Mit der kürzlichen erhaltenen Geldspritze treibt Faraday Future die Produktion des Elektrofahrzeugs FF91 voran. Das Start-up hat jetzt den ersten vorproduzierten FF91 vorgestellt, welcher in dem Werk in Hanford, Kalifornien, produziert wurde.

Fast gescheitert

Sie galten als einer der größten Tesla Konkurrenten; das Startup Faraday Future wollte mit seinem FF91 dem Branchenriesen Tesla den Rang ablaufen. Dann kam die ernüchternde Meldung, dass das Elektroauto-Startup sein geplantes Werk in Nevada streichen muss und mit dem Rücken zur Wand steht. Erst mit einer Finanzierungen in Höhe von 2 Milliarden Dollar konnte man doch weiter an seinen Elektrofahrzeugen arbeiten.

Oberste Priorität

„FF wird weiterhin die zugesagten Mittel einsetzen, um unsere oberste Priorität zu erreichen – die Entwicklung abzuschließen und das erste Serienfahrzeug, FF 91, sowohl für den US-amerikanischen als auch für den chinesischen Markt zu liefern. Die Investition wird FF auch dabei unterstützen, seine Produktpipeline zu erweitern, Spitzentechnologien zu entwickeln und das Geschäft auf dem globalen Markt schnell auszubauen, einschließlich unserer Produktionsstätten in Hanford, Kalifornien, und in Guangzhou Nansha, Provinz Guangdong, China. “ (Faraday Future)

Meilenstein erreicht

In dieser Woche feierte man bei Faraday Future die erste Vorproduktion des FF 91, den man als „ultra-luxuriöses intelligentes EV“ bezeichnet.

FF Senior Vice President of Manufacturing Dag Reckhorn sagte über den Meilenstein:

„Es ist für uns bei FF inspirierend zu sehen, dass alle Teile für diesen bedeutenden Tag zusammenkommen: die Teile des FF 91 von unseren verschiedenen Lieferantenpartnern; die Prozesse und Werkzeuge innerhalb der Hanford-Einrichtung selbst; und das unschätzbare Training für die wesentlichen „weichen“ Fähigkeiten, die für diese Stufe der anspruchsvollen Teamarbeit erforderlich sind, die ich und andere in unseren Hanford-Produktionsteams benötigen, wenn wir mit der Entwicklung unseres FF 91 für anspruchsvolle Käufer beginnen. Das Schulungsprogramm für Arbeitnehmer mit dem College of the Sequoias durch das kalifornische ETP-Stipendium ist unerlässlich. “

Was bietet der FF91?

In einem Interview behauptete Jia Yueting, dass der FF91 „unter 2 Millionen chinesische Yuan” kosten soll. Das entspräche knapp 275.000€. Ein Auto für den Mainstream ist der FF91 also nicht. Bereits 64.00 Vorbestellungen (Anzahlung 5.000 Dollar) will das Unternehmen bisher erhalten haben. Auf der CES-Messe hatte man anscheinend einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Der Supersportler soll Interessenten mit einer Maximalleistung von 783 kW (1050 PS) erfreuen und in 2,4 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen. Die Reichweite des Elektroautos von Faraday Future wird mit 700 Kilometern angegeben.

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Fazit

Wahrscheinlich wird der FF91 als eine Art Crossover Jaguar I-Pace und Tesla Model X Konkurrenz machen. Der Preis variiert je nach Bericht zwischen 120.000 bis über 300.000 Dollar. Mit diesem Preis könnte man es schwer haben, Käufer zu finden. Man strebt die Produktion in der ersten Hälfte des Jahres 2019 an. Wir berichten weiter.

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