Das spanische Automobilhersteller SEAT ist das jüngste Mitglied der Autohersteller, die sich dem Elektroroller-Trend anschließen. SEAT hat gerade bekannt gegeben, dass sie zusammen mit dem Elektromobilitätsunternehmen Segway-Ninebot einen neuen Elektroroller entwickelt haben.

Elektroroller by SEAT

SEAT arbeitet offenbar seit einiger Zeit mit Segway-Ninebot an der Entwicklung des neuen eXS Elektrorollers. Man will das Modell am 13. November auf dem Smart City Expo World Congress in Barcelona vorstellen.

eXS Elektroroller

SEAT hat seinen eXS Elektroroller im eigenen Haus entwickelt, und Segway-Ninebot hat die Technologie geliefert. Grundlage ist Segway ES2, ein relativ preiswerter Elektroroller. Der eXS Elektroroller wird mit 8-Zoll-Rädern sowie einer Dualfederung ausgestattet sein. Die Höchstgeschwindigkeit des Elektrorollers ist auf 25 km/h begrenzt und mit einer einzigen Ladung soll man 45 km weit kommen.

„SEAT hat sich zum Ziel gesetzt, in ständigem Kontakt mit Institutionen und Stadtverwaltungen zu stehen, um zu einer besseren zukünftigen Mobilität beizutragen. Der eXS ist das erste SEAT-Produkt, das speziell entwickelt wurde, um zur Verbesserung und Verbesserung der städtischen Mobilität beizutragen, mit dem festen Ziel, ein wichtiger Akteur in diesem Sektor zu werden.“ SEAT Presse

Automobilhersteller und der Trend zum eigenen Elektroroller

SEAT nutzt die Gelegenheit, die wachsende Popularität von Sharing-Programmen für Elektroroller für sich zu gewinnen und die eigene Produktpalette zu erweitern. Auch GM, Amerikas größter Autofabrikant, gab überraschend bekannt, dass man bald zwei eigene Elektrofahrräder auf den Markt bringen wird.  Uber kaufte Jump und führte dann einen eigenen Elektroroller-Sharing-Service ein. Elon Musk hat ebenfalls Interesse am Bau eines Tesla-Elektrofahrrades angekündigt.

Ziel der Strategie

Die urbane Mobilität rückt auch immer mehr in den Fokus von Automobilhersteller. Die Unternehmen zielen darauf ab, das Problem der urbanen Mobilität nicht nur mit Autos zu lösen, sondern auch mit kleineren Elektrofahrzeugen, die in vielen Städten besser geeignet sind.

Seats Strategie

„Während die Städte weiter wachsen, ist die effiziente Mobilität zu einer der größten Herausforderungen geworden, mit denen sich Institutionen und Automobilhersteller auseinandersetzen müssen. Staus, fehlende Parkplätze und reduzierte Emissionszonen in den Innenstädten sind nur einige der täglichen Herausforderungen, vor denen die Autofahrer stehen. Wenn wir dazu noch eine 20-prozentige Reduzierung der Zahl der Kunden unter 30 Jahren in Europa hinzufügen, die sich zum Kauf eines Autos verpflichten, ist klar, dass sich die Transportbedürfnisse ändern.“ SEAT Presse

Fazit

Ich wäre nicht überrascht, wenn auch die deutschen Hersteller immer mehr kleineren Elektrofahrzeugen widmen würden. Die Nutzung von kleineren Elektrofahrzeugen schießt in die Höhe, da die Verbraucher erkennen, wie praktisch so kleine, aber effektive Fahrzeuge sein können.

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