BYTON

Der intelligente SUV BYTON M-Byte
Bildrechte / Image rights: BYTON

Elektroautos von BYTON: ‘Smart Devices on Wheels’

Fahrzeughersteller BYTON entwickelt und baut intelligente Premium-Elektrofahrzeuge für die automobile Zukunft. Die Fahrzeuge bieten fortschrittliche digitale Technologien für eine intelligente, sichere, komfortable und ökologische Mobilität.

Wo ist die Zentrale von BYTON und welche weiteren Standorte gibt es bei dem Elektroauto Hersteller?

BYTONs internationale Zentrale, Produktions-, Entwicklungs- und Forschungszentren liegen in Nanjing, China. Das Design-Entwicklungszentrum für Prototypen und Konzeptfahrzeuge ist in München. Ein US-amerikanisches Entwicklungszentrum wird im Silicon Valley betrieben. Zusätzliche Büros für Vertrieb, Marketing, Design und Investor Relations betreibt BYTON in Peking, Shanghai und Hongkong.

Welche Kompetenzen haben die Mitarbeiter und Führungskräfte des chinesischen Herstellers BYTON?

Das Kernteam von BYTON besteht aus einem Team führender Experten aus China, Europa und den USA mit ehemaligen Positionen in Unternehmen wie BMW, Tesla, Google oder Apple. Ihr Know-how umfasst Fahrzeugdesign, Automobiltechnik und -fertigung, Elektroantrieb, intelligente Konnektivität, autonomes Fahren, Nutzerschnittstellen und Supply-Chain-Management.

Welche Fahrzeuge baut der Elektroauto Hersteller BYTON?

Die Elektroautos von Elektroauto Hersteller BYTON befinden sich noch in der Entwicklung und Testphase. ‚Smart Devices on Wheels’ – das ist die Philosophie hinter dem technologischen Design von Fahrzeughersteller BYTON.

Der BYTON M-Byte: ein elektrischer SUV

Der BYTON M-Byte ist das erste Serienauto von Fahrzeughersteller BYTON. Das Elektroauto imponiert vor allem durch das Design und die fortschrittliche und intelligente Technologie im Cockpit. Ende 2019 soll der SUV BYTON M-Byte in Serienproduktion gehen. Die Auslieferung der Modelle nach Europa ist für 2020 geplant.

Im Fahrzeuginneren des BYTON M-Byte befindet sich ein 49-Zoll Touchscreen, der sich von der Fahrerseite bis zur Beifahrerseite erstreckt. Zudem ist ein Driver Tablet auf dem Lenkrad platziert – ein Touchscreen, über den der Fahrer diverse Infotainment-Funktionen steuern kann. Laut Fahrzeughersteller wird hierbei auf Minimalismus gesetzt – die Anzahl der Tasten wird minimal gehalten. Das Cockpit Design soll auf das Wesentliche fokussiert sein.

Das Design im Fahrzeuginneren des BYTON M-Byte
Bildrechte / Image rights: BYTON

Der BYTON K-Byte: BYTONs Elektro-Luxuslimousine

Der BYTON K-Byte wird aktuell als Konzeptmodell entwickelt. Die elektrische Luxuslimousine soll dank intelligenter LiDAR-Sensoren auf das Level 4 autonome Fahren ausgelegt sein. Ab 2020 soll die Luxuslimousine auf dem Markt erhältlich sein.

Die Limousine soll fast 5 Meter lang werden. Details bezüglich des Designs im Cockpit wurden von Hersteller BYTON noch nicht verraten. In den nächsten Monaten ist diesbezüglich auf erste Informationen zu hoffen.

Welche Partnerschaften hat BYTON inzwischen abgeschlossen?

BYTON hat als Elektrofahrzeugmarke eine Kooperation mit Bosch abgeschlossen. Bosch ist ein weltweit führender Technologie- und Dienstleistungsanbieter. In Deutschland wurde eine strategische Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die sich auf die Bereiche Antriebsstrangtechnik, Bremssysteme und Fahrer konzentriert.

Hierzu erklärte Dr. Carsten Breitfeld, ehemaliger CEO und Mitbegründer von BYTON: “Bosch hat reichlich Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Weltklasse-Automobilherstellern im Laufe der Jahre. Wir sind überzeugt, dass Bosch mit seiner Kompetenz im Automobilbereich zu den führenden Anbietern gehören wird.“ Und diese wichtigen Partner benötigt BYTON als Innovator im Bereich der intelligenten Elektrotechnik. Nur mit globalen Partnern kann BYTON den Anspruch der sichersten und zuverlässigsten Lösungen für die Elektromobilität verwirklichen. Die Partnerschaft ist gedacht, um beiden Seiten zu ermöglichen, Ressourcen zu teilen, Vorteile zu ergänzen und Geschäftsinnovationen voranzutreiben.

Seit Anfang 2018 kooperiert der chinesische Elektroauto Hersteller BYTON mit Aurora, welches von Chris Urmson und Sterling Anderson (ehemals Google und Tesla) geleitet wird. Die beiden Unternehmen planen die Technologie von Aurora in Fahrzeugen von Byton zum Test zu integrieren. Aurora, mit Sitz im chinesischen Nanjing, hatte auf der CES 2018 viel Aufmerksamkeit bekommen. Aurora entwickelte ein revolutionäres Infotainment-System für ein kostengünstiges und reichweitenstarkes Elektrofahrzeug.

BYTON versteht sich nicht als reines Unternehmen, sondern als ‚Enabler‘

Das Mobility Startup versteht sich als ein Unternehmen, in welchem ein Umfeld für freies Denken und Handeln existiert. „Nirgendwo sonst ist der Weg vom Konzept bis zur Fertigstellung so kurz“. BYTON versteht sich hierbei als sogenannter Enabler, also einem Wegbereiter für den Bau digitaler Fahrzeuge. Gemeinsam mit visionären Partnerschaften wie etwa Bosch oder Aurora arbeitet der chinesische Hersteller von Elektroautos daran, seine Fahrzeuge aufzubauen. Letztlich möchten der chinesische Fahrzeughersteller den Wandel in der Mobilitätsbranche eigenständig und höchst dynamisch vorantreiben.

Der Markenname BYTON und seine Bedeutung

Der Name BYTON steht für Bytes on Wheels, spiegelt den digitalen Markenkern wieder und wird phonetisch in der ganzen Welt ähnlich ausgesprochen. Die Namen für die einzelnen Modelle werden dan jeweils daraus abgeleitet. Diese Fahrzeugmodelle tragen dann jeweils das Wort ‘BYTE’ im Namen und weisen somit auf den Ursprung der neuen Elektrofahrzeuge in der digitalen Welt hin. Die Produktdifferenzierung für die einzelnen Fahrzeuge erfolgt mit Buchstaben und der emotionellen Wirkung ihrer Phonetik.

Neueste Entwicklungen im Management Team von BYTON – Carsten Breitfeld geht

Das von Ex-BMW-Managern gegründete Mobility Startup BYTON wird eines seiner wichtigsten Aushängeschilder verlieren. Der bisherige CEO Carsten Breitfeld verlässt das Unternehmen und steigt bei Iconiq Motors ein, einem  Elektroauto Startup, das im chinesischen Tianjin beheimatet ist. Breitfeld war nach einer Umstrukturierung bei BYTON lediglich noch als Verwaltungsratschef tätig. Neben dem Abgang von Breitfeld sollen weitere ehemalige BMW Kollegen auf dem Absprung stehen.

Das Fazit zum Mobility Newcomer BYTON: ein ernstzunehmender Konkurrent auf dem Markt

Mit dem BYTON verbindet ein seriöser neuer Mobility-Anbieter die Schlagkraft zweier Welten. Einerseits die jahrzehntelange Erfahrung deutscher Fahrzeugingenieure und deren Blick auf die Realitäten in Forschung und Fertigung. Andererseits die Dynamik, Vision und vor allem das schier unendliche finanzielle Polster der chinesischen Partner. BYTON steht im Frühjahr 2019 vor einer weiteren Kapitalerhöhung durch chinesische Partner.

Für uns klingt das nach einer wirklich ernst zu nehmenden Alternative – ein Mobility Startup für Elektrofahrzeuge, auf das die bisherigen Premiumhersteller wie BWM, Audi und Jaguar definitiv ein Auge haben sollten. Auch wenn mit Breitfeld und einigen Kollegen jetzt ein paar weniger europäische Spitzenmanager an Bord sind.