Bereits vor einem Jahr hatte ich den BMW i3 mit Range Extender einem Test auf Schnee unterzogen. Mein damaliger Bericht fand ein großes Echo unter Elektro-Mobilisten und solchen, die es noch werden wollen. Damals war es Ende Januar für ein paar Tage so kalt, wie in diesem Jahr im gesamten Februar. Von daher habe ich mich entschlossen, meine Erfahrungen mit dem BMW i3 mit diesem Beitrag ein wenig aufzufrischen.

 

Mein Fahrtest mit dem BMW i3 Elektroauto im Winter

Schwierige Bedingungen für ein Elektrofahrzeug auch in diesem Februar

Der BMW i3 kam ja im letzten Jahr in der Neuzulassungsstatistik in Deutschland auf Rang 2. Allerdings nur, wenn man die Zulassungszahlen des i3 und seines großen Bruders, des i3 mit Range Extender, zusammenfasst. Für einen Elektrowagen mit eigenem Anspruch ist das ein nach wie vor erstaunliches Ergebnis. Die aufkommenden Herausforderer wie Golf electric oder KIA Soul setzen ja auf ihre klassischen Modelle und fügen jeweils einen Elektromotor hinzu.

Beim BMW i3 ist vom Fahrwerk bis zur Fahrgastzelle auf neue und vor allem leichte Bauteile gesetzt worden. Der vollelektrische Antrieb BMW eDrive lässt mein Testfahrzeug ohne Unterbrechung in 7,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Der Elektromotor weist eine Leistung von 170 PS auf, ein Drehmoment von 250 Nm sorgt für echte Fahrfreude.

Das Testergebnis mit dem BMW i3 ist total beruhigend

Es ist sicherlich nicht die einfachste Jahreszeit für einen Elektrowagen. Bei nächtlichen Temperaturen von unter -15°C und Minusgraden auch am Tage stellen sich den Elektroautos hohe Anforderungen. Umso erfreulicher ist das Testergebnis mit dem BMW i3. Mein Blick auf die potentielle, kombinierte Reichweite (nach NEFZ ermittelt) beträgt über 330 km. Die angezeigte Reichweite des reinen Elektroantriebs von ca. 160 Kilometern lädt der i3 auch bei diesen Temperaturen an einer Schnellladestation in ungefähr 40 Minuten bis zu 80%.

Den Range Extender, übersetzt in etwa als Reichweitenverlängerer, habe ich quasi als Lebensversicherung mit im Wagen. Jener treibt bei Zuschalten einen Generator an, der den Ladezustand der Hochvolt-Batterie konstant hält. Somit kann der BMW i3 weiterhin rein elektrisch fahren.

Erstklassige Fahreigenschaften auf Schnee

Während ich im vergangenen Jahr noch voller Sorge auf die Reichweitenanzeige bei diesen eisigen Temperaturen blickte, so hat sich das mit den neuen Modellen des BMW i3 in diesem Februar deutlich entspannt. Das liegt einerseits an den stabilen Werten des Fahrzeuges, als auch an meiner zunehmenden Erfahrung mit Elektroautos.

Der BMW i3 überzeugt mich wieder einmal mit erstklassigen Fahreigenschaften, auch und vielleicht gerade auf Schnee. Seine Leichtigkeit und sein spritziges Fahrverhalten machen auch auf Eis riesigen Spaß. Einzig der doch recht stramme Preis für einen neuen BMW i3 stört mich noch ein wenig. Doch ansonsten gibt es wirklich keinen Grund, nicht auch im Winter mit diesem Elektrofahrzeug unterwegs zu sein.

Der BMW i3 wurde mir netterweise von den Lechwerken AG kostenlos zur Testfahrt zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür.

 

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