AMG – ein Traditionstuner der dieses Jahr seinen 50. Geburtstag mit einem besonderen Hypercar feiert, dem Project One. Formel 1 Technik auf der Straße, furchteinflößend viel Power und ein unwirklicher Preis.

Die neue Idee von AMG: Formel-1-Hightech in ein Straßenauto implementieren. Immer schon lieferten die Technologie der Königsklasse kleine Fortschritte an die Straßenmodelle. Logisch, denn der Rennbetrieb ermöglicht Tests die nur selten so möglich sind. Belastbarkeit, neuste Methoden in der Motoren Technologie und vieles mehr.

Dieses Mal kommt jedoch kein kleiner Fortschritt, diese Mal kommt geballte Formel 1 Technik mit einem großen Paket in ein Straßenauto. Obwohl man dieses Hypercar wohl besser auf der Rennstrecke als auf der Straße bewegen dürfte.

Gelebter Motorsport auf der Straße

Große Teile der Antriebstechnik des 2015er Formel-1-Rennwagens finden sich im Project One. Das Mercedes-AMG-Petronas Formel-1-Team lieferte die Grundlage. Auch typisch für einen Rennwagen sind die hohen Maximaldrehzahlen. Und auch hier finden wir den Vergleich zum Motorsport. Bis zu 11.000 U/min soll der digitalen Drehzahlmesser anzeigen und der Motor leisten. Im Stand dürfte die Leerlaufdrehzahl deutlich über den typischen 600 bis 1.200 U/min liegen.

Angetrieben wird der teuerste Serien-Mercedes von einem nur 1,6 Liter großen V6 Turbobenziner. Zusätzliche Power liefern vier kraftvolle Elektromotoren. Der Turbo treibt mit 80 Kilowatt das Verdichter Rad an. So werden Turbolöcher vermieden. Zwei zusätzliche Elektromotoren an der Vorderachse bringen die Power auf die Straße und lassen das Project One zum agilen Allradler werden. Pro Rad leisten die elektrischen Module jeweils 163 PS, ab der ersten Sekunde. Bis zu 25 Kilometern kann der AMG rein elektrisch zurücklegen.

Die Gesamtleistung dürfte bei rund 1.200 PS liegen, den La Ferrari, den P1 und den 918 Spyder in seiner Power übertrumpfen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt wahrscheinlich über 370 km/h, nur wenige Autos, wie der Bugatti Veyron sind schneller.

Weitere Details

  • Verschiedene Fahrprogramme – nur mit Verbrenner oder mit allen Triebwerken
  • Hochleistungsbatteriepaket hinter der Vorderachse
  • Automatik Getriebe mit acht Schaltstufen
  • Keine Doppelkupplung, da zu hohes Drehmoment

Offizielle Vorstellung

Offiziell enthüllt wird das Project One auf Frankfurter IAA im kommenden Monat. Potenzielle Kunden durften bereits beim Genfer Autosalon einen Blick auf das potenziell neue Spielzeug werfen.

275 Stück werden gebaut. Interesse? 2,8 Millionen Euro auf dem Konto? Dann schnell bei Mercedes melden und Ende 2018/Anfang 2019 AMG Project One fahren.