GM, Amerikas größter Autofabrikant, gab  eine überraschende Ankündigung bekannt. Man will bald zwei eigene Elektrofahrräder auf den Markt bringen, denn die urbane Mobilität rückt auch immer mehr in den Fokus von Automobilhersteller.

Elektrische Fahrräder by GM

„Als begeisterter Radfahrer und Stadtpendler weiß ich wie toll es sich anfühlt, leicht ans Ziel zu kommen und schweißfrei aufzutauchen. Wir haben Elektro-Know-how, Designtalente und Automotive-Tests mit großen Köpfen aus der Fahrradindustrie zu unseren eBikes kombiniert.“ Hannah Parish, Direktor von General Motors Urban Mobility Solutions.

Die Fahrräder und Motoren wurden von GM selbst entwickelt. Unter dem Entwicklerteam sind einige der Ingenieure, die für den Chevy Bolt verantwortlich sind.

Pläne für zwei Elektrofahrräder

GM hat Pläne für zwei Elektrofahrräder angekündigt, ein faltbares und ein kompaktes. GM entschied sich für einen Elektromotor mit mittlerem Antrieb. Der Motor verwendet einen kostengünstigen Kettenantrieb über einen Zahnriemen.

Die Batterie ist direkt über dem Motor montiert, aber dennoch niedrig auf dem Fahrrad, was den Schwerpunkt angenehm niedrig halten sollte. Das klappbare E-Bike verfügt über einen in den Vorbau integrierten Griff, der es dem Benutzer ermöglicht, es in eingeklappter Position zu tragen.

Technische Details

Auf den Bildern erkennt man hydraulische Scheibenbremsen vorne und hinten. Weitere Details:

  • LED-Beleuchtung
  • USB-Geräteaufladung
  • Telemetriesystem

10.000 $ Namens-Wettbewerb

Das amerikanische Unternehmen führt bis zum 26. November einen Wettbewerb durch, bei dem die Öffentlichkeit Vorschläge für den Namen der neuen E-Bike-Marke von GM einreichen kann. Der Gewinner, dessen Einsendung ausgewählt wird, erhält einen Preis von 10.000 $, während neun weitere jeweils 1.000 $ erhalten.

Vorschläge können unter www.ebikebrandchallenge.com eingereicht werden.

Fazit

GM’s Schritt zur Schaffung einer eigenen eBike-Marke kommt etwas überraschend, jedoch ist die Idee nicht neu. Weltweit widmen sich Autohersteller vermehrt der urbanen Mobilität und schaffen hierfür neue Lösungen. Laut TechCrunch glaubt Uber, dass in zehn Jahren weniger als 50% des Geschäfts von Ride-Hailing betroffen sein werden. (Ride-Hailing: Über verschiedene App-Anbieter können vor allem Städter eine meist private Mitfahrgelegenheit finden und buchen.)

Uber kaufte Jump, eine Elektrofahrradfirma, und führte dann einen eigenen Elektroroller-Sharing-Service ein. Elon Musk hat ebenfalls Interesse am Bau eines Tesla-Elektrofahrrades angekündigt. Die Nutzung von persönlichen Elektrofahrzeugen schießt in die Höhe, da die Verbraucher erkennen, wie praktisch so kleine, aber effektive Fahrzeuge sein können. Roller-Sharing-Firmen sind Milliarden von Dollar wert und warum sollte man da als etablierter Hersteller nicht einsteigen.

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