BMW plant in Zukunft einige Elektroautos und Plug-in-Hybride. Diese werden mit unterschiedlichen Größen der Batteriezellen zur Verfügung stehen, damit man  keine Kompromisse beim Design der Autos eingehen muss. Weiterhin sind auch 3 Batteriepacks und 3 unterschiedliche Motoren in Planung.

Unterschied Limousinen und SUV

Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich sprach mit der Branchenzeitung Automotive News über den unterschiedlichen Einsatz von Batteriezellen. Für die geplanten elektrifizierte Limousinen und Coupés sollen kürzere Zellen verwendet werden, als für SUVs. SUVs sind meistens höher gelegt als Limousinen und Coupes, damit sie größere Batteriezellen besser unterbringen können, sagte Froehlich.

Zellgrößen anpassen

Die Möglichkeit die Zellengröße von Batterien anzupassen, ist einer der Vorteile, die sich BMW von seiner neuen 200-Millionen-Euro-Fabrik erwartet. Diese wurde im vergangenen Dezember am Stadtrand von München eröffnet. Die Einrichtung wird Batteriezellen und Steuerungssoftware entwerfen, jedoch nicht intern herstellen. BMW will im Jahr 2021, mit dem Produktionsstart des vollelektrischen Flaggschiffs, dem i9 (iNext), die verschiedenen Batteriezellen-Größen in Einsatz nehmen.

Weitere vollelektrische Modelle

Letzten Monat gab man bekannt, dass ein weiteres vollelektrisches Modell zur gleichen Zeit in die Produktion gehen würde. Das Modell, das auf dem BMW i Vision Dynamics-Konzept basiert, heißt i4 und wird im BMW Werk in München gebaut. Der i4 und die Serienversion des iNext werden zwei von 12 vollelektrischen Modellen sein, die BMW bis 2025 in den Showrooms haben will. Derzeit bietet man nur den vollelektrischen i3 an.

Mini E & X3

Das nächste Elektrofahrzeug der BMW Gruppe wird der Mini E sein, der das Licht der Welt im Jahr 2019 erblickt. Eine batteriebetriebene Version des X3 SUV wird im Jahr 2020 fällig. Beide dieser Modelle fallen unter Phase vier des Elektrifizierungsplans von BMW. Die 2013 gestartete Standardversion des i3 und das im Jahr 2014 eingeführte Plug-in-Hybrid-Coupé i8 markieren die dritte Phase des Elektrifizierungsschubs.

15 bis 25 Prozent des weltweiten Umsatzes

BMW hat Ende letzten Jahres erneut bestätigt, dass bis 2025 elektrifizierte Fahrzeuge 15 bis 25 Prozent des weltweiten Umsatzes ausmachen sollen. Die beiden modularen Architekturen zur Herstellung der Fahrzeuge heißen FAAR (Abkürzung für Front-Rad-Drive-Architektur) und CLAR (kurz für Cluster-Architektur-Hinterradantrieb). FAAR unterstützt Vorderrad- und Allradfahrzeuge, während CLAR für Fahrzeuge mit Heckantrieb und Allradantrieb ausgelegt ist.

3 Batteriepacks, 3 Motoren

Die neuen Architekturen werden Akkupacks beherbergen, die unterschiedliche Leistungen und Reichweiten bieten. Auch Porsche-Firmenchef Oliver Blume kündigte im Gespräch mit dem Car Magazine an „Wir denken uns unterschiedliche Optionen aus. Es wird mehr als eine geben, mit unterschiedlichen Leistungsstufen“. Bei BMW werden diese 3 Leistungsstufen erwartet.

  • 30e: wird eine Leistung von 60 Kilowattstunden haben und eine Reichweite von bis zu 450 km
  • 40e: bietet 90 kWh und eine Reichweite von bis zu 550 km.
  • 50e: wird 120 kWh und eine Reichweite von bis zu 700 km haben.

Die Plug-in-Hybride der neuen Generation werden eine Reichweite von bis zu 100 km haben. (Automotive News)

Supercar

BMW plant auch ein Elektrofahrzeug, welches in weniger als 3 Sekunden von 0-100 km / h beschleunigen kann. Dieses Leistungsniveau würde durch die Kombination des BMW 50e Batteriesatzes mit drei E-Motoren erreicht, wobei jeder Motor 200 Kilowatt (mehr als 268 PS) Leistung liefert.