Elektroauto Quote: 2-Prozent-Marke geknackt & Norwegen führt deutlich!

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Elektroautos boomen und auch in Deutschland erleben die elektrisch betriebenen Fahrzeuge einen Aufschwung. Vorreiter ist eindeutig Norwegen, bei denen der Weg zum reinen Stromer-Land nicht mehr lange dauern dürfte.

Europäischer Vergleich – Norwegen

Norwegen ist das Maß aller Dinge in Sachen Elektromobilität. Prozentual stieg die E-Autoquote auf 47,9 Prozent von 35,3 Prozent. „Es wurde dort mit 16.180 Elektrofahrzeugen ein Zuwachs von 20 Prozent erzielt. Dabei ist vor allem der Anteil reiner E-Fahrzeuge gestiegen, während die Neuzulassungen von Plug-in Hybriden mit 6487 Fahrzeugen im Vergleich zum Vorjahresquartal konstant geblieben sind“, sagte Professor Stefan Bratzel. (Focus)

Auf Rang zwei liegen die Niederlande mit 3,3 Prozent. Besonders Städte wie Amsterdam sind sich ihrer Vorreiter Rolle bewusst. Auch Großbritannien hat eine Quote von 2,0 Prozent erreicht.

In den USA sind die Neuzulassungen um 32 Prozent auf 54.000 Fahrzeuge gewachsen.

Marktanteil – Zwei Prozent

In China und Deutschland liegt der Marktanteil von Elektroautos mittlerweile bei 2 Prozent. Doch ist China durch seine Größe zahlenmäßig das Land mit den höchsten zahlenmäßigen Neuzulassungen.  Im ersten Quartal dieses Jahres wurden im Reich der Mitte  142.445 reine E-Autos und Plug-in-Hybride neu zugelassen. Das entspricht einem Plus von 154 Prozent zum Vorjahr. Die vierteljährlich veröffentlichte Studie des Center of Automotive Management gab diese Zahlen Mitte der Woche bekannt.

Elektro-Prämie in Deutschland

In Deutschland wurden im ersten Quartal laut Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 11.000 Förderanträge gestellt. „Insgesamt steigt damit die Zahl der Anträge auf 57.549. Davon entfallen 24.214 Anträge auf Plug-In-Hybride und 33.318 auf batterieelektrische Autos sowie 17 auf Brennstoffzellenfahrzeuge. Die Fördermittel würden jedoch für mehr als 300.000 Fahrzeuge reichen“, so Professor Bratzel vom Center of Automotive Management. Die eMobilität macht jedoch immer noch einen nahezu verschiedenen Anteil an den Gesamt-Zulassungen aus. Mit insgesamt 347.433 zugelassenen Pkw haben Elektroautos einen Anteil von knapp 1,1 Prozent.

Kaufprämie – Geldmittel verfallen

Bis Ende März wurden in Deutschland insgesamt 57.549 Anträge bei der zuständigen Behörde gestellt. Insgesamt kann die Prämie, die bis Ende Juni 2019 läuft, knapp 300.000 Autos bezuschussen. Werden in den nächsten 1 ¼ Jahren nicht deutlich mehr Autos gekauft und bezuschusst, verfällt die Förderung.

Da wir dank der Diesel Krise Probleme mit den CO2-Grenzwerten bekommen dürften, könnte die Förderung auch fortgesetzt werden. Aufgrund des höheren CO2 Ausstoß von Benzinern ist der durchschnittliche CO2-Ausstoß aller Neuzulassungen bereits um um + 0,8 Prozent gestiegen. „Die CO2-Emissionen steigen um 0,8 Prozent auf jetzt 128,7 g/km und weisen dabei im Kernmarkt Deutschland in die falsche Richtung, um die EU-Grenzwerte von 95 g/km im Jahr 2020/21 zu erreichen“, sagt Stefan Bratzel (Focus)

Fazit

Eigentlich wollte man mit Hilfe eines Umweltbonus den Absatz neuer Elektrofahrzeuge zu fördern. Dies scheint weiterhin nicht zu klappen. Zwar steigen die Zahlen der Neuzulassungen bei Elektroautos um fast 70 Prozent, jedoch sind 2% Elektrofahrzeuge im Gesamten immer noch verschwindend gering. Norwegen hat durch die Konsequente Förderung eine unglaubliche Quote von 47,9 Prozent bei den Neuzulassungen. So kann eine erfolgreiche Vermittlung aussehen und dieser Ausblick sollte die Bundesregierung in Zugzwang versetzen. Denn die EU-Grenzwerte von 95 g/km im Jahr 2020/21 sind so nicht zu erreichen.

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