Mit seiner revolutionären neuen Entwicklung des Ami One macht der französische OEM Citroën einen wichtigen Schritt in Richtung der zukünftigen urbanen Mobilität. Ein kompaktes, elektrisches Fahrzeug: so soll die Zukunft der Mobilität auf der letzten Meile aussehen. Hier stellen wir den Citroën Ami One vor.

Liberty, ElectriCity, Mobility: der Citroën Ami One als Mobilitätslösung für die letzte Meile

Mit dem Slogan ‚Liberty, ElectriCity, Mobility’ zeigt Citroën, wie die Zukunft auf der letzten Meile aussehen soll: Freiheit und Mobilität auf der letzten Meile in den Innenstädten. Und das natürlich elektrisch betrieben.

Der Citroën Ami One: ein kompakter Würfel auf vier Rädern

Mit 2,50m Länge und 1,50m Breite und Höhe ist der Zweisitzer ideal für Fahrten in unseren Innenstädten. Des Weiteren verfügt der kleine Stadtflitzer über eine Reichweite von 100km und eine Maximalgeschwindigkeit von 45km/h – ideal für kurze Fahrten auf der letzten Meile.

Der Citroën Ami One ist nicht nur kompakt und komfortabel, sondern auch technisch revolutionär

Auf den ersten Blick wirkt der Innenraum des Ami One sehr übersichtlich: zwei Sitze, ein Lenkrad mit zwei Knöpfen und ein Automatik-Schalthebel. Doch der Schein trügt, denn hinter dem leeren Cockpit verbirgt sich revolutionäre Technik.

Im Citroën Ami One verbindet man das Smartphone nicht nur um zu telefonieren, Musik zu hören oder zu navigieren. Sobald das Smartphone in einen kleinen Kasten hinter dem Lenkrad gelegt wird, steuert es über eine App das ganze Fahrzeug. Dazu gehören Funktionen wie der Tacho und das Navigationssystem, welche man per Head-Up Display bequem während der Fahrt im Blick behalten kann. Selbst Ver- und Entriegelung des Fahrzeugs verläuft über die App durch das Scannen eines QR-Codes an der Fahrzeugtür.

Citroën spricht mit seinem Elektrofahrzeug Ami One eine junge Generation an

Als Zielgruppe hat OEM Citroën eine sehr Spezifische festgelegt: die sogenannte ‚No-Car’ Generation. Damit ist die heutige, junge Generation gemeint. Sie besitzt mehrheitlich kein Auto mehr besitzt und setzt hauptsächlich auf Services wie öffentliche Verkehrsmittel oder Carsharing.

Mit der Steuerung des Fahrzeugs über das Smartphone scheint diese Generation auch gut bedient zu werden. Doch das ist nicht alles – man soll den Ami One schon mit 16 Jahren und lediglich mit einem Rollerführerschein fahren dürfen.

Wie schneidet der kompakte Stadtflitzer Ami One im Vergleich zu seiner Konkurrenz auf der letzten Meile ab?

2019 ist das Jahr, in dem kleine, elektrische Stadtflitzer auf der letzten Meile stark im Kommen sind. Da stellt sich die Frage, wie der Citroën Ami One im Vergleich zu konkurrierenden elektrischen Stadtflitzern abschneidet.

Hauptkonkurrent: der Smart EQ von Daimler. Dieser ist mit vergleichbarer Größe und einem Preis von unter 20.000 Euro ebenfalls ideal für Fahrten in den Innenstädten. Doch er ist, laut Frédéric Duvernier, Chefdesigner für Fahrzeuge bei Citroën, keine Konkurrenz für den Ami One. Denn der Ami One ist kein Elektroauto, sondern ein elektrisches „Mobilitätsgerät“, das die Zukunft der Mobilität in urbanen Regionen gestalten soll.

Und damit ist sein Hauptwettbewerber der Microlino aus der Schweiz, der in diesem Jahr auf unsere Straßen kommen wird. Auch er ist kein Elektroauto im herkömmlichen Sinne sondern in der Fahrzeugklasse L7e zu Hause. Wie auch beim direkten französischen Wettbewerber dem Renault Twizy ist somit ein Airbag zwar keine Pflicht, kann aber eingebaut werden.

Mit einer Vielzahl an Nutzungsoptionen setzt sich der Citroën Ami One von seiner Konkurrenz ab

Der Fahrzeughersteller Citroën sieht vor, seinen potentiellen Kunden eine Bandbreite an Nutzungsoptionen anzubieten. Bei Bestellung des Elektrofahrzeugs sollen Kunden bestimmen können, wie lange sie das Fahrzeug nutzen möchten.

Man kann den Ami One kurzzeitig für einen Einkauf (fünf Stunden) oder einen Kurzurlaub (fünf Tage) mieten. Leasing-Optionen bietet Citroën ebenfalls an: Kurzzeit- (fünf Monate) oder Langzeitleasing (bis zu fünf Jahre). Daher soll der Ami One nicht nur zum Verkauf oder Leasing erhältlich sein, wie viele Elektroautos der Konkurrenz. Der elektrische Stadtflitzer ist auch für kurzzeitiges Mieten und Carsharing einsetzbar.

Mein Fazit zum Citroën Ami One: ein wichtiger Schritt in Richtung der Verkehrs- und Umweltentlastung auf der letzten Meile

Meiner Ansicht nach ist der Citroën Ami One die ideale Mobilitätslösung für unsere Innenstädte. Mit kompaktem Design ist er ideal für die sonst nervige Parkplatzsuche, eignet sich zum Querparken und zum Befahren von engen Räumen und Gassen. Zudem schafft der Ami One durch seine Kompaktheit Platz in den Innenstädten und hat eine entlastende Auswirkung auf die Umwelt.

Dazu kommt, dass der OEM Citroën mit dem Ami One genau die Generation ansprechen möchte, die jetzt und in Zukunft die urbanen Räume zur Beförderung nutzt. Daher ist der Ami One nicht nur eine ideale, sondern auch eine zukunftsträchtige Lösung für urbane Mobilität.