Gemeinsam mit der aus Europa angereisten Victoria Markewitz fuhr ich autonom auf einem Parkplatz vor den Messehallen der CES in Las Vegas. Hier nutzte ich die Chance und erlebte meine Reise autonom im VIA IBM Watson.

Autonom in Vegas im VIA IBM Watson Testfahrzeug unterwegs

“Hello Watson – take me to London”, oder New York oder eben Vegas. Das waren die drei Optionen auf den Kurzreisen quer über den Parkplatz. Erstaunlich schnell verstand das autonome Fahrzeug die Anweisungen und brachte uns zielgenau in einer der Destinationen.

Die Partner für das autonome Testfahrzeug

Via selbst ist ein US amerikanisches Startup aus New York City und versteht sich als Software Provider für Mobilitätslösungen. In einer Kooperation mit Aurrigo und Comet Mobility wird diese Mobility Lösung für die letzte Meile jeweils zwei Testfahrern präsentiert.

Eine Fahrgastzelle oder Pod für die Fahrt mit dem autonomen VIA Fahrzeug

Die Fahrkapsel selbst stammt von Aurrigo aus England. Das Startup plant mit seinen sogenannten Pods die Art und Weise zu verändern, wie wir Menschen auf der letzten Etappe unserer Reise von und zu einer Vielzahl von Zielen effizient unterwegs sind.

Anwendungsbeispiele für diese Art der autonomen LastMile Transporte gibt es viele. Die Pods verbinden beispielsweise Verkehrsknotenpunkte wie Bahn- und Busbahnhöfe mit Geschäften, Büros und zentralen Einrichtungen, was die Fortbewegung in einem belebten Stadtzentrum erleichtert. Passagiere werden von einzelnen PKW-Stellplätzen bis zum Check-in-Schalter befördert. Die Passagiere könnten aber auch direkt zum Abflugterminal gebracht werden, während ihr Gepäck autonom eingecheckt wird.

Erfahren Sie wie meine Probefahrt mit Victoria im IBM Watson verlaufen ist. Innerhalb von Minuten von London nach New York, oder eben “Hello Watson – take me to Vegas”. Diese Fahrt war definitiv eines meiner Highlights der CES in diesem Jahr.

 

Wie funktioniert eine Mitfahrt im VIA Fahrzeug – wir erklären Ride-Pooling als neue Mobilitätsform für die Fortbewegung in Städten?

Die Ride-Pooling Spezialisten aus New York machen Mobilität in den Städten zum gemeinsamen Erlebnis. Doch wie funktioniert eine solche Ride-Pooling, Ride-Sharing oder auch Ride-Hailing genannte gemeinsame Fahrt?

Die Buchung der Fahrt in einem VIA Fahrzeug erfolgt per App

Die VIA App wird in den USA heruntergeladen, sie ist kostenlos. In den europäischen Städten, in denen ViaVan, das 50/50 Joint Venture zwischen VIA und der Daimler AG, unterwegs ist, gilt es die ViaVan App herunterzuladen. Eine Fahrt ist mit wenigen Klicks gefunden. In unter einer Sekunde stimmen die Algorithmen den Fahrgast mit einem Fahrzeug ab, das den Wünschen entspricht. Via macht somit den Austausch mit anderen Reisenden, die ebenfalls über den App ihre Fahrt gebucht haben, nahtlos und ist fast so schnell wie ein Taxi.

Wie lange ist die Wartezeit auf ein VIA oder ViaVan Fahrzeug?

Das Unternehmen VIA gibt an, dass die durchschnittliche Wartezeit auf ein Fahrzeug derzeit ca. fünf Minuten beträgt. Sehr angenehm ist, dass der wartende Fahrgast immer eine genaue Schätzung der Abholung vor der Buchung einsehen kann. Zusätzlich lässt sich das eingeplante Fahrzeug in der App verfolgen.

Die Vorteile für Pendler bei Nutzung der VIA Ride-Sharing Dienste

In den USA hat VIA bereits viele der beliebten Debitkarten mit Pendlervorteilen in sienen Service integriert. Darunter befinden sich die Karten von WageWorks, TransitChek, Beniversal, eTRAC, Commuter Check, Benefit Strategies, Ameriflex, Zenefits, FlexFacts Commuter Benefits Card und Igoe Administrative Services Benefits Card. Wichtig: die App Nutzer, die ihre Pendlerkarten verwenden, fahren immer in Fahrzeugen mit sechs oder mehr Sitzplätzen.