Aus Japan kommt ein neues Elektroauto, dessen Auslieferung in Deutschland und Europa ab März 2020 ansteht: der Mazda MX-30 hatte seine Weltpremiere auf der Tokyo Motor Show im November und ist als erstes Elektroauto der japanischen Marke bereits reservierbar.

Die Batteriekapazität und Reichweite sind etwas dürftig

Der Mazda MX-30 wird mit einer 35,5 kWh starken Hochvoltbatterie ausgestattet. Das dürfte für etwa 200 Kilometer an Reichweite ausreichen und liegt damit deutlich unterhalb der Kapazität der Wettbewerber aus den Häusern Hyundai, Kia oder Nissan. Mazda begründet das mit der sogenannten Life-Cycle Betrachtung. Hierbei schneiden die E-Autos mit den kleineren Akkus besser als E-Fahrzeuge mit großem Energiespeicher im Vergleich mit den herkömmlichen Verbrennerfahrzeugen ab. Ob das jedoch gerade in dieser Phase ausreicht, in welcher manch ein Kritiker an E-Autos mit Reichweitenangst argumentiert, das wird sich zeigen müssen.

Das Mazda MX-30 Elektroauto überzeugt mit Fahrspaß und Design

Die Marke Mazda gilt in Asien von jeher als besonders stylisch und punktet mit ausgefallenem Design. Das gilt auch für den elektrischen MX-30. „Wie bei allen unseren Produkten hatten die Designer und Ingenieure ein klares Ziel für unser erstes batteriebetriebenes Elektrofahrzeug vor Augen: Es sollte sich durch herausragendes Design auszeichnen und ein großartiges Fahrverhalten bieten – ein zentraler Bestandteil der Mazda DNA, der uns von Wettbewerbern abhebt”, erläutert Yasuhiro Aoyama, Präsident und CEO von Mazda Motor Europe.

Das Fahrzeug fällt dank Zweifarbigkeit zwischen Dach und Karosserie auf. Umweltfreundliche Materialien wie Kork und die gegenläufig öffnenden Freestyle-Türen sind weitere Merkmale des neuesten Mazda Modells. Im Innenraum finden sich ohnehin viele umweltfreundliche Materialien. Vegane Alternativen ersetzen beispielsweise echtes Leder. Die Ablagen der „schwebenden” Mittelkonsole, die zusätzlichen kreativen Stauraum bietet, nutzen Kork aus ökologischem Anbau.

Die beim Mazda MX-30 eingesetzten sogenannten Salon-Türen kennen wir bereits vom BMW i3. Mazda setzte diese Türen zuvor schon im Jahre 2003 beim damaligen Mazda RX-8 ein.

Tolle Fahreigenschaften und Fokus auf den Einsatz als Zweitwagen

Der elektrische Mazda MX-30 Er beschleunigt, verzögert und lenkt, wie man es in jeder Situation erwartet. Verantwortlich für ein sehr natürliches und direktes Fahrgefühl sind die innovativen Technologien rund um den e-Skyactiv Antrieb. Die unterflurig montierte Hochvolt-Batterie beispielsweise ist direkt an die Karosseriestruktur angebunden, was die Gesamtsteifigkeit erhöht und ein direktes Fahrverhalten sicherstellt. „Neben den Elektrifizierungstechnologien, die wir in unserem gesamten Portfolio einführen werden, haben wir uns als kleinerer Hersteller auf die Entwicklung eines Elektroautos konzentriert, das die Anforderungen eines Zweitwagens perfekt erfüllt.”

Was kostet der neue Mazda MX-30 First-Edition?

Das Elektroauto Mazda MX-30 startet ab 33.990 Euro und kann in dieser Version bereits heute auf der Mazda Webseite gegen eine Gebühr von 1.000 Euro reserviert werden. Dieser Betrag wird natürlich bei Abschluss eines Kaufvertrages angerechnet.

Preislich liegt der MX-30 damit ungefähr auf dem Niveau seiner Wettbewerber. Der Hyundai Kona Electric, Kia e-Soul oder der Nissan Leaf+ liegen alle ungefähr in dieser Preisklasse.

Und hier nochmals im Überblick der neue vollelektrische Mazda MX-30

Karosserietyp SUV
Sitzplätze 5
Länge/Breite/Höhe 4.395 mm/1.795 mm/1.570 mm
Radstand 2.655 mm
Antrieb e-SKYACTIV
Vorderradaufhängung MacPherson-Federbeine
Hinterradaufhängung Verbundlenkerachse
Lenkung Zahnstangenlenkung
Bremsen (vorne/hinten) innenbelüftete Scheiben/Scheiben
Reifen 215/55 R18
Antriebsbatterie Typ Lithium-Ionen-Batterie
Zellen Prismatisch
Spannung 355 V
Leistung (Batteriekapazität) 35,5 kWh
Motor Typ AC-Synchronmotor
Kühlsystem wassergekühlt
Aufladung Gleichstrom-Ladung (DC) COMBO-Spezifikation
Wechselstrom-Ladung (AC) maximal bis zu 6,6 kW

Quelle: Mazda Webseite