Endlich bewegt sich mal wieder was in der Automobilbranche. Seit 15 bis 20 Jahren haben sich Automobilhersteller kaum Fehltritte geleistet (abgesehen vom Fiat Multipla). Fahrzeuge ähneln sich immer mehr, basieren auf denselben Plattformen und überall steckt derselbe 2 Liter Turbomotor drin. Hochdrehende 4-Zylinder, Boxer- oder Wankelmotoren sterben aus. Für mich war 2017 im Rückblick ein Jahr mit fehlendem Charakter auf der Straße.

Elektroautos retten den Charakter

Obwohl ich Fan von Sportwagen mit Verbrennungsmotor bin freue ich mich, dass mit Elektrofahrzeugen mehr herumprobiert wird. Tesla Model X, Roadster 2, Porsche Mission E, e.Go Life – allesamt Autos, welche sich von der Masse abheben. Wer hätte gedacht, dass ein SUV mit Flügeltüren pro Monat 50-80 Mal in Deutschland neu zugelassen wird? Gerade diesen Mut braucht es meiner Meinung nach heutzutage wieder mehr, um als neues Automobilkonzept herauszustechen.

2017 als Jahr, in welchem mehr und mehr Elektrofahrzeuge zugelassen werden, lässt mich hoffen, dass der Charakter zurück auf die Straßen kommt. Hinzu kommt, dass die Hersteller mal wieder Fehler machen, Dinge ausprobieren und sich an Neues versuchen. Das machte das ausklingende Jahr spannend und macht Lust auf 2018.

Was mich im Rückblick am meisten begeistert hat

Definitiv hat mich die Vorstellung vom Tesla Roadster 2 begeistert. Alleine die Statistiken des Fahrzeuges zeigen, dass auch Sportwagen in Zukunft ohne einen Verbrennungsmotor besser performen werden. Darüber hinaus hat sich Tesla noch einmal deutlich im Design ihrer Fahrzeuge verbessert. Bisher war ich der Meinung, dass McLaren die formschönsten Fahrzeuge baut, dicht gefolgt von Porsche. Nun muss ich mir die Frage stellen, wo ich den Roadster 2 einordne. Platz 1, 2 oder doch 3? Ich weiß es nicht.

Wo geht die Reise hin?

Für 2018 sind leider nur wenige Marktstarts für Elektroautos geplant. 2019 soll es bei Porsche, BMW, Audi und Mercedes-Benz erst richtig losgehen. Dennoch hoffe ich, dass Elektroautos 2018 mehr in den Fokus der Kommunikationsstrategie der Hersteller treten und somit die Voraussetzungen für Marktstarts im Folgejahr zu schaffen.

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