Nachhaltigkeit bei Elektrofahrrädern

0

Laut eines Berichts vom Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) im März 2017 gab es 3 Milionen E-Bikes auf deutschen Straßen. Der Anteil der E-Bikes am Gesamtmarkt ist von 12,5 Prozent im Jahr 2015 auf 15 Prozent im Jahr 2016 gestiegen. Die Zielgruppe von E-Bikes ist breit gestreut. Sportler die sich für E-Mountainbikes interessieren und in die Wälder gehen, Cargo-Räder mit Motorunterstützung oder durchgestylte Urban-E-Bikes wecken das Interesse der verschiedenen Kunden.

Modellgruppen

E-Bikes werden in verschiedene Modellgruppen aufgeteilt:

  • City-/Urban
  • E-Trekking
  • E-MTB
  • E-Lastenräder
  • S-Pedelecs

Wettbewerb: E-Bikes und Nachhaltigkeit

Die Händlergruppe Fahrrad XXL startete in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Technik Stuttgart einen Newcomer- und Hochschulwettbewerb zum Thema „Urban Plannung: E-Bikes und Nachhaltigkeit“. Das Recht auf die Teilnahme haben Architekten, Stadtplaner  und Studierende  technischer und umweltbezogener Studiengänge an deutschsprachigen Universitäten, Fachhochschulen und Hochschulen. Die konkrete Wettbewerbsaufgabe lautet „Wie können Elektrofahrräder in die Alltagsmobilität einer Großstadt integriert werden, um nachhaltigen Verkehr zu fördern?“.

Die Anmeldung zu diesem Ideenwettbewerb läuft ab 01.12. 2017  bis zum 30.04.2018.

Die Aufgabe

Die Händlergruppe Fahrrad XXL war der Meinung, dass es wichtig ist den Leuten, die in großen Städten wohnen, eine Stimme zu geben. Sie sollen erklären, wie sie die Nachhaltigkeit im Bereich der urbanen Mobilität verstehen.

Die Wettbewerbsaufgabe kann man sich in zwei  Richtungen vorstellen: die Richtung Stadtplanung und die Richtung Architektur. Bei der Richtung Stadtplanung sollte man geeignete Idee für Städteviertel, die für Radfahrende und Fußgägner zugänglich sind, finden.  Bei der Richtung Architektur ist notwendig eine urbane Landschaft für E-Bikes zu entwickeln, um die typischen Verkehrsprobleme (z.B. gefährliche Kreuzungen) zu lösen.

„Who can build the best E-bike“

Auch in  Großbritannien  fand vor Kurzem ein interessantes Projekt im November 2017  statt. „Who can build the best E-bike“ – Schülern wurden drei „normale“ Fahrräder gegeben, um sie zu „elektrifizierten“ Modelle umzubauen. Die Schüler waren verantwortlich für die Umgestaltung, aber auch für das Marketing und den Business Plan.

Mit dem Wettbewerb „Urban Plannung: E-Bikes und Nachhaltigkeit“ man will etwas anderes erreichen. Dieses Projekt ist der Nachfolger des EU Projekt „Pro-E-Bike“, das im März 2016 beendet wurde. Im Unterschied zu „Pro-E-Bike“ Projekt behandelt „Urban Plannung: E-bikes und Nachhaltigkeit“ mehr den menschlichen Alltag, wohingegen „Pro-E-Bike“ die Normen und Entwicklung des E-Fahhrads fokussierte.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here