Continental

Die Continental AG ist ein börsennotierter Automobilzulieferer mit Sitz in Hannover, Deutschland mit über 400 Standorten in 61 Ländern. Nach der Robert Bosch GmbH ist der einst reine Reifenhersteller der größte Automobilzulieferer der Welt.

Der Ansatz von Continental zum Thema Elektromobilität

Der Zulieferer Continental verfolgt Elektromobilität mit dem konsequenten Ziel nachhaltige Fahrzeugsysteme zu entwickeln, um effiziente und umweltfreundliche Fahrzeuge auf die Straßen der Welt zu bringen und durch Elektrifizierung von Diesel- oder Benzin-Motoren CO2-Emissionen und Abgase zu reduzieren.

Mit der Vision „Clean Power“ steht Continental für saubere, umweltschonende, und komfortable Mobilität, die Spaß beim Fahren macht. Entsprechend entwickelt der Zulieferer Komponenten und Systeme, von Start-Stopp-Technologien, über 48-Volt- und Hybrid-Komponenten bis hin zu reinen E-Systemen, um „Elektrifizierung nach Maß“ auf die Straße zu bringen.

„Mit unseren innovativen Technologien und dem intelligenten Einsatz von Software, Elektronik und Sensorik ermöglichen wir automatisiertes und autonomes Fahren sowie die Vernetzung und Elektrifizierung der Fahrzeuge. Wichtiger Bestandteil im Antriebsmix der Zukunft wird die Elektromobilität. Continental ist einer der wenigen Systemanbieter, der eine komplette Elektrifizierung des Antriebsstrangs aus einer Hand bieten kann – vom Elektromotor, über die Leistungselektronik und dem Energie- sowie Thermo Management bis zur Ladetechnologie.“ – CEO Dr. Elmar Degenhart im März 2018.

Intelligente und sichere Städte – die Idee des Zulieferers Continental für die Zukunft

Mit steigenden Bevölkerungszahlen in urbanen Gegenden weltweit will Continental Digitalisierung in seinem dreidimensionalen Konzept zur Entlastung der Städte in Hinblick auf Mobilität einsetzen. Ganz nach dem Motto „Mobility at your service. Freedom to Live.”

Continental setzt auf Datenaustausch in Smart City Konzepten

Und wie in den meisten smart City Konzepten, baut auch Continental auf Informationen und Daten. Denn so „connected“ wie wir heute nun mal sind, ist der Informationsaustausch zwischen Mensch, Fahrzeug und Infrastruktur genau das, was sich Continental bei seiner Strategie zu Nutze machen möchte um „Mobilitätsintelligenz zu fördern, Verkehrsstaus zu reduzieren, Unfälle und Verschmutzung zu verringern und den größten Herausforderungen urbaner Mobilität Rechnung zu tragen“, so Helmut Matschi, Mitglied des Vorstands von Continental und Leiter der Division Interior auf der CES 2018.

Die intelligente Kreuzung von Continental dank augmented Reality

Mithilfe eines Augmented Reality Ansatz stellte Continental sein Konzept zur intelligenten Kreuzung auf der CES 2018 vor, das derzeit in Walnut Creek, Kalifornien unter Alltagsbedingungen getestet wird. Dabei handelt es sich um eine End-to-end-Lösung, die aus Sensoren-Daten gefüttert wird und über sogenannte Dedicated Short-Range Communication (DSRC) den Informationsaustausch zwischen der Straßenkreuzung und den Fahrzeugen ermöglicht.

Die Daten, die dabei gesammelt werden können beispielsweise Auto- und Radfahrer sowie Fußgänger über Gefahrensituationen informieren, Signalwechsel kontrollieren um den Verkehrsfluss optimieren um somit Emissionen und Stillstandzeiten an Kreuzungen zu verringern. Die Intelligent-Intersection-Technologie könne des Weiteren statistische Daten zu überlasteten Kreuzungen erheben und die entsprechenden Schaltsysteme optimieren.

Projekt der Stadt Walnut Creek mit Continental North America

„Ebenso wie Continental räumt auch die Stadt Walnut Creek der Sicherheit, der Effizienz und der Zugänglichkeit für ihre Verkehrsteilnehmer oberste Priorität ein. Die hohe Dichte des Fahrzeug- und Fußgängerverkehrs in der Stadt sowie ihr langjähriger Fokus auf Innovation im Transportbereich schaffen ideale Rahmenbedingungen für das Pilotprogramm unserer Intelligent-Intersection-Technologie“, so Jeremy McClain, Director of Systems & Technology, Continental North America.

Das Triangular der Mobilität: intelligentes Flottenmanagement, Straßenlampen und Wearables von Continental vernetzt

In ihrem Mobilitätskonzept für smart Cities bietet Continental „City Fleet Management“ als Alternative zum Besitz eines eigenen Autos an. City-Fleet-Management-Lösungen bieten sowohl einen reibungslosen mobilen Zugriff der Kunden auf die Fahrzeuge als auch eine optimierte Flottenverwaltung.

„Intelligent Street Lamps“ vernetzen die Fahrzeuge auf einem weiteren Level und ermöglichen eine Steuerung der Beleuchtung und Analyse der Verkehrs- und Parkumgebung. „Intelligent Wearables“ verbessern die Sicherheit auf dem Kundenlevel. Als Plattform „City Data as a Service“ bietet Continental damit eine vollständig kompatible, integrierte Ende-zu-Ende Dienstleistungen an, die, sollte das Pilotprojekt in Walnut Creek, Kalifornien positive Ergebnisse bringen, auch auf andere Städte übertragbar ist.

Die jüngsten Neuigkeiten in der strategischen Ausrichtung von Zulieferer Continental

Der Reifen- und Technologiekonzern kündigte durch seinen CEO Elmar Degenhart auf der IAA 2019 in Frankfurt an, schon recht bald aus dem Segment der Elektromobilität aussteigen zu wollen. Continental möchte sich im Zuge seiner weltweiten Tätigkeiten auf autonom fahrende und vernetzte Fahrzeuge konzentrieren. Hiermit könnten Investitionen auf Geschäftsbereiche ausgerichtet werden, die höhere Margen versprechen, als das Geschäft mit der E-Mobilität. Der Zulieferer begründet diesen Strategieschwenk mit Umfragen unter Autokäufern, die signalisieren, dass jene nicht bereit wären, für ein Fahrzeug mit elektrischem Antrieb mehr zu zahlen, als für einen Verbrenner.

Continental hat im Portfolio den Antriebsspezialisten Vitesco, der jetzt als eigenes Unternehmen ausgegliedert und eventuell an die Börse gebracht werden soll. Hier werden die E-Mobility Themen fokussiert, über 42.000 Mitarbeiter erwirtschaften knapp 8 Milliarden Umsatz, so beispielsweise mit den sogenannten Powertrains, das steht für Antriebsgeschäft.

Das Stammhaus Continental wird sich zukünftig somit auf vier Geschäftsbereiche konzentrieren.

  • Das ursprüngliche Stammsegment Reifen
  • Die Industriesparte  und ContiTech (zum Beispiel Förderbänder Herstellung auf Basis von Kautschuk)
  • Fahrerassitenzsysteme
  • Automatisiertes Fahren und Vernetzung