Formula Student Driverless – 2017 sollen beim Konstruktionswettbewerb Formula Student erstmals autonom fahrende Autos in einer eigenen Kategorie antreten. Seit einigen Monaten ist die Erweiterung des Formula Student um die Wettbewerbsklasse “Driverless” erst bekannt. Aber das Racing Team der TU Wien ist bereits mitten in der Konstruktionsphase eines selbstfahrenden Rennautos.

Was steckt hinter Formula Student Driverless Germany?

Im Rahmen des nun zwölften Formula Student Germany wird in diesem Jahr der Fokus in der Kategorie Driverless auf der technischen Konstruktion autonomer Rennwagen liegen. Ganz konkret heißt das, dass die Studenten ihre Rennwagen so umrüsten, dass sie sowohl im “Manual Mode” mit Fahrer, als auch im “Autonomous Mode” fahrerlos starten können. Die Kriterien für den “Autonomous Mode” sind dann unter anderem, dass der Rennwagen sich selbstständig auf der Strecke bewegt – ohne Steuerung von außen.

Das Racing Team der TU Wien stellt außerdem die vier dynamischen Disziplinen vor, in denen sie beim diesjährigen Formula Student Driverless mit ihrem selbstfahrenden Rennwagen punkten möchten:

  • Acceleration – Beschleunigung mit anschließendem Abbremsen auf gerader Strecke
  • Skidpad – achtförmiger Parkour
  • Track-Drive – Zehn Runden auf unbekannter Strecke
  • Efficiency – Effizienzberechnung der Energiemenge im Vergleich zur gefahrenen Zeit beim Track Drive

Aber die Studierenden des Rennstalls sollen nicht nur zeigen, was ihr Rennwagen kann, sondern auch die Idee dahinter vorstellen. Bei den statischen Disziplinen fließen Apekte aus dem Sicherheits- und dem Technikkonzept in die Wertung ein.

Wer nimmt am Formula Student Driverless Germany teil?

Die Formula Student Rennen sind international sehr bliebt, besonders bei Ingenieuren. Beim Driverless-Wettbewerb von Formula Student Germany treten dieses Jahr 17 internationale Driverless-Teams aus China, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Vereinigten Staaten an. Die Teams kommen unter anderem vom Beijing Institute of Technology, dem MIT sowie der Uni Stuttgart.

Unter den nationalen und internationalen Teilnehmern kann sich das Racing Team der TU Wien gut behaupten. Das hat sich bereits in der Vergangenheit gezeigt. So sicherte sich das Team in der letzten Saison Platz 17 von 500 Teams.