Es wird gemunkelt, dass der BMW i3 bald ein neues Batteriezellen-Upgrade erhalten wird und damit die Reichweite erstmalig über 350 km steigen könnte.

BMW i3 Reichweite

Der BMW i3 hat seit seinem Start im Jahr 2013 vor allem kleinere Upgrades erhalten. Mitte 2016 spendierte BMW dem i3 eine größere Batterie und erhöhte die Reichweite von 190 km auf 300 km. Nach Informationen von BimmerToday laufen intensive Vorbereitungen für ein Batterien-Upgrade, das über 350 Kilometer Reichweite bringen soll.

Gerüchte um Reichweitensteigerung

„Nach unseren Informationen laufen im Hintergrund intensive Vorbereitungen für das Debüt eines BMW i3 120Ah, der mit einem noch größeren Lithium-Ionen-Akku auch noch mehr Reichweite verspricht. Die leistungsfähigere Batterie könnte die Norm-Reichweite gemäß NEFZ auf über 350 Kilometer steigern und damit auch die letzten Reichweiten-Zweifler besänftigen“ (BimmerToday)

Reichweitenangst

Die Reichweite des i3 wurde am Anfang auf 500 km geschätzt, was sich nicht ansatzweise bewahrheitete. Das Facelift des i3 hat auch keine Steigerung der Reichweite erfahren. Statt 300 sind es im NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus) nur noch 280 Kilometer Reichweite bei dem BMW i3s. Realistisch wird sich der i3 bei bis zu 200 km einpendeln (beispielsweise im Winter mit der Nutzung der Heizung).

Markteinführung

BimmerToday schätzt die Markteinführung der Reichweiten stärksten Variante des i3 auf Ende 2018 oder spätestens Anfang 2019. BMW hat sich bei der Markteinführung der letzten Modelle so verhalten, dass man das größere Akku Paket vorerst gegen Aufpreis anbot. Zu einem späteren Zeitpunkt wurde der größere Akku als gesetzt betrachtet und war in den Modellen serienmäßig enthalten. Damit würde der 120-Amperestunden-Akku den 94Ah-Akku zum Zeitpunkt X vollständig ablösen.

Verkaufsmodell

„Langfristig wird der Kunde die Möglichkeit haben, sich für unterschiedliche Reichweiten zu entscheiden“, so der Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich. BMW hatte im September einen radikalen Strategieschwenk angekündigt. Der Münchner Autohersteller will sich verstärkt auf eMobilität konzentrieren und 2021 sollen die ersten Fahrzeuge der neue iNext Reihe vom Band laufen. Weiterhin hat man sich von dem alten Vertriebsmodell verabschiedet.

„Wir sehen, dass die Grenzen zwischen Elektromobilität und herkömmlicher Technologie zunehmend verschwimmen“ und unterschiedliche Vertriebsmodelle seien „da hinderlich“ Andreas Biehler, Leiter Netzentwicklung. Damit dürfen ab Oktober 2018 nicht mehr nur lizenzierte Handelspartner die i Modelle verkaufen, sondern jeder Händler weltweit.

Fazit

BMW kämpft aktiv gegen die Reichweitenangst der Käufer. Der i3 ist ein Auto, welches hauptsächlich in der Stadt genutzt und meistens nicht mehr als 50 km am Tag bewegt wird. Mit den neuen Reichweitenangaben könnten die Käufer den Wagen ohne Probleme 4-6 Tage fahren, bevor sie die Elektrotankstelle aufsuchen. Mit diesem Verständnis des Autos und der Reichweite bewegen wir uns allmählich in Bereiche, in denen eMobilitätsgegnern die Reichweiten Argumente ausgehen dürften. Warten wir ab, mit welchen Reichweiten uns BMW bei den anderen i Modellen überrascht.