Neuzulassungen Elektroautos 2017

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Neuzulassungen Elektrofahrzeuge 2017

Die Neuzulassungen Elektroautos 2017 wurden am 4. Januar vom Kraftfahrtbundesamt unter weiteren alternativen Antrieben als durchgehend positive Entwicklung kommentiert, zugegebenermaßen allerdings auf einem bescheidenen Anteil bei 57,7% Benzinern und 38,8 % Dieselfahrzeugen.

Die alternativen Antriebe in Zahlen: 3.723 erdgasbetriebene (+14,9 %) und 4.400 mit Flüssiggas angetriebene Pkw (+47,2 %) waren zusammen mit einem Anteil von 0,2 Prozent vertreten. 84.675 Hybride (+76,4 %), darunter 29.436 Plug-in-Hybride (+114,2 %) bildeten einen Anteil von 2,5 Prozent. 25.056 Elektro-Pkw mit einem Anteil von 0,7 Prozent wiesen eine Steigerung von +119,6 Prozent auf. (Pressemitteilung Kraftfahrtbundesamt (KBA) Nr.1/2018)

Neuzulassungen Elektroautos 2017 nach Modellen

Zu den vom KBA erfassten 25.056 Neuzulassungen Elektroautos 2017 würden wir die 1.528 BWM i3 mit Range Extension dazuzählen, da der kleine 34 PS 2-Zylinder-Motor einen zusätzlichen Generator antreibt, der lediglich Strom für den eigentlichen Antriebsmotor erzeugt und den i3 nicht direkt fortbewegen kann (vgl. autor-motor-und-sport.de).

Renault ZOE mit 3 Mehrzulassungen Sieger

Das Kopf-an-Kopf-Rennen des Vorjahres zwischen BMW i3 und Renault ZOE hat sich fortgesetzt. Die Franzosen liegen mit 4.322 Fahrzeugen an der Spitze, BMW i3 incl. Range Extender mit 4.319 tatsächlich nur 3 Zulassungen dahinter, gefolgt von Volkswagen mit dem eGolf (3.026), dem Smart Fortwo (2.987) und dem Koreaner Kia Soul (2.933).

Tesla rutscht ab

Model S und Model X rangieren auf Platz 6 und 7 mit 2.241 respektive 1.090 Neuzulassungen, direkt gefolgt vom zweiten Wolfsburger e-Modell, dem VW eUp! mit 1.087 verkauften Fahrzeugen. Im Vorjahresvergleich waren die Amerikaner mit 1.474 zugelassenen Model S noch die Nummer 3 in Deutschland, allerdings mit prozentual ähnlich großem Abstand zu Renault ZOE (2.805) und BMW i3 (2.863).

Europäische Hersteller dominieren Elektromarkt

BMW, Daimler, Volkswagen sowie Renault dominieren mit ihren Modellen klar den Markt der rein elektrisch betriebenen Fahrzeuge in Deutschland.

Neuzulassungen Elektrofahrzeughersteller 2017

Renault und BMW sind jeweils mit einem Vorreitermodell (ZOE und i3) erfolgreich, Daimler schickt neben dem zweitürigen auch den viertürigen Smart ins Rennen und zeigt mit 542 zugelassenen B-Klasse-Modellen, wie zukünftig tradierte Modelle zu Stromern gemacht werden, Volkswagen hat mit der e-Variante des Golf (3.026) deutlich aufgeholt und auch erstmals über 1.000 e-up! Modelle verkauft.

Weitere schöne Modelle leider noch nicht erfolgreich

Aus unserer Sicht bereichern die Europäer mit Peugeot Ion (269), Opel Ampera-E (231), Citroen C-Zero (176) optisch den Markt der Elektromodelle – leider mit jeweils unter 300 zugelassenen Fahrzeugen kaum auf den Strassen sichtbar. Auch die Asiaten haben mit dem Hyundai Ioniq (881) und dem Nissan Leaf (841) chique Modelle, konnten sich aber nicht in die richtige Richtung bewegen (Hyndai +254, Nissan -280).

Infografik im Hochformat:

Neuzulassungen Elektrofahrzeuge 2017

4 KOMMENTARE

  1. Hallo Herr Eichsteller,

    da habe ich was verwechselt. Ich bin auf Linkedin mit Herrn Marvin Eichsteller verbunden.

    Ich vermute mal, dass es sich da um Ihren Sohn handelt?

    Mit freundlichen Grüßen

    Josef Kittl

  2. Und ich bin immer noch der Meinung, dass die europäischen Hersteller keine Angst vor Tesla haben müssen, denn die neuen Modelle von Mercedes haben extreme Potentiale. Die Europäer fahren aber auch viel längere Strecken mit dem PKW, als die Amerikaner, die meistens gleich ins Flugzeug steigen, was mit den extremen Distanzen innerhalb der USA und Kanada zusammen hängt.

    Kann ich beurteilen, ich selbst war in den 80ern sehr häufig in den USA und habe Verwandschaft in Oklahoma und Kitchener, Ontario.

    Mit freundlichen Grüßen

    Josef Kittl

  3. Der Pioniergeist von Tesla ist schon einzigartig. Was dort aus dem nichts entstanden ist finde ich schon sehr beeindruckend. Dazu alles weit durchdacht z.B. eigne Akkuproduktion.

    Natürlich haben die Europäer wesentlich mehr Ressourcen und Erfahrung, und werden sich auch in 3 Jahren gut etablieren.

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