Arena frei für Expo Day #3

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Arena frei für Expo Day #3
Quelle: Sabrina Pfeifer

Die Arena 2036 in Stuttgart war zum dritten Mal Mittelpunkt der Zukunft. 33 Startups aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich und anderen Ländern haben drei Monate lang zusammen mit ihren großen Partnerunternehmen die eigenen Ideen weiterentwickelt, Anwendungsfälle geschaffen oder gleich längerfristige Kooperationen ins Leben gerufen. Natürlich je nach Stadium, in dem sich die Startups gerade befinden.

Expo Day, der Dritte

Am 26. Februar 2018 war es dann so weit: Der dritte Expo Day, das große Finale der Accelerator Programms von Plug & Play, fand statt. Und fast alle Unternehmen waren gekommen, um sich zu präsentieren und eventuell den großen Coup zu landen: nämlich mit ihrer Idee und ihrem Produkt ins Silicon Valley zu fahren und sie bzw. es dort vorzustellen.

Willkommen in der Arena 2036

Die große, weiße Halle – die Arena 2036 – war kaum wiederzuerkennen. Als ich das letzte Mal da war, war sie fast komplett leer. An diesem Tag aber war ein große Bühne aufgebaut, davor großzügig viele Stühle, dahinter die Stände aller Startups und ihrer Partner. Von diesen waren Vertreter von Daimler, Porsche, BASF, HPE, Hella und viele weitere am Start.

Networking in den Pausen
Quelle: Sabrina Pfeifer

Sogar Oliver Blume, seines Zeichens CEO von Porsche, hatte sich den Termin freigehalten und eine kleine Rede zur Einführung ins Programm gehalten. Danach folgten die Kurzvorstellungen der Startups in fünf Kategorien: AR/VR/HMI, Vehicle Tech, Production & Supply Chain, Artificial Intelligence und Enterprise Processes. Einige waren schon weiter, andere starteten gerade so richtig mit ihrer Idee durch. In den Pausen war Zeit zum Networken und Fragestellen, was auch fleißig genutzt wurde.

Meine Favoriten

Besonders fasziniert hat mich die Idee von Snips. Sie wollen es jedem ermöglichen, einen eigenen, persönlichen Voice Assistant für seine elektronischen Geräte zu designen und zu installieren. Das auch auf Autos zu übertragen, könnte spannend sein. Ebenso finde ich die Entwicklung des britischen Startups Zerolight interessant, mittels VR den Autokauf für die Zukunft zu gestalten. Vielleicht muss man ja irgendwann gar nicht mehr in ein Autohaus oder zum Probefahren gehen? Auch Toposense, die in vergleichsweise kürzerer Zeit 3D Sensoren mit dem Ultraschall-Prinzip entwickeln konnten, zählt vielleicht schon bald zu den unverzichtbaren Zulieferern beim Bau von autonom fahrenden Autos. Und das Schweizer Unternehmen Wayray, das in Silicon Valley fahren darf, treibt die Entwicklung von Headup-Display weiter voran. Es will die Nutzung sicherer machen. AVA ist ein Startup – und Publikumsfavorit der Kategorie Artificial Intelligence – dessen Dienstleistung weniger direkt mit Autos zu tun hat, aber dennoch auch im Fahrzeugbereich angewendet werden kann. Sie sammeln (bereits öffentlich gemachte) Daten, um damit z.B. sicherere Straßen und Routen vorzuschlagen. Ein umfassendes Projekt, mit großem Nutzen und einigen Tücken.

Mein Fazit

Mein Fazit: Ein hochinteressanter Tag mit viel Input und spannenden Ideen. Von VR bis E-Mobilität ist für jeden Zukunftsfan etwas dabei gewesen. Ich habe an diesem Tag viele Eindrücke mitgenommen und werde an dieser Stelle in den nächsten Woche – immer Dienstags – einige dieser Startups hier vorstellen.

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