ZF Friedrichshafen AG elektrische Antriebssysteme autonomes Fahren

Der Name ZF Friedrichshafen AG kommt ursprünglich von Zahnradfabrik in Friedrichshafen. Das Unternehmen hat also seine Wurzeln am Bodensee in Süddeutschland.

Auf welchen Geschäftsfeldern betreibt ZF seine Mobilitätsdienste?

ZF ist der weltweit zweitgrößte Automobilzulieferer und führt den Markt auf den Gebieten Antriebs- und Fahrwerktechnik an. Darüber hinaus hat sich das Unternehmen einen Namen mit seiner aktiven und passiven Sicherheitstechnik gemacht. Mit 146.000 Mitarbeitern an rund 230 Standorten in 40 Ländern hat ZF im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 36,4 Milliarden Euro erzielt.

Worauf basiert die Unternehmensstrategie von ZF Friedrichshafen?

Sechs Prozent seines Jahresumsatzes investiert das Unternehmen in Forschung und Entwicklung, vor allem für sichere und effiziente elektrische Antriebssysteme. Dabei steht die Unternehmensstrategie auf fünf Säulen:

  • Ausbalancierte Marktdurchdringung
  • Innovations- und Kostenführerschaft
  • Profitable Diversifikation
  • Finanzielle Unabhängigkeit
  • Weltweit attraktiver Arbeitgeber

Der Zulieferer zeichnet sich auch durch sein soziales Engagement aus. Die ZF AG fördert verschiedene Initiativen und Projekte, die national und international an den Themen Umweltschutz, Bildung, Soziales, Kultur und Sport arbeiten.

Das Produktportfolio von ZF basiert auf dem Motto: Sehen – Denken – Handeln

Unter dem Motto “Sehen, Denken, Handeln”, bietet ZF ein breites Produktportfolio an Systemlösungen für Fahrzeuge und formt so die Zukunft der Mobilität in verschiedenen Technologiefeldern. So soll Mobilität an Sicherheit, Effizienz und Komfort gewinnen:

  • Automatisiertes Fahren
  • Elektromobilität
  • Integrierte Sicherheit
  • Vehicle Motion Control
  • Smart Logistics
  • Digitalisierung

Das Geschäftsfeld autonomes Fahren bei ZF

Die Vision autonomen Fahrens verfolgt ZF in dem entsprechenden Technologiefeld und verschafft seinen Kunden einen 720-Grad-Überblick innerhalb und außerhalb des Fahrzeugs. Daten aus Kameras, Radaren, Lasern und Kommunikationssystemen werden in Handlungsbefehle für die intelligente Mechanik von Antriebssystemen, der Lenkungen und den Bremsen übersetzt. An dieser Schnittstelle zwischen Menschen und Maschinen fokussiert ZF insbesondere die Kommunikation, die zwar intuitiv, aber vor allem eindeutig sein soll.

Insbesondere das Thema Sicherheit sorgt im Gespräch von zukunftsorientierter Mobilitätslösungen häufig für Unsicherheiten. Mit dem Technologiefeld Integrierte Sicherheit will ZF für Abhilfe sorgen und bietet seinen Kunden das, nach eigenen Angaben, umfassendste Sicherheitstechnologie-Portfolio der Zuliefererbranche. Um Gefahren früher zu erkennen und entsprechend zu reagieren, konzentriert sich das Unternehmen zum einen auf das Ausstatten des aktiven Fahrwerks mit intelligenten Lösungen und bietet zum anderen sicherer Technologien für Sensoren, Bremsen, Lenkungen, Sicherheitsgurten sowie Airbags.

Auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover kündigte ZF an mehr als 12 Milliarden Euro in dieses Geschäftsfeld zu investieren.

ZF baut vernetzte Lösungen für das Technologiefeld Vehicle Motion Control

Das Thema Komfort wird im Technologiefeld Vehicle Motion Control auf ein neues Level gehoben. Das Vernetzen und aufeinander Abstimmen der Systeme, die eine Längs-, Quer- oder Vertikalbeschleunigung beeinflussen, ermöglicht den Insassen von technologisch hochausgestatteten Fahrzeugen der Zukunft, ein komfortables Fahrerlebnis. Dies ermöglicht beispielsweise die Vernetzungslösung cubiX, die Lenkung, Bremsen, Dämpfung und elektrischen Antrieb miteinander verbindet und zentral steuert.

ZF aktiv mit seinen Technologien für die Felder der Next Generation Mobility

Mit Smart Logistics hat ZF ein Technologiefeld geschaffen, das die Vernetzung von Lieferfahrzeugen. Das Produkt Portfolio intelligenter Technologien für Nutzfahrzeuge vereinfacht beispielsweise die Parkplatzsuche und stellt Anbietern ein neues Level von Effizienz. Diese Technologien der „Next Generation Mobility“ werden derzeit schon in ausgewählten Innenstadtbereichen getestet.

Das Technologiefeld Digitalisierung fokussiert die Integration von Systemen, die sich auf künstliche Intelligenzen spezialisieren und so Vernetzung und Lernfähigkeit ermöglichen. Damit präsentiert sich ZF als Vorreiter in diesem Feld. So kann beispielsweise der Zentralcomputer ZF ProAI Datenmengen verarbeiten und sammelt über Deep Learning Funktionen selbstständig Erfahrungen und wandelt diese in neue Fähigkeiten um. Somit macht das Unternehmen einen wichtigen Schritt um automatisiertes Fahren alltagstauglich zu machen.

Das Geschäftsfeld Elektromobilität wird bei ZF priorisiert und bietet diverse Lösungen für eMobilität Dieste an

Das Technologiefeld Elektromobilität wird von ZF priorisiert. Das Unternehmen bietet entsprechende Systemlösungen für Pkw, Lkw und Busse an, darunter sind Hybridsysteme, E-Maschinen und Leistungselektronik.

ZF setzt auf Elektrifizierung, um zur Senkung der CO₂-Emissionen im Straßenverkehr beizutragen. Dabei stellt das Unternehmen Hybridmodule, Plug-in-Hybridgetriebe sowie elektrische Antriebe für Elektrofahrzeuge bereit; das umfasst auch die Leistungselektronik und Systemintegration.

Der entsprechende Geschäftsbereich beschäftigt 5.000 Mitarbeiter an verschiedenen Standorten weltweit und konnte 2017 einen Umsatz von 924 Mio. € verzeichnen. Damit konzentriert sich das Technologieunternehmen auf mehr als nur den Antriebsstrang und elektrifiziert von Leichttransporter über Stadtbusse bis hin zum Schwer-LKW, um Mobilität in urbanen Ballungsräumen zu verbessern.