Der Mission E von Porsche soll bereits nächstes Jahr die elektrische Sportwagen Liga erobern und das unter seinem Seriennamen Taycan. Obwohl der Taycan noch ein Jahr von der Produktion entfernt ist, kommen immer neue spannende Details an die Öffentlichkeit. Nun fügte der deutsche Premium-Automobilhersteller hinzu, dass der Taycan sich von anderen EVs mit einem relativ leichten Gewicht unterscheiden wird.

Immer noch ein Porsche

Mit der bevorstehenden Einführung des ersten vollelektrischen Fahrzeugs betont Porsche, dass das Fahrzeug trotz des neuen elektrischen Antriebsstrangs „immer noch ein Porsche“ sein wird. Nun fügt man hinzu, dass man sich von anderen EVs mit einem relativ leichten Gewicht unterscheiden wird.

Gewichtsfaktor eAuto

Elektrofahrzeuge sind aufgrund des Batteriepacks im Allgemeinen schwerer als ihre Verbrenner betriebenen Gegenstücke. Um eine Reichweite von über 200 Meilen in einer Limousine in voller Größe, wie dem Taycan, zu ermöglichen, benötigen man in der Regel mehr als 75 kWh Energiekapazität und ein Batteriepack dieser Kapazität wiegt im Allgemeinen etwa 450 kg.

„Eine zentrale Frage bei der Entwicklung war: Wo ist das optimale Gleichgewicht zwischen Reichweite und Leistung? Theoretisch müsste man nur eine entsprechend große Batterie in das Fahrzeug packen, um viel Reichweite zu bekommen. Aber das wäre nicht typisch für Porsche, schon allein wegen des Übergewichts. Stattdessen verwenden wir sehr leichte Elektromotoren. Darüber hinaus können wir durch die hohe Leistungsdichte und den hohen Wirkungsgrad des Elektroantriebs eine Reichweite von 500 Kilometern erreichen. Dies führt zu einem niedrigen Stromverbrauch, so dass wir kleinere und leichtere Batterien verwenden können.“ Stefan Weckbach, Leiter Taycan

Antriebseinheit

Der Automobilhersteller verwendet im Taycan zwei Synchronmotoren (PSM). PSM steht für „permanenterregte Synchronmaschine“ – eine Elektromaschine mit extrem hoher Leistungsdichte, hohem Wirkungsgrad sowie hoher Leistungskonstanz über den ganzen Drehzahlbereich und auf Dauer. Porsche hat bereits Erfahrung mit dieser Antriebseinheit, da es sich um die gleichen Motoren handelt, die im Le Mans-Sieger 919 Hybrid zum Einsatz kommen.(Porsche)

Heiko Mayer, Projektleiter der Antriebseinheit, erklärte, warum er diese Art von Elektromotor verwendet:

„Wir haben uns im Taycan für einen permanenterregten Synchronmotor entschieden. Sie kombinieren eine hohe Energiedichte mit starker nachhaltiger Leistung und maximaler Effizienz. “

Kühlsystem und permanenterregte Synchronmotoren

„Mit dem Taycan bieten wir zwei Messverfahren für eine gleichbleibende Leistung in allen Fahrsituationen. Zum einen haben wir uns für Elektromotoren mit permanentmagnetischen Synchronmaschinen entschieden, die eine hohe Dauerleistung ermöglichen und damit eine reproduzierbare Leistung gewährleisten. Das bedeutet, dass sie nicht nur einmal, sondern mehrmals hintereinander beschleunigen können. Das Gleiche gilt für das Fahren mit einer konstant hohen Geschwindigkeit. Auf der anderen Seite haben wir ein intelligentes Kühlsystem entwickelt, das potenzielle Leistungsverluste durch übermäßige Wärmeentwicklung verhindert, indem es die Kühlleistung immer genau auf die von Ihnen benötigten Komponenten ausrichtet“. Stefan Weckbach

Ausblick

Porsche wird voraussichtlich im nächsten Jahr die Serienversion des Fahrzeugs vorstellen, die gegen Ende 2019 auf den Markt kommt. Welche tatsächlichen Werte der Taycan hat, erfahren wir erst dann. Spannend wird der Vergleich zwischen Taycan und dem Tesla Model S.

1 KOMMENTAR

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here