Tesla hat die Optionen bei den beiden Premium Modelle Model X und Model S aktualisiert und Premium-Funktionen zum Standard gemacht. Damit hat sich der Grundpreis erhöht.

Designstudio aktualisiert

Tesla hat das Designstudio des Model S und Model X aktualisiert, indem man die ‘Premium Upgrades Packages’ für die Nicht-Performance-Versionen beider Fahrzeuge standardisiert hat. Das Ergebnis ist, dass die Basispreise des Model S und des Model X jetzt gestiegen sind, jedoch nicht um das Verhältnis der damaligen Preise  der Premium-Funktionen.

Premium Upgrade Package

Das ‘Premium Upgrades Package’, welches nun zum Standard wurde, ist ein $ 5.000 Model S/ $ 6.000 Model X Paket, welches Funktionen wie den HEPA Luftfilter mit dem ‘Bioweapon Defense Mode’ und ein speziell auf Tesla abgestimmtes Premium Audiosystem mit 11 Lautsprechern mit Neodym Magneten und 8 “Subwoofer beinhaltete. Weiterhin enthalten waren beheizbare Sitze für alle Passagiere, ein beheiztes Lenkrad und vieles mehr.

Neue Fahrzeugpreise

Mit der Anpassung dieses Standards wurden auch die Kosten für Käufer erhöht. Die Preiserhöhung liegt bei ca. $ 2.500 für das Model S, das jetzt bei $ 77.000 (Modell S 75D) beginnt, und bei $ 3.500 für das Model X, das jetzt bei $ 83.000 (Modell X 75D) beginnt.

Durch die Übernahme der Features in alle Modelle, machte Tesla das Premium Upgrade Package um $ 2.500 billiger, jedoch nicht mehr optional.

BAFA vs Tesla: Käufer werden gebeten 4 000 Euro Elektroprämie zurückzuzahlen

Teslas anhaltende Probleme mit der deutschen Regierung hinsichtlich der Anreize für Elektrofahrzeuge wirken sich nun rückwirkend auf die Käufer aus. Einige Käufer wurden aufgefordert, die von der Regierung erhaltenen € 4,000  zurückzuzahlen.

Das Bundesamt hatte das „Model S“ im Dezember von der Förderungsliste gestrichen, da man das Model S nur mit zusätzlichen Komfortpaket kaufen konnte und somit immer die Preishöchstgrenze überschritt. Tesla hatte dies wiederlegt. Das Auto des Herstellers Tesla, das „Model S“, wurde wieder zuschussfähig, nachdem Tesla nachgewiesen hatte, dass man das Fahrzeug zu einem Preis von weniger als 60.000 Euro erwerben kann.

Nachdem eigentlich geklärt war, dass das Model S zuschussfähig ist, hatte das BAFA die Käufer, die vor März ein Model S gekauft haben, gebeten, die Subventionen zurück zuzahlen.

„Wir appellieren an die Entscheidung des BAFA, diese Maßnahme gegen unsere Kunden vor März 2018 zu ergreifen. Um sicherzustellen, dass unsere Kunden durch diese Entscheidung keinen Schaden erleiden, werden wir die Kosten für den Bonus bis zur Lösung des Problems übernehmen. “ (Tesla gegenüber electrek.co)

Fazit

Beim deutschen Tesla Designstudio wird der Preis des Model S derzeit mit 69.999€ angegeben und enthält eine Mehrwertsteuer von etwas über 11.000€. Damit sollte das kleinste Model S bei einem Netto-Listenpreis von 59.000€ liegen, wäre damit zuschussfähig. „Nach der Richtlinie zur Förderung des Absatzes von elektrisch betriebenen Fahrzeugen sowie gemäß der ständigen Verwaltungspraxis des BAFA ist der Erwerb eines Elektrofahrzeugs förderfähig, wenn das jeweilige Basismodell zum Zeitpunkt des Abschlusses des Kauf- oder Leasingvertrags zu einem Netto-Listenpreis von maximal 60.000 Euro am Markt verfügbar war, d.h.zum Zeitpunkt des Abschlusses des Kauf- oder Liefervertrages tatsächlich bestell- und lieferbar gewesen ist.“ (BAFA)

Tesla aktualisiert Model S und Model X Optionen