Pitch-R: Fußballfelder abstecken leicht gemacht

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Pitch-R: Fußballfelder abstecken leicht gemacht
Quelle: Nissan

Eine süße Meldung für Zwischendurch. Eigentlich hat sich Nissan diesen kleinen Roboter schon für das UEFA Champions League Finale ausgedacht. Der Pitch-R könnte doch aber auch auf der ganz großen Bühne der Weltmeisterschaft mitspielen, oder?

Ein Roboter, der Fußball spielt?

Nein, der Pitch-R ist kein Fußball-Roboter, er kann weder kicken, noch den Ball fangen. Er mäht auch nicht den Rasen. Nein, er malt. Und zwar Fußballfelder auf Gras, Asche oder Schotter. Der Platz muss nur groß genug sein. Zum Champions League Finale wurde der kleine autonom fahrende Roboter vorgestellt – um auch „mit den Fußballbegeisterten in Kontakt zu treten“, so Nissan. Denn tatsächlich soll er einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden. 

Clever, clever!

Die Entwickler bei Nissan haben das schon ganz clever gemacht. Fast nirgendwo stecken so viele Emotionen drin, wie in Fans, wenn es um ihren Lieblingssport geht. „Genau das ist die Leidenschaft, die unsere Designer und Ingenieure zum Pitch­-R animiert hat“, erklärt Jean­ Pierre Diernaz, Vice President für Marketing bei Nissan Europe. Und Roel De Vries, Corporate Vice President für Marketing und Markenstrategie bei Nissan sagt, „(…) all diese Star­Spieler [in der UEFA Champions League] haben angefangen wie jedes Kind: mit Pullis als Torpfosten und Kreide, um Linien zu zeichnen, sobald ein passender Platz zum Spielen gefunden wurde.“ Die Marke Nissan dort hineinzusetzen – mitten auf’s Spielfeld von Profi- und Amateurfußball – war ein schlauer Schachzug. Noch dazu mit einem elektrisch betriebenen, autonom fahrenden und weitgehend selbstständig agierenden Roboter.

Aber was hat der Pitch-R mit Autos zu tun?

Ganz einfach: Im Roboter ist die ProPILOT Technologie von Nissan verbaut. So heißt deren intelligentes Fahrerassistenzsystem. Damit fährt der Pitch-R selbstständig über den Platz, vermisst ihn erst und malt dann ganz professionell und exakt das Spielfeld auf. Egal, ob für fünf, sieben oder elf Spieler. Er besitzt außerdem vier Kameras, GPS, aufladbare Batterien und ein Kollisionsvermeidungs-System. Damit kann er also auch etwaigen Hindernissen aus dem Weg fahren. Der ganze Vorgang dauert laut Nissan ca. 20 Minuten.

Mit dem Pitch-R zur Fußball-WM?

Offenbar plant Nissan mit Hilfe seiner Intelligent Mobility Technology, noch mehr solche Produkte zu designen – zur nächsten Saison dann. Aber der malende Roboter wäre doch auch ein Hingucker für die diesjährige Fußball-WM oder? Die Zuschauer hätten mit Sicherheit ein Menge Spaß. Und ganz nebenbei würde er den Rasenmeistern auch ein bisschen Arbeit abnehmen. Die Frage ist also eher: Warum nicht?

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