Erfolg der Marke BMW i. Die BMW Group investiert mehr als 300 Millionen Euro in das Werk Leipzig. Man hat umfangreiche Baumaßnahmen begonnen, um den Grundstein für weiteres Wachstum und für die Produktion künftiger Modelle, auch der i-Familie leisten zu können.

Ausbau Produktionskapazität

Die Produktion der BMW i Modelle soll dabei weiter ausgebaut werden. Man konnte aufgrund der hohen Nachfrage bereits im Herbst dieses Jahres die Produktion deutlich von 130 auf 200 Fahrzeuge täglich steigern. Der BMW i3 gilt als einer der Pioniere der elektrischen Fortbewegung von deutschen Automobilherstellern.

„Wir haben großes Vertrauen in das Können und in die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter in unserem Leipziger Werk. Darum ist es jetzt nur konsequent, mit den eingeleiteten Schritten den Standort noch flexibler und vor allem noch effizienter zu machen, damit dieser für die Zukunft wettbewerbsfähig aufgestellt ist“, betont Oliver Zipse, Vorstand Produktion der AG.

Fertigungsstrukturen

Die Werke der BMW Group sollen in den bestehenden Fertigungsstrukturen auch vollelektrische Fahrzeuge produzieren. Man will den Werken ermöglichen, Verbrenner, Plug-In-Hybride oder reine Elektroautos zu fertigen.

Standort Leipzig

In Leipzig wurde 2013 mit dem Serienstart des i3 der Grundstein gelegt. Seit 2014 stellt man den Plug-In-Hybrid i8 her und seit März 2018 den BMW i8 Roadster. Die Umstellung auf die Herstellung von Fahrzeugen mit elektrischen Antrieben wurde parallel zur laufenden Erweiterung der klassischen Produktion voran getrieben.

„Wir multiplizieren das wertvolle Wissen von Leipzig konsequent in das Produktionsnetzwerk hinein. Die jetzige, in eigenen Strukturen auf dem Gelände dargestellte, BMW i Produktion mit den i3 und i8 Modellen bleibt davon unberührt. Langfristig wird sich unser Werk stufenweise weiterentwickeln, die Chancen der Digitalisierung nutzen und die flexible  Fertigung aller Antriebsvarianten über ein Band ermöglichen“, erklärt Werkleiter Kemser.

Vergleich Tesla

Vergleicht man die Zahlen der Bayern mit denen von Tesla, so merkt man, dass die Kalifornier von der Massenmarktreife von Elektroautos nicht mehr so weit entfernt sind. Das Model 3 wird mittlerweile täglich 500 mal produziert, der i3 im Leipziger Werk nur 200 mal. Ein interessanter Fakt.

Fazit

Im Sinne aller eMobilitätsbegeisterten ist der Ausbau der elektrischen Fortbewegung bei den verschiedenen Herstellern natürlich als positives Signal zu werten. Die eMobilität findet ihren Weg und erhält positive Signale von den Käufern. Ein gutes Zeichen.