir bis jetzt gearbeitet haben, haben den Akku wirklich geliebt und ich bin zuversichtlich, dass wir in der Lage sein werden, innerhalb von ein paar Monaten einen Vertrag auf der Gigawatt-Stunden-Skala zu verkünden. Also, wären es 1.000 Megawattstunden…“

Tesla Energy

Ein Projekt dieser Größenordnung wäre ziemlich revolutionär. Solche Dimensionen wurden bisher von keinem umgesetzt. Man würde seinen eigenen Rekord aus Australien schlagen, müsste jedoch eine erhebliche Steigerung der Produktionskapazität in der Gigafactory 1 möglich machen. Wir bleiben gespannt.

1 KOMMENTAR

  1. […] Teslas 100 MW / 129 MWh Powerpack-Projekt in Südaustralien bietet die gleichen Netzdienste wie Peaking-Kraftwerke , aber billiger, schneller und emissionsfrei durch sein Batteriesystem. Peaking-Kraftwerke sind Kraftwerke, die in der Regel nur dann betrieben werden, wenn eine hohe Nachfrage nach Strom besteht. Da sie nur gelegentlich Strom liefern, ist die gelieferte Leistung pro Kilowattstunde viel teurer als die Grundlast. […]

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