Volkswagen und die Stadt Dresden haben eine Grundsatzvereinbarung für die Zukunft der eMobilität unterzeichnet. Die Stadt soll in Zukunft eine Modellstadt für Digitalisierung, eMobilität und innovatives Fuhrparkmanagement werden.

Dabei soll hochautomatisiertes und vernetztes Fahren und Parken möglich werden und Software Dienstleistungen für eMobilität , sowie innovative Verkehrssteuerungen sollen integriert werden. Die Gläserne Manufaktur soll schrittweise zu einem Center of Future Mobility ausgebaut werden und der Verkehr der Landeshauptstadt soll leiser & sicherer werden.

Dresens Oberbürgermeister Dirk Hilbert sagte:

„Dresden bietet als Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort ideale Voraussetzungen für Innovationen im Bereich zukünftige Mobilität.“

Kooperationsfelder

Dabei soll die hervorragende Basis genutzt werden um mit Volkswagen zukünftig Mobilität in Dresden erlebbar zu machen. Es wurden 4 Kooperationsfelder identifiziert unter denen folgende Kernbereiche entwickelt werden sollen:

  1. Smart City Dresden 2025+ (Zukünftige Mobilität der Stadt)
  2. Joint Research Lab (Kooperation in der Forschung und Entwicklung mit Volkswagen und Forschungseinrichtungen)
  3. Advanced Mobility Academy (Nachwuchsfürderung für F&E, Managment und Produktion im Bereich eMobilität)
  4. Business Inkubators in der Gläsernen Manufaktur

eMobilität in Dresden

Langfristig will Dresden einen Ausbau der Ladeinfrastruktur bewirken, den kommunalen Fuhrpark umstellen und Startups sollen gefördert werden.

  • Der kommunale Fuhrpark soll auf eMobilität umgestellt werden. Es sollen dabei deutlich mehr Elektroautos integriert werden. Der Volkswagen Konzern stellt dabei die Testflotte zur Verfügung. Weiterhin soll die Autoflotte mit einem neuartigen Carsharing versehen werden. Dies soll kommunale, sowie private Nutzung der Fahrzeuge ermöglichen und eine Vorreiterrolle soll dadurch eingenommen werden.
  • Momentan hat Dresden 30 öffentliche Ladestationen, mittelfristig soll die Infrastruktur ausgebaut werden und bis 2025 sollen bis zu 250 Ladestationen in Dresden verfügbar sein.
  • An zentralen Knotenpunkten soll Mobilitätsstandorte eingerichtet werden, dort sollen Carsharing Angebote, ÖPNW und eBikes Nutzern zur Verfügung stehen und für eine umweltfreundlichen Mobilität in der Stadt soren.

Bundesregierung investiert

Auch die Bundesregierung unterstützt das Projekt Dresden. Ein Förderprogramm mit dem Namen „Automatisiertes und vernetztes Fahren auf digitalen Testfeldern in Deutschland“ soll den Wandel vorantreiben.

Gläserne Manufaktur Dresden

Volkswagen etabliert das „Center of Future Mobility“ und will eine neue F&E Entwicklungseinheit positionieren. Schwerpunkt ist neben der eMobilität der Bereich autonomes Fahren, sowie Software Dienstleistungen im Rahmen der Mobilität. Start ist 2017.

UMA Verkehrsapp

Die Verkehrs App (UMA) soll den Verkehr effizienter und staufreier gestalten, entwickelt wird die App von Volkswagen Sachsen. Die App beinhaltet intelligente Navigation, Parkplatzsuche und Mitfahrmöglichkeiten. Sie soll Anfang 2017 online verfügbar sein und das Umfahren von Staus schnell und effizient ermöglichen.

Fazit

Ein sehr spannendes Projekt, welches Volkswagen und Dresden zu Vorreitern in der eMobilität in Deutschland entwickeln könnte. Ich bin sehr gespannt auf die Resultate, die Innovationen der Startups und das Verkehrssystem und werde es hoffentlich bald live testen können.