Audi will im Jahr 2025 rund 800.000 Elektroautos und Plug-in-Hybride verkaufen. Nach dem SUV e-tron und dem Sportsback will man im Jahr 2020 einen bereits angekündigten elektrischen e-tron GT auf den Markt bringen. Dass man im Volkswagen Konzern zusammen die eMobilität erforscht, sieht man nun daran, dass der e-tron GT auf dem Porsche Taycan basieren wird.

Zusammenarbeit – Taycan Powertrain

Bei der Einführung des Audi e-tron verkündete der Autohersteller, dass sie den Porsche Taycan powertrain für ihr Fahrzeug verwenden werden. Audi profitiert dabei von der Arbeit von Porsche an dem elektrischen Antriebsstrang, den man ursprünglich für den Taycan entwickelt hat. Basierend auf dem, was Porsche veröffentlichte, ist der Antriebsstrang für eine kombinierte Leistung von über 600 PS (440 kW) ausgerichtet.

Über den e-tron GT

„Der viertürige Prototyp des Audi e-tron GT-Konzepts interpretiert Sportlichkeit auf eine neue, fortschrittliche Weise. Mit seinem faszinierenden Design und einem rein elektrischen Antrieb führt er unsere Performance-Marke Audi Sport selbstbewusst in die Zukunft. Der sportliche Viersitzer wird ab 2020 in den Böllinger Höfen bei Neckarsulm gefertigt. Er beweist, dass sich Hochleistung und Elektromobilität nicht ausschließen müssen. “

Weitere Zusammenarbeit – PPE

Für die Elektrifizierung des Macan soll die von Audi und Porsche gemeinsam entwickelte Premium Platform Electric kurz PPE sorgen. Der Macan wird für die Kunden wahrscheinlich 2021 verfügbar sein. Auch ein elektrischer Q5 wird auf der Premium Variante des EMB basieren. Damit sind Audi und Porsche zukünftig für die hochwertigen und leistungsstarken Elektroautos zuständig. Beide investieren Milliarden in die gemeinsame Plattform.

„Es ist richtig, dass wir zu Partnern werden“, sagte Audi-Chef Rupert Stadler der Stuttgarter Zeitung. Für die Entwicklung der Architektur kommt bis 2025 ein niedriger einstelliger Milliardenbetrag auf uns zu“, erklärte Stadler. „Wenn jeder eigenständig unterwegs wäre, würden 30 Prozent höhere Kosten anfallen“, ergänzte der Porsche-Chef.

Synergie Effekte nutzen

„Gemeinsam werden wir im Rennen um die Mobilität der Zukunft schneller voranschreiten. Wir werden das Know-how beider Unternehmen nutzen und Synergien nutzen. Wir werden kooperieren, wo immer es Sinn macht. Wir werden aber auch sehr darauf achten, die Differenzierung zwischen unseren Marken zu erhalten. Ein Porsche ist immer ein Porsche, und das wird auch in Zukunft so bleiben. “ Oliver Blume, Vorsitzender des Vorstands der Porsche AG

PPE ab 2021

Der Start von VW-Elektroautos der neuesten Generation, basierend auf dem Konzept MEB, sind für 2020 vorgesehen. Die Volkswagen Gruppe hat die Entwicklung seines modularen Elektrifizierungsbaukastens MEB im Jahr 2017 fertiggestellt. Die ersten Produkte auf der gemeinsam von Audi und Porsche entwickelten PPE-Plattform erwartet man ab 2021. Insgesamt sind drei Modellfamilien auf Basis der PPE-Plattform geplant:

  • Porsche Modell (noch unklar), produziert in Leipzig
  • zwei Elektro-Limousinen von Audi, produziert in Neckarsulm
  • zwei E-SUV von Audi, produziert in Ingolstadt

Fazit

Audi und Porsche planen einige neue Elektrofahrzeuge mit unterschiedlichen autonomen Fahrstufen und Eigenschaften. Beide bringen 2019 mit Spannung erwartete Fahrzeuge auf den Markt, die den richtigen Einstieg in die eMobiltät für beiden bedeuten dürften.

2 KOMMENTARE

  1. Weil Wasserstoff eben nicht die Zukunft ist! Schon mal über die Umwandlungskosten von Elektro zu Wasserstoff unf dann wieder zu Elektro nachgedacht?

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