Für den Automobilsalon in Genf hat VW ein neues Concept-Car mit dem futuristischen Namen I.D. Vizzion vorgestellt. Klassische Bedienelemente, wie ein Lenkrad oder ein Gaspedal sucht man dabei vergeblich.

Was für Mercedes Benz EQ ist, ist für VW I.D. 

Bereits im vergangenen Jahr hat VW mit der Vorstellung des I.D. Buzz auf sich aufmerksam gemacht. Der neuaufgelegte „Bully“ mit Elektromotor soll ab 2022 über die Straßen rollen und über eine Reichweite von rund 600 Km verfügen.

Die Besonderheiten des I.D. Vizzion

Das mittlerweile vierte Gefährt, das im Rahmen der I.D. Familie in Genf im März vorgestellt wird, soll gleich zwei Elektromotoren besitzen.

Damit soll der I.D. Vizzion über 225 Kilowatt verfügen, was etwa 302 PS entspricht.

Neben der durchaus ansehnlichen Motorleistung, verfügt der I.D. Vizzion über einen Akku mit rund 111 KWh und damit eine Reichweite von rund 665 Kilometern bei einer Höchstgeschwindigkeit von 180 Km/h.

Der I.D. Vizzion ist autonom

Interessant wird es allerdings erst, wenn man im I.D. Vizzion vergeblich nach klassischen Bedienelementen eines Autos sucht. Weder Pedale noch ein Lenkrad sind aufzufinden. Sie sind schlichtweg nicht vorhanden, denn das neue Concept-Car ist vollständig autonom geplant. Der I.D. Vizzion soll so auch zum Beispiel älteren Menschen ermöglichen tagtäglich mit einem Auto mobil zu sein.

Der Weg von VW zur Elektromobilität der Zukunft

Wann autonomes Fahren tatsächlich Realität wird, steht gegenwärtig vorrangig aus versicherungstechnischen Gründen in den Sternen – und so vielleicht auch der I.D. Vizzion.

Dennoch ist die I.D.-Familie von VW als Initiative auf dem Weg zur Elektromobilität positiv zu werten.

Bereits 2019 soll der VW I.D. vorgestellt werden, der von Grund auf als Elektroauto konstruiert wurde. Er stellt damit das erste Elektroauto von VW dar, das nicht auf Basis der gängigen Modelle mit Verbrennungsmotoren aufsetzt. Er soll billiger als das Tesla Model 3 und für die Mittelklasse bestimmt sein.

Für 2020 ist der I.D. Crozz geplant, ein Crossover-Fahrzeug, ehe 2022 der I.D. Buzz zu kaufen sein könnte.

Ob und wann uns der I.D. Vizzion von A nach B bringt, bleibt abzuwarten – spannend wird es trotzdem zu sehen sein, was uns VW und andere Hersteller vom 8. bis zum 18. März auf dem Autosalon in Genf präsentieren werden!

2 KOMMENTARE

  1. kW in PS umrechnen?
    Eigentlich ist das PS schon seit 1985 keine gesetzliche Einheit mehr. Es wird von Händlern und Autotestern aber immer noch angewandt. Begründet wird dies mit der unsinnigen Behauptung, die Autofahrer hätten sich halt daran gewöhnt. Wer 1985 seinen Führerschein erworben hat, der ist heute über 50! Beim Drehmoment ging die Umstellung schnell, kaum jemand kennt heute noch mkp (Meterkilopond oder Kilopondmeter). Der Grund ist Marketing: PS in kW ergibt eine um rd. ein viertel geringere Maßzahl, kpm in Nm (Newtonmeter) dagegen das nahezu 10-fache.
    Im praktischen Fahrbetrieb – vor allem innerstädtisch – entspricht die Umrechnung in kW mit 0,736 nicht dem Fahrverhalten. Das liegt am völlig anderen Dehmomentverlauf mit höchstem Moment im Stillstand, da hat der Verbrenner praktisch null Moment. Beim Anfahren ist ein Pferd eigentlich als „Antrieb“ besser geeignet als ein Verbrenner.
    50 kW entsprechen im Innerstädtischen Betrieb eher etwa 80 … 100 PS. Natürlich kann dies keine Basis für eine Umrechnung sein, aber die physikalische Umrechnung vermittelt den E-PKW Laien den falschen Eindruck.

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