Um die Elektromobilität schnell voran zu bringen, ist es unbedingt nötig, dass viele Akteure in dieser Branche auf unterschiedlichen Ebenen zusammenarbeiten. Wie inzwischen weitläufig bekannt ist, bedarf es dafür der Funktionalität des Roaming. Das bedeutet, ein Fahrer kann an Ladestationen laden, die nicht zu dem Unternehmen gehören, von dem er seine Ladekarte oder sein App bezieht. Die COMMUNITY ermöglicht einfaches Roaming in der Elektromobilität.

Wie funktioniert das Roaming in der Elektromobilität?

Ein Unternehmen, das Ladestationen aufstellt und verwaltet ist der CPO (Charge Point Operator). Der MSP (Mobility Service Provider) oder EMP (Electric Mobility Provider) ist ein Unternehmen, das Ladekarten oder eine App vermarktet und die Daten der Fahrer verwaltet. Im Alltag unterstützt es die Fahrer mit Support. Normalerweise ist ein Unternehmen gleichzeitig CPO & MSP.

Roamingservices werden von Roaming-Anbietern, wie Hubject Intercharge, Gireve oder EnelX angeboten. Das bedeutet, der CPO oder MSP geht eine IT-seitige Verbindung. Der erzeugte Datentransfer ermöglicht dem Roamingnutzer das Laden an fremden Stationen. Solche Roamingnetzwerke haben Verbindungen und Verträge mit vielen CPO & MSP. Geht ein neuer CPO oder MSP einen Vertrag mit dem Roamingnetzwerk ein, besteht also die Möglichkeit, den eigenen Fahrern den Zugang zur Ladeinfrastruktur fremder CPO und MSP zu ermöglichen. Das kann im Einzelfall entschieden werden.

Was muss ein Unternehmen tun, um sich mit einem Roamingnetzwerk zu verbinden?

Wenn ein Unternehmen als CPO seine Ladestationen über ein Roamingnetzwerk veröffentlichen und damit Fahrern von fremden MSP zugänglich machen möchte, benötigt es, wie bereits erwähnt, eine Verbindung zu einem Roamingnetzwerk. Diese ist sehr zeitaufwendig und teuer. Bis ein solcher Vertrag verhandelt ist können einige Wochen oder Monate vergehen. Die Gebühren der Roaminganbieter sind ebenfalls beachtlich. Je nach Größe des Netzwerkes und der Anzahl der Ladestationen des neuen CPO können ca. 10.000€ pro Jahr anfallen. Um den Fahrern den bestmöglichen Service zu bieten, ist es natürlich im Interesse Unternehmens, Verbindungen mit möglichst vielen Roamingnetzwerken einzugehen. Bei mehreren Netzwerken addieren sich diese Summen und Aufwände natürlich entsprechend auf.

Wie kann die COMMUNITY der has·to·be GmbH Abhilfe schaffen?

“Genau bei diesem Aufwand und den verbundenen Kosten setzt die COMMUNITY an”, sagt Tobias Scharfen, CSO der has·to·be GmbH. Er erklärt weiter: “Wir bieten jedem Unternehmen an, sich mit der Community zu verbinden. Die vertraglichen und technischen Verbindungen zu mehreren internationalen Roamingnetzwerken bestehen bei uns. Damit haben wir quasi einen vertraglichen Schirm geschaffen, unter den Firmen schlüpfen können. So können unsere Kunden ganz einfach die eigenen Ladestationen öffentlich zugänglich machen.”

Die COMMUNITY ermöglicht einfaches Roaming in der Elektromobilität. Sie nimmt den B2B-Kunden die Arbeit und die Finanzierung der Verträge mit den anderen Roamingnetzwerken ab.

Visualisierung der Komplexität des Backend-Systems der has·to·be GmbH

Es ist zu beachten, dass die COMMUNITY nur CPO-seitig zu sehen ist. Das bedeutet, dass die eigenen Ladestationen öffentlich geschalten werden können, um damit Geld zu verdienen. Natürlich bietet die has·to·be GmbH auch das Roaming auf der MSP-Seite an.

Gibt es Besonderheiten bei der Nutzung des Roaming-Services COMMUNITY?

Mit der Nutzung dieser Roamingfunktion ist die Veröffentlichung der POI-Daten der Ladestationen in Foren und Webportalen verbunden. Dadurch sind diese für fremde Fahrern auffindbar. Derzeit kann die has·to·be GmbH über 640 unterschiedliche Ladestationstypen von verschiedenen Herstellern an ihr Backend-System anbinden und damit diverse CPO-Funktionen anbieten. Alle Stationen, die mit dem Backend-System kompatibel sind, eignen sich auch für die Nutzung in der COMMUNITY.

Die Registrierung an der Station erfolgt mit einem QR-Code, also über eine App des Fahrers. Die Bezahlung erfolgt mit der Kreditkarte oder PayPal.

Die Abrechnung im Hintergrund erfolgt automatisiert durch das Backend-System. Eine Abrechnung am Monatsende macht jeden Ladevorgang transparent. Das Geld wird mittels Gutschrift auf das Konto des CPO, an dessen Ladestationen geladen wurde, monatlich ausgezahlt.

Der Datenstrom und Geldfluss hinter der COMMUNITY

Welche Kosten kommen auf die B2B-Kunden zu?

Die Nutzung der COMMUNITY ist für die eigenen Kunden kostenlos. Damit bietet die has·to·be GmbH einen zusätzlichen Service an, der den Kunden im Alltag entlastet und zur Kundenbindung beiträgt.

Unsere Meinung zur Roamingfunktion COMMUNITY der has·to·be GmbH

Die COMMUNITY ist ein starkes Werkzeug, das den Arbeitsalltag für Firmen erleichtern kann. Gerade, wenn das eigene Wissen und Engagement in der Elektromobilität nicht groß ist, besteht hiermit eine sehr gute Möglichkeit die eigenen Stationen dennoch öffentlich zu schalten und dadurch ein gewisses Einkommen zu generieren. Das gilt für Unternehmen jeder Größe und jede Anzahl von Ladestationen.

Alle Bildrechte liegen bei der has·to·be GmbH.