Polestar – die Volvo-Tochter in elektrifizierendem Abo-Modell

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Polestar – Bis 2019 wird jeder neue Volvo elektrifiziert sein, ob E-Autos, Plug-in-Hybride oder Mildhybride, Volvo treibt seine „elektrifizierende“ Strategie voran und betont, einen Wendepunkt für die Automobilbranche herbeizuführen. Der Nutzfahrzeughersteller ist nun von UN Global Compact, der weltweit größten Initiative für nachhaltige Unternehmensführung, für seinen Ansatz zur Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele gewürdigt worden. Denn mit seiner Elektrifizierungsstrategie, die auch Sharing-Modelle umfasst, macht Volvo Elektromobilität zum Kern seines Geschäfts.

„Volvo geht voran und es zeigt sich nun, dass die Automobilindustrie aufwacht und sich ihrer Verantwortung stellt. Wir sind stolz darauf, ein LEAD Member von UN Global Compact zu sein und für unser branchenweit führendes Bekenntnis zu einer elektrischen Zukunft gewürdigt zu werden“ Stuart Templar, Direktor Nachhaltigkeit, Volvo Cars.

Zusammen mit der Geely Holding investieren Volvo Cars 640 Millionen Euro

Denn Polestar soll sich zu einer eigenständigen elektrifizierten Hochleistungs-Marke entwickeln. Das Investment dient als Startkapital für die Entwicklung von Modellen, Marke und Produktion des künftigen Tochterunternehmens der Volvo Car Group.

Denn unter den Stichworten Umwelt, Nachhaltigkeit und Elektrifizierung plant Volvo zwischen 2019 und 2021 fünf Stromer auf den Markt bringen, darunter zwei Polestar Performance Modelle. Zusätzlich wird der Automobilhersteller sein Modellportfolio um Plug-in-Hybrid- und Mildhybrid-Fahrzeuge in allen Modellreihen erweitern. Am 17. Oktober dieses Jahrs hat die Volvo-Tochter ihr erstes Serienmodell in Schanghai vorgestellt.

Polestar wird vollwertiges konsolidiertes Elektro-Tochterunternehmen von Volvo Cars

Wenn auch leicht rückläufig, ist China treibende Kraft beim Thema Elektromobilität und weltweites Produktionszentrum der Volvo Car Group. Die durch das Investment finanzierte hochmoderne Fertigungsstätte in Chengdu soll Design-, Entwicklungs- und Produktionsprozesse beschleunigen und eine Markteinführung des Polestar 1 Mitte 2019 ermöglichen. Und natürlich profitiert Volvo Cars von Synergien in der Technologieentwicklung, geteilten Einkaufskosten und gemeinsam mit dem Tochterunternehmen erzielten Skaleneffekten.

Geplante Polestar-Modelle im Abo-Modell

Beim Polestar 1 handelt es sich um ein 441 kW (600 PS) starkes Plug-in-Hybrid-Coupé mit „Electric Performance Hybrid“-Antriebsstrang. Es soll eine rein elektrische Reichweite von bis zu 150 Kilometern erreichen können. Mehr kann auf dem Markt für Verbrennungsmotor unterstützte Plug-In Hybride wohl noch niemand bieten. Und mit 1.000 Nm Drehmoment hat das erste Modell der Serie auch ordentlich Dampf unter der Haube. Der Polestar 2 wird kleiner und batterieelektrisch. Der Produktionsbeginn ist für Ende 2019 vorgesehen. Der Polestar 3 ist als SUV-ähnliches Elektroauto geplant.

Interessant sind die angesprochenen Synergien in der Produktion. Laut Volvo basiert gut die Hälfte der Polestar-Fahrzeugtechnik auf der Produkt-Architektur von Volvo, die andere Hälfte wurde von Ingenieuren maßgerecht konzipiert.

„Der Polestar 1 ist das erste Fahrzeug, das den Polarstern auf der Motorhaube trägt. Ein formschöner GT, der mit faszinierender Technik ausgestattet ist – ein großartiger Start für die neue Marke. Alle künftigen Modelle verfügen über einen vollelektrischen Antriebsstrang, der unsere Vision als neue und eigenständige elektrifizierte Performance-Marke unterstreicht“ Thomas Ingenlath, Chief Executive Officer (CEO), Polestar.

Volvo kündigt weiterhin an, dass branchenweite Maßstäbe für den Autokauf neu definieren werden. Auf den traditionellen Fahrzeugbesitz wird verzichtet und die Polestars werden im zwei- oder dreijährigen Abonnement angeboten. Dabei wird das Smartphone zum Autoschlüssel. Außerdem können Kunden ausschließlich online, in den sogenannter „Polestar Spaces“ bestellen.

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