Die globale Flotte von Tesla Fahrzeugen hat kürzlich eine halbe Million Fahrzeuge erreicht und man knackte bereits den Wert von 10 Milliarden elektrisch gefahren Meilen. Nun gibt der kalifornische Hersteller an, dass Tesla-Besitzer bereits 1 Milliarde Meilen mit dem aktivierten Autopilot gefahren sind.

Autopilot by Tesla

Acht Kameras gewähren eine 360°-Rundumüberwachung der Fahrzeugumgebung in bis zu 250 m Entfernung. Ergänzt werden sie durch zwölf aktualisierte Ultraschallsensoren. Dadurch können „harte“ und „weiche“ Objekte in einer sehr hohen Zuverlässigkeit erkannt werden. Ein nach vorne blickendes Radar mit verbesserter Signalverarbeitung durchdringt auf redundanter Wellenlänge dichten Regen, Nebel, Staub und selbst vorausfahrende Fahrzeuge, um zusätzliche Daten über das Umfeld zu liefern. (Tesla Press)

Um diese Daten aufzuschlüsseln und auszuwerten, kommt ein Bordcomputer mit hoher Rechenleistung zum Einsatz. Er dirigiert das von Tesla entwickelte, neurale Netz aus Bild-, Ultraschall- und Radarsignal-Verarbeitungssoftware. (Tesla Press)

Funktionen für den Fahrer

Einmal auf der Autobahn kann der Tesla selbst entscheiden, wann welche Spur zu nehmen ist. Die Autopilot-Funktion sorgt dafür, dass man die vorgesehene Ausfahrt nicht verpasst und sucht nach Gelegenheiten zum Spurwechsel. (Tesla Press)

10 Milliarden Meilen elektrisch

Tesla erreichte kürzlich 10 Milliarden elektrische Meilen mit einer globalen Flotte von einer halben Million Fahrzeugen. Die Flotte von Tesla fügt mittlerweile durchschnittlich über 20 Millionen Meilen pro Tag hinzu, und die meisten dieser Meilen stammen von Fahrzeugen, die mit dem Autopilotsystem von Tesla ausgestattet sind.

Weg von der Beta-Version

CEO Elon Musk hat den Meilenstein bereits als das Minimum erwähnt, welches man benötigen würden, um Autosteer von der Beta-Version auf eine reguläre Version umzustellen. Das Autopilotsystem sammelt auch Daten über seine Umgebung und das mögliche Autopilotverhalten, wenn es nicht aktiviert ist. Damit will man Teslas neuronales Netz versorgen und mit Informationen füttern.

Diese Methode der Datenerfassung wird oft als „Schattenmodus“ bezeichnet, da das autonome Antriebssystem im Hintergrund des Fahrzeugs läuft, ohne dass es in der Lage ist, Einfluss auf die Fahrt zu nehmen.

Fazit

Die Daten sind für die kontinuierliche Weiterentwicklung des Systems essentiell, was laut Musk bereits Ende nächsten Jahres zu einer vollständigen Autonomie führen könnte. Wir sind gespannt.

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