Alle Jahre wieder resümieren wir hier auf dem eMobilität Blog über die wesentlichen Errungenschaften des abgelaufenen Jahres oder sagen einige der Veränderungen für das kommende Jahr voraus. Zum letzten Jahreswechsel hatten wir dafür einige Freunde unseres Blogs befragt. Diese privaten Statements finden bei unseren Lesern enorme Beachtung. So haben es die Gedanken zur Mobilität der Zukunft von Dr. Susanne Goehl von der Messe München in den (bisherigen) Klick-Statistiken des Jahres 2019 sogar in die Top 25 geschafft. Ich finde, dass in ihren Vorhersagen auch heute noch eine ganze Menge Wahrheit steckt.

Auch in diesem Winter gibt es wieder die Vorhersagen von Mobility Machern für das kommende Jahr

Auch in diesem Jahr habe ich wieder Unternehmer aus dem Mobilitätsumfeld gebeten, uns ihre Vorhersagen und Wünsche für das Jahr 2020 aufzuschreiben. Wir werden ab dem 27.12. täglich einen Beitrag mit Mobility Ausblicken für das Jahr 2020 bringen. Seien Sie gespannt auf die Posts der Mobility Macher aus dem ganzen Lande.

Denn eines ist klar: Wir haben viele Jahre lang darauf gewartet, dass der Markt für E-Mobilität so richtig in Gang kommt. Ich denke, dass das Jahr 2019 einen Meilenstein darstellt, einen Umbruch und ein Umdenken bei Anbietern und Verbrauchern. Wir sind zwar von dem ursprünglichen Ziel mit einer Million Elektroautos noch weit entfernt, aber wir sehen die elektrischen Fahrzeuge inzwischen überall auf unseren Straßen und Radwegen.

Serie: Mobility Ausblick für das Jahr 2020

Elektrische Fahrzeuge finden Einzug in der Stadt und auf dem Land

Der Start der E-Scooter seit dem Sommer dieses Jahres, die Nutzung der Elektroroller in Europas Städten, der Anstieg der Anzahl der E-Autos und Hybride auf unseren Straßen, die elektrisch betriebenen Flugtaxis mit ihren Jungfernflügen … all das sind gute Beispiele für den Fortschritt in Sachen Elektromobilität.

Dabei hat es auch einzelne Rückschläge gegeben: die Aufgabe des E-Moped Sharing Anbieters coup aus dem Hause Bosch ist so ein trauriges Beispiel. Wie es besser geht, das zeigt im gleichen Marktsegment der Mikromobilität der Wettbewerber emmy. Doch Rückschläge gehören bei Innovationen dazu, wichtig ist, dass schnell aus den Fehlern gelernt wird und dass die regulatorischen Bedingungen stimmen. Und hier hat die Bundesregierung tatsächlich in den vergangenen Wochen viel getan.

Förderprämien und Ausbau der Ladepunkte

Die Förderprämie für die Elektroautos wurde auf bis zu 6000 Euro erhöht, wir haben dazu einen viel beachteten Kommentar geschrieben. Nach den jüngsten Erweiterungen der Fördermittel sollen nun nach dem Willen der Bundesregierung bis zum Jahr 2030 zehn Millionen Elektroautos in unserem Land unterwegs sein, hinzu kommen weitere rund 500.000 Elektro-Nutzfahrzeuge. Bis zum Jahr 2030 sollen zu den heute knapp 25.000 weitere 975.000 Ladepunkte gebaut werden, um dann mit einer Million Ladestationen endgültig eine flächendeckende Versorgung zur Verfügung zu haben.

Es geht also voran in Sachen E-Mobility. Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien an dieser Stelle ein frohes Weihnachtsfest. Wir melden uns dann ab dem 27. Dezember mit den Gastbeiträgen von Mobility Machern und deren jeweiligem Mobility Ausblick für das kommende Jahr.

Herzlichen Gruß
Ihr Michael Brecht